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Schutz vor dem Verschwindenlassen: Die Menschenrechts-Gerichtshöfe in Amerika und Europa

31. Juli 2017 | Von

Die deutschsprachige rechtswissenschaftliche Literatur zu dem komplexen Verbrechen des „Verschwindenlassens“ ist noch immer spärlich. Mit „Das Verschwindenlassen von Personen in der Rechtsprechung internationaler Menschenrechtsgerichtshöfe“ leistet Nina Schniederjahn einen wichtigen Beitrag zum Thema, indem sie sich einem systematischen Vergleich der Rechtsprechung in den beiden effektiv existierenden regionalen Menschenrechtsschutzsystemen, dem europäischen (EMRG) und dem interamerikanischen (IAGMR), annimmt.



Huellas de la Memoria – Spuren der Erinnerung

14. Juli 2017 | Von

Schuhe stehen nicht nur für Mode. In seinem Kunstprojekt „Huellas de la Memoria” widmet sich der mexikanische Künstler Alfredo López den Opfern von Verschwindenlassen in Mexiko und anderen Staaten Lateinamerikas. Die Schuhe bezeugen, welchen Weg Mütter, Väter oder Geschwister bereits zurücklegten, um ihre Angehörigen zu finden. Die Ausstellung ist vom 24. Juli bis zum 4. August 2017 im Tagescafé „Fenster zur Stadt“ zu sehen. Der Kümstler ist bei der Vernissage anwesend.



Celebrating Diversity

10. Juli 2017 | Von

Im Rahmen der “Cross Culture Tour” des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) findet am 13. Juli 2017 um 18:30 Uhr im Caritas-Prickheimer-Haus eine interessante Podiumsveranstaltung mit dem Titel “Celebrating Diversity” statt.



UN-Fachausschuss zum Sozialpakt veröffentlicht 24. Allgemeinen Kommentar

7. Juli 2017 | Von

Am 23. Juni 2017 veröffentlichte der UN-Fachausschuss zum Sozialpakt seinen 24. Allgemeinen Kommentar, der sich durch die Konkretisierung staatlicher Verpflichtungen der Verhinderung von Menschenrechtsverletzungen durch Unternehmenaktivitäten widmet.



10 Jahre Bäume für die Menschenrechte

3. Juli 2017 | Von

Am 5. Juli 2017 wird zum Anlass des 10-jährigen Jubiläums der Aktion „Bäume für die Menschenrechte” ein zusätzlicher Ginko-Baum vor der „Kulturwerkstatt Auf AEG“ gepflanzt. Die Veranstaltung wird durch ein Konzert des Pianisten Aeham Ahmad abgerundet.



Menschenrechte müssen zentraler Bestandteil von politischem Handeln werden

27. Juni 2017 | Von

Das FORUM MENSCHENRECHTE – ein Netzwerk von 50 in Deutschland menschenrechtspolitisch aktiven Nichtregierungsorganisationen, in dem das NMRZ aktiv mitwirkt – forderte in einem Gespräch am 22. Juni 2017 in Berlin von Außenminister Gabriel einen an der Realität orientierten neuen Lagebericht zu Afghanistan, stärkeres Engagement für den Schutz von Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidigern sowie konkrete Taten zur Umsetzung des Nationalen Aktionsplanes Wirtschaft und Menschenrechte, durch die deutsche Unternehmen in die Pflicht genommen werden.



Wider die Straflosigkeit

21. Juni 2017 | Von

Ein Rückblick auf das 1. Nürnberger Elisabeth-Käsemann-Symposium zum Thema „Internationale Strafverfolgung staatlicher Verbrechen in Deutschland und Lateinamerika: 1933 – 1976 – heute“ mit den Gästen: Prof. Dr. Daniel Rafecas, Dr. Rosario Figari Layús, Jens Rommel, Prof. Dr. Christoph Safferling und Prof. Dr. Susanne Buckley-Zistel.



1. Nürnberger Elisabeth-Käsemann-Symposium

1. Juni 2017 | Von

Am 19. Juni 2017 findet das 1. Nürnberger Elisabeth-Käsemann-Symposium zum Thema „Internationale Strafverfolgung staatlicher Verbrechen in Deutschland und Lateinamerika: 1933 – 1976 – heute“ im Schwurgerichtssaal 600 des Nürnberger Justizpalasts statt.



Herausforderung WM 2018 – Fußball und Menschenrechte in Russland

1. Juni 2017 | Von

Vor der Fußballweltmeisterschaft 2018 steht die Menschrechtssituation in Russland in der Kritik. Am 8. Juni 2017 bietet die Podiumsdiskussion „Herausforderung WM 2018 – Fußball und Menschenrechte in Russland“ des Presseclub Nürnberg die Möglichkeit, aktuelle menschenrechtliche Herausforderungen in Russland zu thematisieren.



Die fehlenden Garantien der Umverteilung des Landes in Kolumbien könnten ein Hindernis im Friedensprozess darstellen

29. Mai 2017 | Von

Die schwache Präsenz staatlicher Institutionen in ländlichen Gegenden, die beschränkten Möglichkeiten politischer Partizipation und der gescheiterte Versuch einer Landreform waren die Gründe des bewaffneten Konfliktes, der seit sechzig Jahren in Kolumbien herrscht.
Der Artikel ist in spanischer Sprache.