Menschenrechte verstehen

30. August: Tag der Verschwundenen

Aug 27th, 2015 | By

Der 30. August ist seit 2010 der offizielle Gedenktag der Vereinten Nationen für die Opfer des „Verschwindenlassens“. Das Nürnberger Menschenrechtszentrum begleitet seit langem die unermüdliche Suche der Angehörigen von „Verschwundenen“ und den mutigen Einsatz unzähliger Menschen, diesem Verbrechen ein Ende zu setzen.



Schlussfolgerungen des UN-Antirassismus-Ausschusses

Jun 25th, 2015 | By

Lesen Sie die Schlussfolgerungen des UN-Ausschusses in inoffizieller deutscher Übersetzung, die vom Forum Menschenrechte erstellt wurde.



Wissenwertes über LSBTI/LGBTI

May 5th, 2015 | By

Von Ronja Hess Am 26. Februar 2015 wurde in Nürnberg der weltweit zweite Prozess eröffnet, in dem eine intersexuelle Person gegen eine Klinik klagt, weil diese sie ohne Aufklärung über ihre Intersexualität und ohne freie und informierte Einwilligung behandelt hatte. Damit wurde endgültig deutlich gemacht, dass LSBTI-Rechte kein Schattendasein mehr fristen werden. Doch obwohl der

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Die Vereinten Nationen im Kampf gegen das “Verschwindenlassen”

Aug 27th, 2014 | By

Am 21. Dezember 2010 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 30. August zum weltweiten Tag der Opfer des Verschwindenlassens. Anlass war die Verabschiedung am gleichen Tag des jüngsten der 10 großen Menschenrechtsverträge, des „Übereinkommens zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen“. Dieser Vertrag, dem bis heute 43 Staaten beigetreten sind, ist der vorläufige Schlussstein eines Schutzsystems, mit dem die UNO seit den siebziger Jahren versucht, dieses Verbrechen zu verhüten und zu bekämpfen.



Menschenrechte (real)politisch denken!

Jul 23rd, 2014 | By

Michael Krennerich
Kommentar zur Review-Veranstaltung “Menschenrechte und Realpolitik – ein Widerspruch?” Menschenrechtspolitik ist weder ein lästiges Pflichtthema noch Ausdruck eines “Gut-Menschentums”, sondern trägt immer auch realpolitische Züge. Deutschland muss gegenüber Partnerländern, ob demokratisch oder undemokratisch, aufmerksam und hartnäckig bleiben.



Menschenrechtschutz durch kommunale Friedhofssatzung

Mar 17th, 2014 | By

Die Stadt Nürnberg will, wie einige andere Kommunen, internationale Menschenrechtsstandards auch auf kommunaler Ebene zur Geltung bringen. Mit ihrer Friedhofssatzung, die Grabsteine aus ausbeuterischer Kinderarbeit von städtischen Friedhöfen fernzuhalten sucht, ist die Stadt nach etlichen Instanzen nun beim Bundesverwaltungsgericht gescheitert (zur Vorgeschichte s. den Beitrag von Ralf Gutmann)



Beiträge zur Beschneidungsdebatte

Feb 4th, 2014 | By

Im Dezember 2012 verabschiedete der Deutsche Bundestag das Gesetz zur „Beschneidung des männlichen Kindes“, das Beschneidungen nach den Regeln der ärztlichen Kunst, der elterlichen Zustimmung und unter hinreichender Berücksichtigung des Kindeswohls rechtlich erlaubt. Doch bleiben noch viele rechtliche Fragen offen und die öffentliche Debatte um religiös motivierte Beschneidungen von Jungen hält an. In den nachfolgenden

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Internationale Konferenz: Das Recht, das uns zu Menschen macht – Ein Überblick

May 7th, 2013 | By

Im November 2008 veranstaltete die Stiftung “Erinnerung, Verantwortung und Zukunft” gemeinsam mit dem Nürnberger Menschenrechtszentrum eine internationale Konferenz mit dem Titel “Das Recht, das uns zu Menschen macht. Menschenrechte als Antwort auf historisches und aktuelles Unrecht”. Die Veranstalter wollten mit dieser Tagung ein Forum schaffen, um aktuelle Menschenrechtsfragen im Lichte jener Unrechtserfahrungen, die 1948 zur Erklärung der Menschenrechte geführt haben, zu diskutieren.[…]



Revolution in Bildern – Streetart und Graffiti in Kairo als Medium ungekannter Meinungsfreiheit

Oct 18th, 2012 | By

von Andrea Dänzer   1. Einleitung Was Ende 2010 mit der Verzweiflungstat eines Einzelnen – der Selbstverbrennung des tunesischen Gemüsehändlers Muhammad Bouazizi – begann, entwickelte sich zum rasenden Lauffeuer von Protesten in der arabischen Welt und setzte Entwicklungen in Gang, die fast keiner mehr für möglich gehalten hatte. Die arabischen Völker begehrten mit der Forderung

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Gewaltsames Verschwindenlassen – mehr als ein Verbrechen

Aug 30th, 2012 | By

Gemeinsame Erklärung der UN-Arbeitsgruppe über gewaltsames und unfreiwilliges Verschwindenlassen und des UN-Ausschusses über gewaltsames Verschwindenlassen aus Anlass des 2. Internationalen Tags der Opfer gewaltsamen Verschwindenlassens am 30. August 2012

GENF (30. August 2012) – „Gewaltsames Verschwindenlassen ist mehr als ein Verbrechen“, das erklärten heute zwei Fachgremien der Vereinten Nationen, die sich mit dem gewaltsamen Verschwindenlassen beschäftigen, aus Anlass des zweiten Internationalen Tags der Opfer gewaltsamen Verschwindenlassens. „Es ist ein Handeln, das den Kern menschlichen Verhaltens negiert und unvereinbar ist mit den tiefsten Werten jeder menschlichen Gesellschaft.“ […]