Aktuelles

Die Suche nach Verschwundenen verbessern

Aug 30th, 2018 | By

Jedes Jahr verschwinden weltweit Menschen, weil sie im Auftrag oder mit Duldung von Regierungen entführt und gefoltert werden. Die Verantwortlichen verwischen die Spuren der Taten und verheimlichen den Verbleib der Opfer. Anlässlich des Internationalen Tags der Opfer des Verschwindenlassens am 30. August hat das Deutsche Institut für Menschenrechte mit Rainer Huhle, dem deutschen Mitglied des UN-Ausschusses gegen das Verschwindenlassen, darüber gesprochen, wie die Suche nach Verschwundenen verbessert werden kann. Mit freundlicher Genehmigung des Instituts bringen wir das Interview mit unserm Gründungsmitglied auch hier.



Call for Papers: Zeitschrift für Menschenrechte 1/2019

Aug 29th, 2018 | By

Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen sind dazu eingeladen, an der Ausgabe 1/2019 der „Zeitschrift für Menschenrechte“ mit dem Themenschwerpunkt „Menschenrechte in Zahlen“ mitzuwirken. Gefragt sind Beiträge, welche die Nutzung quantitativer Daten zu Menschenrechten einer kritischen Würdigung oder einer fundierten Kritik unterziehen.

Scientists and practitioners are invited to contribute to the Zeitschrift für Menschenrechte/ Journal for Human Rights 1//2019 with the focus on “Human Rights in Numbers”. Highly welcomed are contributions containing a critical recognition or a well-founded critique of the use of quantitative data on human rights.



Der Fall Molina Theissen – The Molina Theissen case

Aug 20th, 2018 | By

Guatemala ist das lateinamerikanische Land mit der höchsten Anzahl von Opfern des gewaltsamen Verschwindenlassens. Gretel Mejía berichtet in ihrem Artikel von der bemerkenswerten Geschichte der Familie Molina Theissen und ihrer Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit.

Guatemala is the country with the highest number of victims of enforced disappearance in Latin America. In her article Gretel Alexandra Mejía Bonifazi reports the remarkable example of the Molina Theissen family in the search for truth and justice.



Indigene Völker und ihre Rechte – zur aktuellen Situation der indigenen Völker in Lateinamerika

Aug 7th, 2018 | By

Seit 1993 widmet die UN- Generalversammlung den 9. August den indigenen Völkern. Der internationale Tag der indigenen Völker will auf die besondere Situation der indigenen Gemeinschaften aufmerksam machen und ein Zeichen für Sensibilisierung und Respekt setzen. Auch auf die Notwendigkeit des Schutzes und Erhaltung der indigenen Kulturen soll hingewiesen werden. Das Thema des diesjährigen Gedenktages widmet sich der aktuellen Lage der indigenen Gebiete und den Hauptursachen von Migration und Vertreibung. Anlässlich dieses besonderen Tages wird in diesem Beitrag die aktuelle Situation der indigenen Völker vorgestellt.



The Inter-American Court of Human Rights’ report on the Herzog Case: A reflection on the tortuous way for the right to memory and truth and on the absence of justice in Brazil

Aug 1st, 2018 | By

To convict the responsible state’s authorities for perpetrating human rights violations is extremely necessary for dealing with the past, overcoming the legacy of authoritarianism and strengthening democracy. Brazil has not addressed this challenge the best it should yet.  Lanaís de Castro gives us in her article an overview about the right to the truth and memory

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Human rights violations in the refugee and asylum seeker crisis in Israel

Jul 25th, 2018 | By

36,630 Asylum seekers are living in Israel, only eleven received a refugee status. With research, testimonies and interviews with asylum seekers from Eritrea, Noam Cohen gives us an overview about the life of asylum seekers in Israel: Detention centers, xenophobia and the threat of forced deportation.



Offener Brief gegen Abschiebung

Jul 19th, 2018 | By

Das derzeit in Deutschland herrschende Problem des Fachkräftemangels im Pflegebereich wird immer akuter. Händeringend sind Pflegeeinrichtungen auf der Suche nach Personal. Angesichts dessen finden in Politik und Gesellschaft viele Diskussionen darüber statt, wie die Situation verbessert werden kann. Ungeachtet dieser Tatsache – ganz zu schweigen von der prekären humanitären Lage im Bürgerkriegsgebiet in der Ukraine – wurde am Mittwochmorgen, den 18. Juli 2018, die in Nürnberg lebende, aus der Ukraine stammende Krankenschwester Svitlana K. zusammen mit ihrem Ehemann und der 9-jährigen Tochter in die Ukraine abgeschoben. Svitlana K. und ihre Familie waren in Nürnberg bestens integriert. Unser Mitglied, Pfarrer Kuno Hauck, der die Familie persönlich kennt, hat aus diesem Anlass einen offenen Brief an Bundesminister Horst Seehofer geschrieben, in dem er die aktuelle Flüchtlingspolitik kritisiert:



Ein Recht auf menschenwürdiges Wohnen

Jun 21st, 2018 | By

Das Recht auf Wohnen ist ein Menschenrecht. Michael Krennerich legt dar, was das Recht umfasst und welcher Handlungsbedarf daraus sich in Deutschland ergibt. Als wichtiger Maßstab dient dabei der offene, diskriminierungsfreie und bezahlbare Zugang zu angemessenem Wohnraum, dessen Verfügbarkeit und Nutzung zu gewährleisten und zu schützen ist. Der Beitrag ist Teil der aktuellen Ausgabe von

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Is providing humanitarian assistance a crime?

May 15th, 2018 | By

The right to water is recognized in international legal instruments, as part of the most basic requirements for sustaining the live and dignity of persons. According to the International Committee of the Red Cross, the destruction of water supplies is considered a denial of humanitarian assistance.

No More Deaths has reported that water containers were vandalized on average twice a week, between 2012 and 2015. It said Border Patrol agents were the main perpetrators accusing them of destroying humanitarian supplies in the desert. After this, on January 17, 2018, Scott Warren, a volunteer with No More Deaths, was arrested and charged with a felony for harboring migrants.



“Menschenrechte. Meine Rechte. Deine Rechte. Ausgelöst!” – Ausstellungen in Nürnberg und Berlin eröffnet

Apr 4th, 2018 | By

Die Ausstellungen zum Fotowettbewerb „Menschenrechte. Meine Rechte. Deine Rechte. Ausgelöst!” des Nürnberger Menschenrechtszentrums wurden in Nürnberg und Berlin eröffnet. Die Preisverleihung und Ehrung der GewinnerInnen fand im Rahmen der Ausstellungseröffnung in der KREIS Galerie in Nürnberg am 15. April statt und ist dort noch bis zum 2. Mai 2018 zu sehen. Die Ausstellung im Lichthof des Auswärtigen Amtes in Berlin öffnete am 17. April Uhr ihre Türen und kann bis zum 11. Mai 2018 besucht werden.