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	<title>Nürnberger Menschenrechtszentrum &#187; Understanding Human Rights</title>
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		<title>Wissenswertes über Menschenrechtsbildung</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 07:58:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Understanding Human Rights]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>von Michael Krennerich</strong>

Warum ist Menschenrechtsbildung wichtig? Im Rahmen des lokalen Aktionsplans des Bundesprogramms "Toleranz fördern, Kompetenzen stärken" bot das Nürnberger Menschenrechtszentrum drei kostenlose Workshops an. Eine kurze Einführung zur Menschenrechtsbildung, angelegt als ein Katalog häufig gestellter Fragen (Frequently Asked Questions), finden sie hier. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>von Michael Krennerich</strong></p>
<p>Warum ist Menschenrechtsbildung wichtig? Was ist das Besondere an Menschenrechtsbildung? Soll die Menschenrechtsbildung zu Werten erziehen? Im Rahmen des lokalen Aktionsplans des Bundesprogramms &#8220;Toleranz fördern, Kompetenzen stärken&#8221; bot das Nürnberger Menschenrechtszentrum drei kostenlose Workshops an. Antworten auf solche und weitere grundlegende Fragen wurden dort erörtert. Eine kurze Einführung zur Menschenrechtsbildung, angelegt als ein Katalog häufig gestellter Fragen (Frequently Asked Questions), finden sie hier: <a href="http://menschenrechte.org/wp-content/uploads/2012/01/Wissenswertes-%C3%BCber-Menschenrechtsbildung.pdf">Wissenswertes über Menschenrechtsbildung</a></p>
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		<title>Wissenswertes über Menschenrechte</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 07:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Understanding Human Rights]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>von Michael Krennerich</strong>

Was sind Menschenrechte? Gelten sie auch für andere Kulturen? Oder sind Menschenrechte ohnehin nur ein Papiertiger? Im Rahmen des lokalen Aktionsplans des Bundesprogramms "Toleranz fördern, Kompetenzen stärken" bot das Nürnberger Menschenrechtszentrum drei kostenlose Workshops an. Eine kurze Einführung zu Menschenrechten, angelegt als ein Katalog häufig gestellter Fragen (Frequently Asked Questions), finden sie hier. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>von Michael Krennerich</strong></p>
<p>Was sind Menschenrechte? Wo sind sie niedergelegt und wen verpflichten sie auf welche Weise? Gelten sie auch für andere Kulturen? Oder sind Menschenrechte ohnehin nur ein Papiertiger? Im Rahmen des lokalen Aktionsplans des Bundesprogramms &#8220;Toleranz fördern, Kompetenzen stärken&#8221; bot das Nürnberger Menschenrechtszentrum drei kostenlose Workshops an. Antworten auf solche und weitere grundlegende Fragen wurden dort erörtert. Eine kurze Einführung zu Menschenrechten, angelegt als ein Katalog häufig gestellter Fragen (Frequently Asked Questions), finden sie hier: <a href="http://menschenrechte.org/wp-content/uploads/2012/01/Wissenswertes-%C3%BCber-Menschenrechte.pdf">Wissenswertes über Menschenrechte</a></p>
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		<title>Kinderrechte in Deutschland nach der Rücknahme der Vorbehalte</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 13:52:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Understanding Human Rights]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>von Sophia Brostean-Kaiser</strong>

<p align="justify">Kinderrechte sind Menschenrechte und deshalb universelle, unteilbare und unveräußerliche Rechte. Diese Rechte sind in der UN-Kinder- rechtskonvention niedergeschrieben, die 1992 von der Bundesregierung ratifiziert wurde. Jedoch wurden damals fünf Vorbehalte geltend gemacht, die sich teils erheblich auf die Rechte der Kinder ausgewirkt haben.  [...]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>von Sophia Brostean-Kaiser</strong></p>
<p>Kinderrechte sind Menschenrechte und deshalb universelle, unteilbare und unveräußerliche Rechte. Diese Rechte sind in der UN-Kinderrechtskonvention (KRK) niedergeschrieben, die 1992 von der Bundesregierung ratifiziert wurde. Jedoch wurden damals fünf Vorbehalte geltend gemacht, die sich teils erheblich auf die Rechte der Kinder ausgewirkt haben. Jene Vorbehalte wurden Anfang des Jahres 2010 zurückgenommen, womit sich theoretisch die Voraussetzungen gerade für Flüchtlingskinder erheblich verbessert haben. Die Meinungen, was genau die Rücknahme der Vorbehalte nun in der Praxis bedeutet, gehen stark auseinander. Während viele Kinderechtsorganisationen Handlungsbedarf sehen, erklärt die Bundesregierung, dass „keine Notwendigkeit für eine Änderung des innerstaatlichen Rechts“ bestehe.</p>
<p>Zum Artikel:  <a href="http://menschenrechte.org/wp-content/uploads/2011/12/Kinderrechte-in-Deutschland-nach-der-Rücknahme-der-Vorbehalte.pdf">Kinderrechte in Deutschland nach der Rücknahme der Vorbehalte</a> (PDF)</p>
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		<title>Den Menschenrechten verpflichtet!</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 10:59:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Understanding Human Rights]]></category>

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		<description><![CDATA[<p align="justify">Am 19. Januar 2011 fand im Menschen- rechtsausschuss des Deutschen Bundestages eine öffentliche Anhörung über den jüngsten Menschenrechtsbericht der Bundesregierung statt. Wie bereits bei  den öffentlichen An- hörungen zu den Vorgängerberichten in den Jahren 2006 und 2008 war Michael Krennerich für das Nürnberger Menschenrechtszentrum als Sachverständiger geladen. [...]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 19. Januar 2011 fand im Menschenrechtsausschuss des Deutschen Bundestages eine öffentliche Anhörung über den jüngsten Menschenrechtsbericht der Bundesregierung statt. Wie bereits bei den öffentlichen Anhörungen zu den Vorgängerberichten in den Jahren 2006 und 2008 war Michael Krennerich für das Nürnberger Menschenrechtszentrum als Sachverständiger geladen. Hier können Sie die schriftliche Stellungnahme nachlesen.</p>
<p><a href="http://www.menschenrechte.org/wp-content/uploads/2011/06/Stellungnahme-9ter-Bericht-der-Bundesregierung.pdf">Stellungnahme zum &#8220;Neunten Bericht der Bundesregierung über ihre Menschenrechtspolitik in den auswärtigen Beziehungen und in anderen Politikbereichen&#8221;</a></p>
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		<title>HUMAN RIGHTS AND HISTORY &#8211; A CHALLENGE FOR EDUCATION</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 09:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Understanding Human Rights]]></category>
		<category><![CDATA[Human Rights]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Auftrag der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) hat Rainer Huhle vom Nürnberger Menschenrechtszentrum diesen Band herausgegeben, in dem zahlreiche Autoren sich mit der Entstehungsgeschichte von Menschenrechten, deren Bedeutung für die Formulierung der Menschenrechte heute und schließlich für die Menschenrechtsbildung beschäftigen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.menschenrechte.org/wp-content/uploads/2010/07/Human_Rights_and_History.bmp"><img style="border: 0px solid white; margin: 20px 40px 50px 0px;" title="EVZ" src="http://www.menschenrechte.org/wp-content/uploads/2010/07/Human_Rights_and_History.bmp" alt="EVZ" width="320" height="243" align="LEFT" /></a> Im Auftrag der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) hat Rainer Huhle vom Nürnberger Menschenrechtszentrum diesen Band herausgegeben, in dem zahlreiche Autoren sich mit der Entstehungsgeschichte von Menschenrechten, deren Bedeutung für die Formulierung der Menschenrechte heute und schließlich für die Menschenrechtsbildung beschäftigen. Der Band geht auf eine gemeinsame <a href="http://www.stiftung-evz.de/foerderung/menschenrechte/menschen-rechte-bilden/menschenrechtskonferenz-2008/">Tagung</a> von EVZ und NMRZ im Jahr 2008 in Nürnberg zurück, enthält aber auch neue Beiträge (siehe <a href="http://www.stiftung-evz.de/foerderung/menschenrechte/menschen-rechte-bilden/publikation-human-rights-and-history/">Inhaltsverzeichnis</a>).</p>
<p>Das Buch (in englischer Sprache) kann kostenlos bei der Stiftung EVZ angefordert (<a href="mailto:publikation@stiftung-evz.de">publikation@stiftung-evz.de</a>) oder auch als pdf heruntergeladen werden: <a href="http://www.menschenrechte.org/wp-content/uploads/2010/04/Human-Rights-and-History.pdf">Human Rights and History</a>.</p>
<p><strong>AKTUELLES: </strong><br />
Eine Auswahl der in der englischen Fassung enthaltenen Aufsätze liegt mittlerweile zusätzlich als Online-Publikation (PDF) auf Deutsch vor und steht <a href="http://www.stiftung-evz.de/foerderung/menschenrechte/menschen-rechte-bilden/publikation-human-rights-and-history/#deutsch">hier</a> zum Download (PDF) bereit.</p>
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		<title>Nürnberg</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Dec 2010 10:55:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Understanding Human Rights]]></category>
		<category><![CDATA[Human Rights]]></category>
		<category><![CDATA[Nuremberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Daniel Jacoby ist Anwalt und Menschenrechtsverteidiger in Paris. Er war u.a. Vorsitzender der französischen Liga für Menschenrechte und ist Ehrenpräsident der Internationalen Liga für Menschenrechte (FIDH). „Nürnberg“ ist ein Kapitel aus seinem Buch „Le placard à balais“, das 2007 bei Gallimard in Paris erschienen ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>von Daniel Jacoby*</strong></p>
<p><a href="http://www.nmrz.de/wp-content/uploads/2011/02/jacoby.jpg"><img style="border: 0px solid white; margin: 2px 40px 0px 2px;" title="Jacoby" src="http://www.nmrz.de/wp-content/uploads/2011/02/jacoby.jpg" alt="Jacoby" width="278" height="419" align="LEFT" /></a></p>
<p>Lange Zeit habe ich Deutschland und die Deutschen verabscheut. Nach Deutschland zu fahren, ja auch nur irgendeine persönliche Beziehung mit Deutschen aufzunehmen, das kam überhaupt nicht in Frage. Sogar ihre Sprache stieß mich ab. Jedes Mal wenn ich jemand Deutsch sprechen hörte, hätte ich mir am liebsten die Ohren zugehalten um nicht an die brutalen Befehle der SS erinnert zu werden.</p>
<p>In den Ferien ging ich den deutschen Touristengruppen möglichst aus dem Weg. Ihr lautes Reden, ihr Bier, ihr fettes Lachen, ich fand es abscheulich. Mir gingen wieder die Bilder von der Besatzung durch den Kopf, die deutschen Soldaten, die im Gleichschritt durch die leeren Straßen marschierten mit ihren Kriegsgesängen.</p>
<p>Und ich machte keine Ausnahmen. Auch mit der deutschen Literatur und Philosophie wollte ich nichts zu tun haben. Allenfalls Goethe, Heine, Thomas Mann und Günter Grass fanden Gnade in meinen Augen.</p>
<p>Ich hasste (und verabscheue bis heute) die Musik Richard Wagners.</p>
<address>Bildnachweis: Stadt Nürnberg, Dierenbach</address>
<p>Ganz allmählich, als neue Generationen heranwuchsen, änderte sich mein Bild. An allen Deutschen meiner Generation, oder den noch älteren, haftete für mich noch immer die Schande der Nazis. Aber gegen die anderen, die jüngeren, die tatkräftig diese Vergangenheit angingen und die sich am Ende sensibler und aufmerksamer als die jungen Franzosen gegenüber allem erwiesen, was auf ein Wiederentstehen des Nazitums hindeuten konnte, gegen die konnte ich nichts haben. Im Gegenteil, ich bewunderte ihren offenen kritischen Geist, ihre Wachsamkeit, und ihre bescheidene Haltung.</p>
<p>Bei verschiedenen internationalen Begegnungen, Kolloquien und Konferenzen knüpfte ich mit einigen von ihnen Beziehungen an. Nach und nach gab ich meine Abwehr auf, aber nicht bis zu dem Punkt, dass ich etwa nach Deutschland gereist wäre. Deutschland blieb für mich ein verbotenes Land.</p>
<p>Dann kam der Tag, an dem mich mein Freund Dani Karavan um Rat bat. Dani Karavan ist ein sehr begabter israelischer Bildhauer. Seine Werke sind keine Statuen sondern Monumente in Landschaften, die er vorfindet, sich in der Fantasie ausmalt oder die er umformt. Er bildet seine Formen in ihrer natürlichen Umgebung, und immer ist damit auch eine Idee verbunden.</p>
<p>Er kam zu mir und erzählte, dass die Stadt Nürnberg ihm den Auftrag gegeben hatte, einen Weg in der Innenstadt zu gestalten, der eine Art Passage zwischen einem alten Viertel und ultramodernen Gebäuden – darunter dem Germanischen Nationalmuseum &#8211; bilden sollte. Sein Vorschlag war, in dieser Passage zwischen den beiden Gebieten vierundzwanzig weiße Säulen zu errichten, die den Menschenrechten gewidmet wären. Er bestand darauf, dass er dieses Projekt nur unter der Bedingung angenommen hatte, dass er damit einen Bruch mit der Vergangenheit dieser Stadt verdeutlichen konnte, in der Hitler an der Spitze der Reichsparteitage gestanden hatte und in der die Rassegesetze des Dritten Reichs verabschiedet worden waren.</p>
<p>Ich schlug ihm vor, die Zahl der Säulen auf dreißig zu erhöhen und jeder einen Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte einzuschreiben, in Deutsch und in der Sprache von Völkern, die Opfer schwerer Menschenrechtsverletzungen geworden waren. Er stimmte begeistert zu.</p>
<p>So entstand die „Straße der Menschenrechte“ mit den fundamentalen Rechten der menschlichen Person, Artikel für Artikel, wie sie in der Allgemeinen Erklärung geschrieben stehen, in Deutsch, aber auch in Jiddisch, in Kurdisch, in Rom, in Quechua, in Russisch, in Tibetanisch usw.</p>
<p>Er bat mich, ihn bei der Einweihung dieser Straße zu begleiten und dazu auf Kosten der Stadt Nürnberg Vertreter von Menschenrechtsgruppen aus Ländern einzuladen, in denen heute die Rechte der Allgemeinen Erklärung missachtet werden. Das konnte ich natürlich nicht ablehnen. Und so kam es, dass ich 1993, im Alter von sechzig Jahren, deutschen Boden betrat, und das ausgerechnet in Nürnberg…</p>
<p>Nun, der Empfang war wunderbar. Der Bürgermeister machte es möglich, dass wir die Überreste der großen Naziaufmärsche besichtigen konnten, die Tribüne wo Hitler das Wort ergriff, ein Gebäude, dass die alliierten Bombenangriffe überstanden hatte, und in dem ständig der Film über den Nürnberger Prozess gezeigt wurde, im Rahmen einer Ausstellung, die verständlich machen wollte, wie das deutsche Volk der Faszination durch Hitler und den Nationalsozialismus erlag.</p>
<p>Bei der Eröffnung der Straße der Menschenrechte ergriff Dani Karavan das Wort. Er sprach auf Jiddisch, einer Sprache, die einst in Nürnbergs Straßen erklungen war und die jetzt verschwunden ist. Es war die Sprache seines Großvaters. An ihn erinnerte er – ein sehr emotionaler Augenblick für das Publikum.</p>
<p>Ich selbst erinnerte daran, dass in Nürnberg die Rassegesetze der Nazis verabschiedet wurden, die direkt zu der kaltblütig organisierten Ermordung von Millionen Menschen führten, und dass ebenfalls in Nürnberg die wichtigsten Naziführer vor Gericht gestellt und verurteilt wurden. Ich warb für die Errichtung einer internationalen Strafgerichtshofs für „all die kleinen Hitlers, die im Dunst von Gesellschaften erstehen, in denen die Menschenrechte nichts gelten.“ Fünf Jahre später, 1998 in Rom, kam dieser so ersehnte Gerichtshof endlich zustande, um am 1. Juli 2002 dann in Kraft zu treten.</p>
<p>Nach meiner Rede und einer schnell improvisierten Konferenz mit den eingeladenen Menschenrechtsaktivisten entstand die Idee, in Nürnberg einen Menschenrechtspreis zu schaffen, um einen Mann oder eine Frau auszuzeichnen, die in ihrer Heimat unter Gefahr ihres Lebens oder ihrer Freiheit für die Verteidigung der Menschenrechte kämpften. Auf Bitten des Bürgermeisters übernahm ich es mit großer Freude, das Statut für diesen Preis zu entwerfen.</p>
<p>Rund um diesen Preis entstand in Nürnberg eine ganze Reihe von Veranstaltungen, Kolloquien und Konferenzen über die Menschenrechte. Der Preis, der alle zwei Jahre verliehen wird, ist so unterschiedlichen Männern und Frauen wie dem Russen Serge Kowaliev, dem Israeli Abi Nathan zusammen mit dem Tunesier Khemais Chamari, der Mauretanierin Fatima M’Baye, dem Pakistani Ibn Abdur Rahman zusammen mit der Inderin Teesta Setalvad, dem mexikanischen Bischof Samuel Ruiz García, und der Usbekin Tamara Chikunova verliehen worden. Zusammen sind sie eine lebendige Gruppe von Männern und Frauen, die der Menschheit zur Ehre gereichen und die nach und nach die schreckliche Vergangenheit Nürnbergs vergessen lassen.</p>
<p>Ich selbst habe meine Abneigung gegen Deutschland und die Deutschen überwunden und habe heute viele Freunde unter ihnen.</p>
<p>Der Nationalsozialismus mit all seinen Schrecknissen ist dabei nicht vergessen. Alles, was ihm ähnelt, ist hassenswert und unmenschlich. Aber um die neu erstehenden Fanatismen zu bekämpfen, müssen wir alle zusammenstehen.</p>
<p>Diese jungen Deutschen haben aus der tragischen Geschichte ihres Landes die Kraft und Energie geschöpft, die es für den Kampf gegen jedes Widererstehen von Antisemitismus und Rassismus in ihrem Land braucht. Ich wünsche mir, dass ihr Beispiel in aller Welt Schule macht.</p>
<blockquote><p>*Daniel Jacoby ist Anwalt und Menschenrechtsverteidiger in Paris. Er war u.a. Vorsitzender der französischen Liga für Menschenrechte und ist Ehrenpräsident der Internationalen Liga für Menschenrechte (FIDH). „Nürnberg“ ist ein Kapitel aus seinem Buch „Le placard à balais“, das 2007 bei Gallimard in Paris erschienen ist. Darin schildert Jacoby Stationen seines Lebens, von den Erlebnissen seines Großvaters während der Pogrome in Rumänien, über seine eigenen Erlebnisse als jüdischer Junge im besetzten Frankreich bis zu seiner Arbeit in aller Welt als Anwalt von Opfern von Menschenrechtsverletzungen. Wir danken ihm und dem Verlag Gallimard für die Genehmigung zur Übersetzung und Veröffentlichung dieses Texts.</p></blockquote>
<p><em>Die Übersetzung besorgte Rainer Huhle</em><br />
<img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/a4f4c4679608435b922622e44062b842" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Folter und Irrealität</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 08:24:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Understanding Human Rights]]></category>
		<category><![CDATA[Torture]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>von Dieter Maier</strong>

Neuzeitliche Folterkollektive stellen irreale Szenerien auf. Sie verzerren Raum, Zeit und Sprache. In Schilderungen von Folterorten und –arten taucht immer wieder Bizarres auf, Nachstellungen archaischer Bilder, Decknamen und groteske Gespräche, gespaltene Persönlichkeiten, Verzerrungen von Ort und Zeit. Einige Beispiele: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/db9583c5fde244429e89e66155603107" width="1" height="1" alt=""><br />
<strong>von Dieter Maier</strong></p>
<p>Neuzeitliche Folterkollektive stellen irreale Szenerien auf. Sie verzerren Raum, Zeit und Sprache. In Schilderungen von Folterorten und –arten taucht immer wieder Bizarres auf, Nachstellungen archaischer Bilder, Decknamen und groteske Gespräche, gespaltene Persönlichkeiten, Verzerrungen von Ort und Zeit. Einige Beispiele:</p>
<p>Die Folterer der griechischen Obristendiktatur wurden so ausgebildet, dass die moralischen Werte der griechischen Gesellschaft nicht mehr galten. An Stelle dieser Gesellschaft trat das Kollektiv der Folterer mit seinem eigenen Kodex. Die Rekruten mussten stundenlang den „Babygang“ üben: Ein Ausbildungsoffizier nahm sie wie ein Kind bei der Hand und ließ sie hüpfen wie ein Affe, während sich die anderen Rekruten darüber amüsierten (Haritos-Fatouros 1991, S. 89). Hier wurde im Wortsinn Ent-Menschlichung eingeübt, und der Rekrut wurde auf eine frühkindliche Stufe der Persönlichkeitsentwicklung zurückgeworfen, in der sich das Gewissen noch nicht ausgebildet hat. Dann wuchs er als vormoralische Wesen in das Folterkollektiv hinein.</p>
<p>Westliche Diktaturen nach dem zweiten Weltkrieg folterten im Untergrund, denn nach Hitler und Stalin war die aufklärerische Ächtung der Folter ein weiteres bekräftigt worden. Die Folterorte, Folterer, Folterarten und Opfer hatten Decknamen oder (bei den Opfern) Nummern. Normale Gespräche zwischen Tätern und Opfern waren nicht üblich oder verboten (z.B. in Haritos-Fatouros 1991, S. 81, 85). Das Wort „Folter“ war und ist tabu.</p>
<p>„Guantánamo“, als US-Stützpunkt in Cuba bereits ein unwahrscheinlicher Ort, ist zum Begriff entorteter Folter geworden. Er steht für ein Netz von namenlosen geheimen Haftorten des „Antiterrorkriegs“, das scheinbar an kein Territorium gebunden ist. Die Folter erfindet sich ihren Schauplatz. Folterer rechtfertigen sich damit, dass der Staat Krieg gegen einen unsichtbaren inneren Feind führen müsse. Der erste Adressat dieser Kriegshypothese ist das Kollektiv der Folterer. Sie legitimiert die Folter gegenüber den Tätern selbst. Sie schafft einen imaginierten Kampfplatz, der es den Folterern erlaubt, sich als Kombattanten zu verstehen. Die Waffe der Folterer war im Selbstverständnis Osvaldo Romos, des bekanntesten Folterers der Pinochet-Diktatur, das Elektroschockgerät, die der Gefolterten ihr unterstellter Fanatismus. Romo stellt in einer Serie von Interviews, die er als Häftling gab, die Opfer 1995 (also 15 Jahre nach Ende der Diktatur) immer noch als „bis an die Zähne bewaffnet“ (Guzmán 2000, S. 140) und zum Mord an den Streitkräften entschlossen dar; er unterscheidet seine Opfer in die Tapferen, die der Folter standhielten, und die Feiglinge, die schon „gesungen“ haben, ehe noch jemand Hand an sie gelegt habe (Guzmán 2000, S. 100, 110 ff u.a.). Diese Fiktion von Waffengleichheit und militärischer Tugend soll im Nachherein rechtfertigen, was den Normen moderner Gesellschaften diametral entgegensteht: die Quälerei wehrloser Menschen. Die Folter muss einen über den aktuellen Zweck der Abpressung von Informationen hinausweisenden Sinn haben, damit der Folterer sie durchhält. Die Kriegshypothese stellt diesen Sinn bereit.</p>
<p>Romos Chef im Geheimdienst DINA war Miguel Krassnoff. Krassnoff ist wie Romo zu mehreren Haftstrafen verurteilt und sitzt sie in einem Gefängnis in Santiago ab. Dort hat er einer befreundeten Autorin Interviews für ein Buch gegeben, in dem er sich rechtfertigt. Die Mutter eines seiner Opfer hat mit einem weiteren Buch darauf geantwortet. Das Buch über Romo und die beiden Bücher zu Krassnoff zeigen, wie Folter irrealer Bedingungen bedarf und die Folterer sie schaffen, wenn sie sie nicht vorfinden. Krassnoff ist Spross einer Kosakenfamilie, die über zwei Generationen gegen den Kommunismus kämpfte Er setzte diesen Kampf in Chile als Agent der DINA fort, um seine von den Kommunisten zerstörte Familie zu rächen. Er hat auf dem falschen Kontinent gegen die falschen Feinde gekämpft und sitzt nun im falschen Jahrhundert und Gefängnis seine verdiente Strafe ab. Er ließ seine Familie in dem Glauben, er arbeite im Verteidigungsministerium, wenn er zum als Privathaus getarnten Folterzentrum fuhr. Folter und Alltag bedürfen in aufgeklärten Zeiten getrennter Szenen.</p>
<p>Die Folterer verschieben nicht nur den Ort ihrer Taten ins Irreale, sondern auch die Zeit. Immer wieder gibt es Berichte über Stigmatisierungen, die an das mit der Folter assoziierte Mittelalter erinnern, so etwa, wenn Gefangenen Wunden beigebracht werden, die kreuzförmige Narben bilden (z.B. in Haritos-Fatouros 1991, S. 85). Das Kreuz steht ikonographisch für die Folter (die Auspeitschung vor dem Kreuzgang, Nägel, Dornenkrone).</p>
<p>In Chile gab es eine aufschlussreiche Inszenierung des Irrealen nach einer identifizierbaren, archaischen Vorlage, bei der ein spontan entstandenes Folterkollektiv agierte . Im Oktober 1973, zwei Monate nach dem Putsch der Militärs, die das Land schon fest im Griff hatten, trafen sich in der abgelegenen Region Mulchén im Süden des Landes einige Carabineros (Militärpolizei) und Großgrundbesitzer und stellten eine Liste von zu verhaftenden Personen zusammen. In Mulchén tat niemand gerne Dienst. Die Gegend ist kalt und unwegsam. Die Carabineros unter dem Kommando von Leutnant Jorge Maturana Concha, dessen militärische Karriere wegen schlechter Noten schleppend verlaufen war, zogen erst mit Lastwagen und dann mit Pferden los und verhafteten gruppenweise junge Landarbeiter, die sie an einer Uferböschung erschossen oder ihr eigenes Grab graben ließen, sie zwangen, sich mit dem Gesicht nach unten hineinzulegen und dann erschossen. Niemand leistet Widerstand.</p>
<p>Eine der Gruppen bestand aus insgesamt 12 Brüdern von drei Familien. Sie mussten eine bitterkalte Nacht mit Draht und Seilen gefesselt in einem offenen Verschlag verbringen. Die hungrigen und frierenden Gefangenen stöhnten wegen der erlittenen Schläge und Tritte, beteten und legten sich übereinander, um sich gegenseitig zu wärmen. Nach einem Gelage gingen die Carabineros und ein Gutsverwalter um zwei Uhr früh durch Schneeregen zu dem Verschlag und inszenierten einen antike Gladiatorenkampf: Die Gefangenen mussten sich gegenseitig mit Keulen niederschlagen. Die Verlierer sollten am nächsten Tag hingerichtet werden (was auch geschah), die Sieger die Freiheit erhalten. Nach einer Stunde lagen Alle außer Dreien blutend, weinend oder ohnmächtig am Boden. Einen der Sieger, José Guillermo González Albornoz, fesselten die Carabineros an einen Traktor, wo sie ihn vergaßen und erst nach drei Tagen losbanden und erschossen, so der Zeitungsbericht. Die beiden anderen, die Brüder Germán und José Nieves, ließen sie frei. So ernsthaft war die Inszenierung trotz allen Gelächters der Zuschauer.</p>
<p>In einem der wenigen Kinos der Gegend war irgendwann davor Stanley Kubricks Film Spartacus gelaufen. Spartacus war der Anführer eines Sklavenaufstands im römischen Reich, der vom Militär besiegt worden war. Tausende der Sklaven wurden in der damals üblichen Weise hingerichtet: Sie wurden gekreuzigt. Spartacus musste ein Gladiatorenduell mit seinem besten Freund bestehen. Der Sieger sollte am Leben bleiben. Diese Szene war offenbar die Vorlage für die Folterinszenierung.</p>
<p>Der chilenische Autor León Gómez Araneda, ein überlebender politischer Gefangener, schildert in seinem noch während der Diktatur erschienenen Buch ¡Que el pueblo juzgue! (Santiago 1988, S. 166ff) die „Marxistenjagd“ von Leutnant Maturana und seinen Männern mit vielen Details und Namen der Täter und Opfer. Offenbar hatte er keine Augenzeugen des Gladiatorenkampfes; die Episode, die er in zwei Zeilen erwähnt, ist dort nicht ganz verständlich. Gomez erwähnt den Befehl zum Bruderkampf und gleich danach die Freilassung der Brüder Nieves. Über Folter und Tod von José Guillermo González überliefert Gómez eine Version, die ihm wohl als Zeugenaussage zugegangen war, tatsächlich aber eine Mythenbildung ist. Sie banden, so der Text bei Gómez, einem der Überlebenden des Kampfes in einer Garage mit Stacheldraht beide Arme in Kreuzigungshaltung fest. Sie sollen eine Dornenkrone aus Stacheldraht gemacht und ihm aufgesetzt haben. Auf seinem Schädel habe die Dornenkrone kleine Wunden hinterlassen, aus denen etwas Blut floss. Auch hier wurde die Ikonografie der Kreuzigung Jesu von Nazareth übernommen.</p>
<p>Die viertägige Aktion der Carabineros forderte 18 Todesopfer. Maturana legte Ende 2007 nach jahrelangem Leugnen ein Geständnis ab. Im April 2008 rekonstruierte ein Richter die Szene vor Ort mit sieben Angeklagten und einigen Zeugen, darunter ein „siegreicher Gladiator“, &#8211; sein Bruder war verstorben. Die Polizei musste Handgreiflichkeiten zwischen den Zeugen verhindern.</p>
<p>Die Carabineros und ihre zivilen Auftraggeber hatten offenbar keine Foltererfahrung und keine entsprechenden Instrumente. Sie hatten ihren Hass, der in dieser abgelegenen Gegend archaische Züge trug. Es ging, wie bei Kain und Abel, um Land. Landbesitz verleiht Macht, und die Abhängigkeit vom Gutsherrn einen der Leibeigenschaft vergleichbaren Status. Auch das mag den Rückgriff auf die antike Vorlage erklären.</p>
<p>Die Folter ist der Bruch mit der Normalität westlicher Gesellschaften nach Auschwitz und dem Gulag. Dieser Bruch funktioniert mittels einiger Übergänge wie Symbole, Stigmata und inszenierter Täter- und Opferrollen. Die Täter brauchen Symbole wie den Gladiatorenkampf, um gemeinsam handeln zu können. Die Folterer verwirklichten ein Bild, das sie sich von den Gefangenen und sich selbst gemacht haben. Sie wollen die Opfer nicht als Menschen wahrnehmen. Der Zeitungsbericht und das Buch über das Massaker von Mulchén sprechen von entstellten Gesichtern und dem Mit-dem-Gesicht-nach-unten-Legen vor der Erschießung.</p>
<p>Die Opfer ersetzen die Unerträglichkeit des Erlittenen durch sinnvermittelnde Bilder. Die Erzählung von der Kreuzigung in Mulchén dürfte die von einem der Opfer vorgenommene Ersetzung der real inszenierten antiken Folterpraxis durch eine andere, in einem katholischen Land wie Chile akzeptablere gewesen sein. Das Leiden zur Belustigung der Täter wird zu einem sinnvollen, mit Erlösung konnotierten Leiden umgedeutet. Es mag die Version gewesen sein, die der überlebende Bruder seiner Familie anbot, um nicht wie Kain bis zum Rest seines Lebens in der Fremde leben zu müssen. Sinnloses Leiden ist noch im Nachherein unerträglich. Folteropfer, die für die Partei gelitten hatten und dann erfahren, dass eben diese Partei sie verraten hatte oder sich wegen Bedeutungslosigkeit auflöst, durchleben eine existentielle Krise. Die Deutung als Martyrium soll dem Leiden nachträglich einen Sinn geben. Die fromme Legende zeigt die Schwierigkeiten bei der Bewertung und Interpretation von Folterberichten auf. Die Erinnerungen der Täter und auch der Opfer deuten die Folter als sinnvoll und in die weitere Biografie integrierbar.</p>
<p>Die Menschenrechtsarbeit gegen die Folter müsste es sich zur Aufgabe machen, den Schein, ohne den die Folter nicht auskommt, zu zerstören. Schon eine Sprache, die die Folterinszenierung übernimmt , ist ein unbewusstes Zugeständnis an die Unmenschlichkeit.</p>
<p>Literatur:</p>
<p>Gomez Araneda, León: ¡Que el Pueblo juzgue!, Santiago 1988</p>
<p>Guzmán, Nancy: Romo &#8211; Confesiones de un Torturador. Santiago, Planeta 2000</p>
<p>Haritos-Fatouros, Mika: “Die Ausbildung des Folterers &#8211; Trainingsprogramme der Obristendiktatur in Griechenland“, in: Jan Phillip Reemtsma: Folter. Zur Analyse eines Herrschaftsmittels, Hamburg, Junius 1991</p>
<p>Silva Encina, Gisela: Miguel Krassnoff: Prisionero por servir a Chile. Santiago, 1. Aufl. 2007, 2. Aufl. 2008</p>
<p>Yáñez, Mónica Echeverria: Krassnoff &#8211; Arrastrado por su destino.</p>
<p>Santiago de Chile, Catatonia 2008</p>
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		<title>Human Rights have History </title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 12:05:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
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		<title>Egon Schwelb (1899 &#8211; 1979) Czechoslovakia</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 11:19:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<span lang="en"><strong>by Rainer Huhle </strong></span>

<a href="http://www.menschenrechte.org/wp-content/uploads/2010/01/Egon_Schwelb.PNG"><img style="border: 0px solid white; margin: 2px 50px 20px 0px;" title="Egon_Schwelb" src="http://www.menschenrechte.org/wp-content/uploads/2010/01/Egon_Schwelb.PNG" alt="Egon_Schwelb" width="93" height="97" align="LEFT" /></a>

<span lang="en">Egon Schwelb wurde an einem der letzten Tage des 19. Jahrhunderts im Prag der K. u. K. Monarchie geboren. [...]</span>
<span style="color: #ffffff;">[...]</span>
<span style="color: #ffffff;">[...]</span>
<span style="color: #ffffff;">[...]</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span lang="en"><strong> by Rainer Huhle </strong></span></p>
<p><a href="http://www.menschenrechte.org/wp-content/uploads/2010/01/Egon_Schwelb.PNG"><img style="border: 0px solid white; margin: 2px 40px 20px 2px;" title="Egon_Schwelb" src="http://www.menschenrechte.org/wp-content/uploads/2010/01/Egon_Schwelb.PNG" alt="Egon_Schwelb" width="278" height="290" align="LEFT" /></a></p>
<blockquote><p>&#60; Egon Schwelb (1899 &#8211; 1979)</p></blockquote>

















<p><br />
<img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/749c5b9ddb11488fb54909c45ce5cfeb" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Gemeinsamer Menschenrechtsschutz von Europarat und Europäischer Union. Auf dem Weg zur größeren Instituionalisierung einer Kooperation.</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 14:13:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<strong>von Carina Fiebich</strong>

Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Frage nach der Kooperation zweier großer europäischer Organisationen im Bereich des Menschenrechtsschutzes, namentlich der Kooperation von Europarat und der Europäischen Union (EU). ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>von Carina Fiebich</strong></p>
<p>Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Frage nach der Kooperation zweier großer europäischer Organisationen im Bereich des Menschenrechtsschutzes, namentlich der Kooperation von Europarat und der Europäischen Union (EU). In den letzten Jahren sind verstärkt Bemühungen erkennbar die in einen gemeinsame Richtung des Menschenrechtsschutzes in Europa verweisen.</p>
<p><a href="http://vg07.met.vgwort.de/na/72c99c09e7164e08a92c8d8a41821780?l=http://www.menschenrechte.org/wp-content/uploads/2009/10/Gemeinsamer_Menschenrechtsschutz.pdf">Zum Artikel: Gemeinsamer_Menschenrechtsschutz (PDF)</a></p>
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