Chile

Impunidad total: Recordando con ira

por Patricio Orellana Vargas

Las violaciones a los derechos humanos durante la dictadura militar de Pinochet fueron increí­blemente numerosas. Las ejecuciones arbitrarias, las desapariciones de detenidos, las torturas y la prisión polí­tica afectaron a millares de personas. Según los organismos de derechos humanos de la época, en los cuales colaboré, se persiguió directamente a 347.000 personas anualmente que corresponde a un promedio del 5,18% de las personas entre 15 y 54 años.

Sin embargo, la historia oficial destaca que las violaciones a los derechos humanos fueron pocas en comparación con Argentina, Guatemala u otros paí­ses. Esta mistificación se logra mencionando exclusivamente los casos de ejecuciones arbitrarias, detenciones con desaparición y tortura, las que en todo caso, acumulativamente ascienden a 115.000 casos, la mayorí­a de ellos son casos de torturas.

Esta polí­tica de violaciones a los derechos humanos requirió de un aparataje represivo de impresionante magnitud que contó con miles de miembros. [...]



Dealing with Torture in Chile Achievements and Shortcomings of the “Valech Report”

by Roberta Bacic and Elizabeth Stanley

Until the establishment of the Comisión Nacional Sobre Prisión Polí­tica y Tortura (National Commission for Political Imprisonment and Torture, hereafter the Comisión), the issues of political imprisonment and torture had been neglected in Chile. This is not to say that there has been no movement at all on the issue. In 1991, the Rettig Report acknowledged torture as a recurrent and institutionalised event, and torture was shown to have preceded most of the executions and ‘disappearances’ of victims. Further, in the transition from dictatorship, some torture survivors have been able to receive personal medical assistance from the Government, others were able to regain their civil rights by challenging official documentation that presented them as criminals, while some have been accepted as viable witnesses in human rights court cases. However, these rights were hard to attain and, at an official level, those who survived imprisonment and torture were not generally acknowledged. [...]



Chile auf der Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit – am Beispiel des Berichtes der Valech-Kommission (1)

von Ulrike Borchardt

Dank des langen Kampfes der überlebenden Gefangenen und der Menschenrechtsorganisationen sah sich die chilenische Regierung verpflichtet, die “Nationale Kommission für politische Haft und Folter”, auch “Kommission Valech” genannt, zu gründen. Sie wurde im August 2003 vom sozialistischen Präsidenten Ricardo Lagos eingesetzt. Ihr Auftrag bestand in der Erstellung einer Liste aller Opfer der Pinochet-Diktatur. Auf ihrer Grundlage wollte die Regierung Lagos eine Entschädigung für die Opfer veranlassen. Die Kommission wurde nach dem Namen des Vorsitzenden, des katholischen Bischofs Sergio Valech, benannt. Im Verlauf eines Jahres hörte die Kommission Zeugenaussagen von 35.000 Personen an. Davon wurden 28.000 als Opfer anerkannt. Sie erhalten nach dem Vorschlag der Regierung eine Rente von 195 US$ monatlich sowie die Zusicherung kostenloser Krankenhausbehandlung und des kostenfreien Studiums. Besonders das letzte Zugeständnis – ein kostenloses Studium – erscheint angesichts des heutigen Durchschnittsalters der Opfer – weit über 50 Jahre – etwas seltsam. Aber bevor es an die Kritik einzelner Schlussfolgerungen dieses Berichts geht, erst einmal eine Zusammenfassung seiner wichtigsten Ergebnisse. [...]



LIBRO: “La Venganza es mí­a”

por Friedrich Paul Heller y Claudio Velasco

Conocer antecedentes de los principales dirigentes de la represión, ayuda a conocer mejor las causas y caracterí­sticas de la polí­tica de exterminio puesta en práctica en Chile. Krassnoff, alias el “Capitán Miguel“ es, junto a Contreras, Espinoza, Moren Brito, Otayza, Schäfer, Hopp, Antal Liptay, Berrios, Arancibia, Caballos Jones, Olavarrí­a, Corvalán, Pinochet, Hubert, Miranda y algunos otros; un representante muy especial de los personajes que escogió la derecha para ejecutar su polí­tica de exterminio. [...]



BUCH: Erstmalige Veröffentlichung: “Mein ist die Rache”

von Friedrich Paul Heller

In diesem Buch ist nichts erfunden. Kleine Irrtümer vor allem im historischen Teil mögen uns unterlaufen sein. Sie sind bei der Materialfülle und der Ungenauigkeit vieler Quellen kaum zu vermeiden. Das einzig Unwahre an dem Buch ist, dass wir die Grausamkeiten des 20. Jahrhunderts, soweit sie mit der Familie Krasnow in Verbindung stehen, nur unvollständig wiedergegeben habe. Es wäre anders nicht lesbar gewesen.
Ich habe mir die Freiheit genommen, an einigen Stellen mit der gebotenen Distanz nationalsozialistisch eingefärbte Kriegserinnerungen und romanhafte Schilderungen zu zitieren. Diesem Schrifttum, das die deutsche Niederlage von 1945 nicht ertragen kann, ist nicht zu trauen. Dialoge, die wir daraus zitieren, sind gewiss nicht wörtlich so geführt worden. Sie sind Zeugnisse parteiischer Erinnerung. Ich hielte es für einen vorschnellen Verzicht, Berichte reueloser Kriegsteilnehmer auf deutscher Seite und hemmungsloser Antikommunisten, die in Subjektivität schwelgen, im Namen wissenschaftlicher Objektivität aus dem Text zu verbannen. Mein Buch handelt vom Tätern und Opfern. Es muss sich auf die Subjektivität der Täter, ihre Sprache, Motive und Mentalitäten einlassen. [...]



Gedenken und Gedenkstätten in Chile

von Roberta Bacic

Die Worte kommen stockend während dieser goldenen Herbsttage in der nördlichen Hemisphäre. Jenseits der Meere, in dem Land, das meine Eltern aufnahm und in dem ich geboren wurde, bricht der Frühling strahlend hervor. Seit meiner frühen Kindheit war der September immer ein besonderer Monat. Er erinnert mich an Drachensteigen, Schulferien, Feiertage am 18. und 19. September, den Tagen der Unabhängigkeitsfeiern, Empanadas, Rotwein, Gesang und Cueca-Tanz sowie folkloristische Darbietungen chilenischer Identität. [...]



Memoria y Memoriales

por Roberta Bacic

Las palabras han estado esquivas en estos dí­as otoñales y dorados en este hemisferio del norte. Allende de los mares, en el paí­s que acogió a mis padres y me vio nacer, emerge radiante la primavera. Septiembre, desde mi tierna infancia, ha sido un mes especial. Evoca volantines, vacaciones escolares, dí­as feriados vinculados a la celebración de la independencia nacional los dí­as 18 y 19, empanadas, vino tinto, canto y baile de cueca y representaciones de identidad chilensis. [...]



Militärregime und Völkermord aus politikwissenschaftlicher Sicht

von Detlef Nolte

Unbestreitbar ist, dass während der letzten argentinischen Militärdiktatur, dem „proceso” (1976-1983), massiv die Menschenrechte verletzt wurden und das argentinische Militärregime von allen Diktaturen im südlichen Lateinamerika die meisten Menschenleben forderte. Die Zahlen schwanken zwischen 9.000 und 30.000 Personen, die genaue Zahl werden wir vermutlich nie erfahren. [...]



Der “Fall Pinochet” – eine Chronik

von Rainer Huhle

vom Tag des Putsches 1973 bis Mitte Mai 2000

Nach der Rückkehr General Pinochets aus seinem Londoner Hausarrest ins heimatliche Chile ist es in der internationalen Presse wieder still um den ehemaligen Diktator geworden. [...]