GEWALTSAMES VERSCHWINDENLASSEN IN PERU

15. November 2014 | Von | Kategorie: Weltregionen, Amerika

Peru gehört heute nicht mehr zu den Ländern, in denen zahlreiche Menschen „verschwunden werden.“ Die vielen Tausend Verschwundenen aus den achtzigern und neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts belasten die peruanische Gesellschaft aber immer noch schwer. Zu viele Schicksale sind noch immer nicht aufgeklärt, zu viele Opfer rufen noch immer vergeblich nach Gerechtigkeit und Anerkennung. Carmen Rosa Cardoza war als forensische Expertin und Aktivistin von Amnesty International intensiv an der Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit in Peru beteiligt. Sie berichtet hier von den großenSchwierigkeiten bei der Suche und Identifizierung von „Verschwundenen“. Dabei beleuchtet sie auch näher einen Fall, der die zeitweise Verwicklung auch der peruanischen Regierung in die berüchtigte „Operation Kondor“ belegt. Zum Schluss führt sie auf, was dringend in Peru getan werden muss, um das Schicksal der Verschwundenen aufzuklären.

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