Regions

O Brasil vai fugir da confrontação com os crimes da ditadura?

Jun 7th, 2010 | By

Heinz F. Dressel

Fazendo parte do primeiro grupo de pessoas que assinaram o „Apelo ao Supremo Tribunal Federal: Não anistie os torturadores”, enviado pelo Comitê Contra a Anistia dos Torturadores, observo com estranheza e repúdio a decisão do Supremo, que em última análise absolve os torturadores que andam por aí como qualquer policial ou militar honesto, que está cumprindo seu dever de zelar pela observação das leis e pela manutenção da ordem pública no Brasil. […]



Zentralamerika und das Römische Statut des IStGH – Der Ratifikationsprozess in El Salvador, Guatemala und Nicaragua

Nov 26th, 2009 | By

von Philip Fehling

Die Coalition for the International Criminal Court (CICC) hat von Anfang an und wiederholt Kampagnen in vielen Ländern durchgeführt, um für den Beitritt zum Statut zu werben. […]



El Salvadors ungesühnte Morde

Nov 24th, 2009 | By

von Martin Maier SJ

Am 16. November 1989 zerrten Militärs in El Salvador sechs Jesuiten und zwei Hausangestellte nachts aus ihren Betten auf dem Gelände der Zentralamerikanischen Universität in San Salvador. […]



Gemeinsamer Menschenrechtsschutz von Europarat und Europäischer Union. Auf dem Weg zur größeren Instituionalisierung einer Kooperation.

Jun 1st, 2009 | By

von Carina Fiebich

Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Frage nach der Kooperation zweier großer europäischer Organisationen im Bereich des Menschenrechtsschutzes, namentlich der Kooperation von Europarat und der Europäischen Union (EU).



DEUTSCH-ARGENTINISCHE REMINISZENZEN – Argentinische Politik – deutsche Diplomatie zu turbulenten Zeiten

Apr 28th, 2009 | By

von Heinz F. Dressel

“Abgesehen von allen politischen Differenzen unter uns, ist es uns allen völlig klar, wer die wirklichen Gegner und die Verantwortlichen für alle Übel, die unser Volk zu erleiden hat, letztendlich sind.”

Dies erklärte in Paris eine Gruppe argentinischer Studenten – “Colectivo Argentino por la Memoria” – im Blick auf die für den 8. Dezember 2008 in der Universität Paris 1 angekündigte Rede des früheren argentinischen Wirtschaftsministers Domingo Cavallo. Er war dem “Lehr-stuhl der Amerikas” der Universität Paris 1-Sorbone durch den argentinischen Prof. Guillermo Hillcoalt zu einem Vortrag über das Thema: “Die Geldpolitik der Schwellenländer eingeladen worden.

Die argentinischen Studenten verteilten an die Teilnehmer der Konferenz Flugblätter, in denen über den politischen Werdegang des Referenten zur Zeit der Militärdiktatur unter Videla – einschließlich seiner illegalen Waffengeschäfte – berichtet wurde. Seine Karriere als Wirtschaftsminister scheiterte im Kontext der Tumulte vom 19. und 20 Dezember 2001, als Frauen mit ihrem “Konzert der Töpfe” auf die Straßen gingen. […]



Lateinamerikanische und karibische Staaten im UN-Menschenrechtsrat – Annäherung an ein ambivalentes Subjekt

Feb 24th, 2009 | By

von Theodor Rathgeber

Auf den 2006 geschaffenen UNO-Menschenrechtsrat richteten sich viele Hoffnungen. Großenteils wurden sie enttäuscht, weil die Mitgliedsstaaten ihre Politik nicht wirklich verbesserten […]



Die lateinamerikanische Menschenrechtsbewegung

Nov 24th, 2008 | By

von Rainer Huhle

„Menschenrechte als Antwort auf Unrechtserfahrungen“ – diese Sicht auf die Menschenrechte, ihre Entstehung, Entwicklung und Durchsetzung hat sich, zum Beispiel im Rückblick auf den Nationalsozialismus und die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, als sehr produktiv erwiesen. Der Blick auf die Entwicklung in Lateinamerika zeigt, wie gerade auch dort die lange schlummernde Idee der Menschenrechte erst dann aufgegriffen und zu einer kraftvollen Bewegung wird, als verschiedene Länder mit brutalen Militärdiktaturen überzogen werden. […]



Nachtrag zu: “Mein ist die Rache”

Oct 15th, 2008 | By

von Friedrich Paul Heller

Der chilenische Offizier Miguel Krassnoff sitzt in Santiago eine Reihe von Haftstrafen ab, zu denen er wegen seiner Beteiligung an Folter und Morden in Pinochets Geheimdienst DINA verurteilt wurde. Im Gefängnis kündigte er an ein Buch zu schreiben. Dieses Buch liegt nun vor: Gisela Silva Encina: Miguel Krassnoff: Prisionero por servir a Chile. […]



El caso de la chilena Gladys Dí­az – Examen del expediente sobre la liberación de una detenida

Aug 1st, 2008 | By

por Dieter Maier

El MIR chileno fue una organización de la nueva izquierda latinoamericana guiada por el ejemplo de Cuba, que realizó algunas acciones directas siguiendo el modelo de la guerrilla urbana durante los años sesenta. No obstante, como resultado de la discusión sobre la derrota de otros grupos guerrilleros de América Latina, apoyó en forma crí­tica al gobierno popular instaurado después de la victoria electoral del socialista Salvador Allende. El MIR tení­a su base en las universidades, poblaciones y en sectores de campesinos, desde donde organizó las ocupaciones de latifundios. Con posterioridad al golpe de 1973 preconizó la lucha armada, aún sin contar con los recursos para llevarla a cabo. El servicio de inteligencia DINA logró desarticular al MIR recurriendo a la tortura sistemática de los militantes detenidos. El MIR nunca tuvo más de 1.000 militantes, pero sí­ una cantidad considerablemente mayor de simpatizantes en sus organizaciones de frente de masas. […]



Akteneinsicht zu einer Gefangenenbefreiung: Der Fall der Chilenin Gladys Dí­az

Aug 1st, 2008 | By

von Dieter Maier

Der chilenische MIR war eine Organisation der an Kuba orientierten neuen Linken in Lateinamerika, die in den sechziger Jahren nach dem Muster der Stadtguerilla einige Überfälle verübt hatte, dann aber die Niederlage anderer lateinamerikanischer Guerillagruppen diskutierte und nach dem Wahlsieg des Sozialisten Salvador Allende dessen Volksfrontregierung kritisch unterstützte. Er hatte seine Basis in Universitäten, Armenvierteln und bei Landarbeitern und organisierte Besetzungen von Großgrundbesitz. Nach dem Putsch propagierte er den bewaffneten Kampf, hatte aber nicht die Mittel ihn zu führen. Dem Geheimdienst DINA gelang es, den MIR durch systematische Folterungen seiner verhafteten Mitglieder zu zerschlagen. Der MIR hatte nie mehr als 1.000 Mitglieder, aber wesentlich mehr Sympathisanten in seinen Vorfeldorganisationen. […]