Diskriminierung trifft uns alle!

Feb 11th, 2015 | By | Category: Bildungskoffer, Aktuelles

Eine Auseinandersetzung mit den Nürnberger Gesetzen, Diskriminierung, aktueller Gestzeslage und Handlungsoptionen

Dieser Materialkoffer ist eine Hilfestellung für die pädagogische Praxis. Er verbindet die Anliegen der Menschenrechtsbildung mit den Themen Nürnberger Gesetze, Diskriminierung und aktuelle gesetzliche Grundlagen.

Die jüngst erschienene Studie der Bertelsmann-Stiftung verdeutlichte, dass die Islamfeindlichkeit zugenommen hat. Der Materialkoffer problematisiert sämtliche Formen von Diskriminierung und zielt auf die Anerkennung gleicher Rechte. Mit Hilfe des Begleitmaterials findet zum einen das Lernen über Diskrminierung, verbunden mit Kenntnissen über die aktuellen gesetzlichen Optionen statt. Zum anderen werden Handlungsoptionen für die vielfältigen Formen von Diskriminierung im Alltag, in der Schule, am Arbeitsplatz, beim Amtsbesuch etc. erarbeitet. Dabei gibt es auch Handreichungen, die geeignet sind Beispiele und Anregungen aus der Schule bzw. der Gruppe aufzugreifen und in konkret planbare Aktionen umzusetzen.

An wen richtet sich der Materialkoffer?

Der Materialkoffer richtet sich an alle Menschen, die in der Bildungsarbeit tätig sind und ganz besonders an Lehrerinnen und Lehrer. Der Koffer bietet viele Vorschläge und Anregungen für die Behandlung der Themen Menschenrechte, Vorurteile, Diskriminierung und Rassismus im Unterricht und anderen Kontexten.

Was enthält der Koffer?

  1. Filme und Bücher zu den Themen Vorurteile, Diskriminierung und Rassismus
  2. Eine Handreichung mit:
  • Hintergrundinformationen zu Vorurteilen, Diskriminierung und Rassismus sowie zu Menschenrechten und Menschenrechtsbildung
  • Eine umfangreiche und übersichtlich gegliederte Methodensammlung mit Übungen und Anregungen für alle Altersstufen ab zehn Jahren

Die Methoden vermitteln Wissen über Menschenrechte, bieten die Möglichkeit zu Selbsterfahrung und Selbstreflexion, initiieren Lernerfahrungen in Bezug auf eigene Ängste und Vorurteile und zeigen Möglichkeiten für ein persönliches Engagement für die eigenen Rechte und die der anderen Menschen auf.

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