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Andere
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"Gerechtigkeit"
Gestickte Postkarte von Angehörigen Verschwundener, 1988
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Viele
Angehörige von Ermordeten oder "Verschwundenen"
taten sich in Werkstätten zusammen, um z.B. mit Stoffbildern
ein Einkommen zu erzielen. Dabei gestalteten sie auch ihre
eigenen Anliegen. Auf dieser bestickten Postkarte eines
Kindes heißt es:
"Ich hoffe immer noch, dass die Gerechtigkeit kommt
und dass ich erfahre, was sie mit meinem Papa gemacht haben."
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"Basta
de detención"
Schluss mit den Festnahmen! Kinderarbeit aus bemaltem Gipsteig,
Ayacucho 1988
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In Zusammenarbeit mit Menschenrechtsorganisationen bauten
einige Volkskünstler in Ayacucho während der schlimmsten
Jahre der Gewalt Ausbildungswerkstätten auf, in denen
Kinder von Verschwundenen und Ermordeten betreut wurden.
Sie lernten dort einerseits ein Handwerk, zum Beispiel das
Retablomachen oder Töpfern. Vor allem aber hatten sie
Gelegenheit, ihre schrecklichen Erlebnisse künstlerisch
zu gestalten und so Dinge auszudrücken, die sie verbal
nicht äußern konnten. Die Figurengruppe "Basta
de detención", die in Wirklichkeit keine Verhaftung,
sondern eine Hinrichtung zeigt, entstand 1988 in Ayacucho
in einer solchen Werkstatt.
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© Copyright
2004, Nürnberger Menschenrechtszentrum
buero@menschenrechte.org
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