Novedades

Von Nürnberg nach Den Haag – Der lange Weg zum Internationalen Strafgerichtshof

Neue Publikation des NMRZ
Die Entwicklung der internationalen Strafge- richtsbarkeit ist seit vielen Jahren eines der zentralen Arbeitsfelder des NMRZ. Forschungen und Bildungsarbeit gehen dabei Hand in Hand. Eine Ausstellung des NMRZ zum Thema wanderte durch die halbe Welt. Die neueste Publikation „Von Nürnberg nach Den Haag – Der lange Weg zum Internationalen Strafgerichtshof“ stellt auf 92 illustrierten Seiten auf Deutsch und Englisch die wesent- lichen Stationen dieser langen Geschichte in kompakter und präziser Form dar. [...]



Soziale Menschenrechte: Bundesregierung unglaubwürdig

Pressemitteilung zum Tag der Menschenrechte
am 10. Dezember

Anlässlich des Tags der Menschenrechte kritisieren FIAN und das Nürnberger Menschenrechtszentrum die mangelnde Bereitschaft der Bundesregierung, ihre Politik der menschenrechtlichen Bewertung durch die Vereinten Nationen zu unterziehen. Dies gilt insbesondere für die Verwirklichung sozialer Menschenrechte in Deutschland. Die beiden Menschenrechtsorganisationen kritisieren, dass die Bundesregierung seit drei Jahren die Ratifizierung des Beschwerdeverfahrens zum UN-Sozialpakt verzögert.



Workshops Menschenrechtsbildung – starke Ideen, starke Orte, starke Lebenswelten

Im Rahmen des lokalen Aktionsplans des Bundesprogramms „Toleranz fördern, Kompetenzen stärken“ bietet das Nürnberger Menschenrechtszentrum drei kostenlose Workshops an. Alle TeilnehmerInnen erhalten Informationsmaterialen mit Schaubildern und Literaturtipps zu allen drei Workshops!

21.11.2011 „Menschenrechtsbildung – starke Ideen”
28.11.2011 „Menschenrechtsbildung – starke Orte”
05.12.2011 „Menschenrechtsbildung – starke Lebenswelten”

Bitte melden Sie sich unter: buero@menschenrechte.org oder telefonisch unter 0911-2305550 an!



Der Hunger in der Welt – und das Recht auf Nahrung. Was ist zu tun? Wie können wir uns engagieren?

Ein Gespräch mit Ute Hausmann (Geschäftsführerin von FIAN Deutschland) und Michael Krennerich (Vorsitzender des NMRZ)

1. Dezember 2011, 19-21 Uhr
Im Büro des Nürnberger Menschenrechtszentrums

Etwa 1 Milliarde Menschen leidet weltweit an chronischer Unterernährung. Zugleich ist das Recht auf Nahrung ein international verankertes Menschenrecht. Welche menschenrechtliche Forderungen ergeben sich aus dem Recht auf Nahrung für die Bekämpfung des Hungers?



Von Nürnberg nach Den Haag – Der lange Weg zum Internationalen Strafgerichtshof

Die Entwicklung der internationalen Straf- gerichtsbarkeit ist seit vielen Jahren eines der zentralen Arbeitsfelder des Nürnberger Menschenrechtszentrums. Die neueste Publi- kation „Von Nürnberg nach Den Haag – Der lange Weg zum Internationalen Strafgerichts- hof / From Nurem- berg to The Hague – The Road to the International Criminal Court“ stellt auf 92 illustrierten Seiten auf Deutsch und Englisch die wesentlichen Stationen dieser langen Geschichte in kompakter und präziser Form dar. [...]



Internationaler Nürnberger Menschenrechtspreis 2011 geht nach Kolumbien: Preisträger ist der Journalist Hollman Morris

Hollman Morris

Leidenschaftlicher Journalist im Gegenverkehr

Die Preisverleihung fand am 25. September 2011 im Nürnberger Opernhaus statt. Der Internationale Nürnberger Menschenrechtspreis wird seit 1995 im zweijährigen Turnus durch die Stadt Nürnberg verliehen. Neben Hollman Morris zählten unter anderem Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer und Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly zu den Gästen der Preisverleihung.



Internationale Konferenz zur Meinungs- und Pressefreiheit vom 22. – 24. September

Im Rahmen der Verleihung des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises 2011 am 25. September findet in den Tagen vor der Verleihung eine Internationale Konferenz zur Meinungs- und Pressefreiheit vom 22. bis 24. September statt.

In den folgenden Tagen wird das wichtige Menschenrecht auf Meinungs- und Pressefreiheit durch Referate, intensive Gespräche in Welt Cafés und spannende Podiumsdiskussionen mit Beteiligung international tätiger Menschenrechtsaktivisten von verschiedenster Seiten beleuchtet. So werden unter anderem Frank La Rue, UN-Sonderberichterstatter für Meinungsfreiheit und Prof. Flor Alba Romero, Menschenrechtsbeauftragte der Nationalen Universität, Bogotá, Kolumbien an der Konferenz teilnehmen.



Ein Kämpfer für die Menschenrechte

Nachruf auf Helmut Frenz

von Dieter Maier, 14. September 2011

Am 13. September 2011 starb Pfarrer Helmut Frenz, der frühere Bischof der lutherischen deutschen Gemeinde in Chile und ehemalige Generalsekretär der deutschen Sektion von Amnesty International. In Nürnberg hat Helmut Frenz zuletzt auf der Konferenz “Das Recht, das uns zu Menschen macht” durch sein leidenschaftliches Engagement gegen die Folter und für das Recht auf Asyl beeindruckt. Dieter Maier lernte Helmut Frenz 1974 in Santiago bei der gemeinsamen Arbeit für die Opfer der Pinochetdiktatur kennen. Er hat ihn bis kurz vor seinem Tod immer wieder getroffen und gehörte zu Frenz‘ engem Freundeskreis. [...]



Internationales Filmfestival der Menschenrechte

7. Internationales Filmfestival der Menschenrechte (NIHRFF) in Nürnberg vom 28. September bis 5. Oktober Das NIHRFF findet alle zwei Jahre anschließend an die Verleihung des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises statt. Vom 28. September bis 5. Oktober werden daher im Filmhaus Nürnberg zahlreiche interessante Spielfilme, Dokumentar- und Animationsfilme rund um Menschenrechtsthemen gezeigt. Als thematisches Filmfestival ist das [...]



Rosa Roisinblit zu Besuch beim NMRZ

Als die 92-jährige Aktivistin Rosa Roisinblit in den Räumlichkeiten des Nürnberger Menschenrechtszentrums zu erzählen begann, mochte die überwiegend zweisprachige Zuhörerschaft die Übersetzung oft nicht abwarten. Das Interesse war groß – vor allem bei jenen Mitgliedern, die selbst in der Koalition gegen die Straflosigkeit um eine Aufklärung der Verbrechen der argentinischen Militärdiktatur (1976-1983) mitgekämpft hatten.

Frau Roisinblit ist Vizepräsidentin der Abuelas de Plaza de Mayo, jener berühmten Organisation, die sich seit nunmehr 34 Jahren für die Aufklärung der grausamen Verbrechen an der Zivilbevölkerung durch die argentinischen Militärdiktatur einsetzt – genauer: Für die Aufklärung des Schicksals der von der Militärjunta entführten Enkelkinder. [...]