{"id":1087,"date":"2022-08-08T14:22:00","date_gmt":"2022-08-08T12:22:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/?p=1087"},"modified":"2022-08-04T15:45:24","modified_gmt":"2022-08-04T13:45:24","slug":"documenta-khalil-sakakini","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/documenta-khalil-sakakini\/","title":{"rendered":"Zu schnell erledigt oder \u201eWer war Khalil Sakakini?\u201c"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eine Randnotiz zur Frage, was man bei der Documenta h\u00e4tte lernen k\u00f6nnen.<\/h2>\n\n\n\n<p>Vorneweg: Hier soll den berechtigten Kritiken der documenta nicht eine weitere hinzugef\u00fcgt werden.&nbsp; Ich will vielmehr das Profil eines arabischen Nationalisten mit urspr\u00fcnglich kosmopolitischen Wurzeln in Erinnerung rufen, der im Vorfeld der documenta zu schnell als Antisemit erledigt wurde. Dabei h\u00e4tte eine an Aufkl\u00e4rung und Lernprozessen interessierte \u00d6ffentlichkeit an diesem exemplarischen Lebenslauf das Entstehen des pal\u00e4stinensischen Narratives studieren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 13. Januar 2022 fragte Thomas E. Schmidt in der <em>ZEIT<\/em>: <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201cHat die Documenta ein Antisemitismusproblem?&#8220; <\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Inzwischen sind fundiertere Gr\u00fcnde f\u00fcr die Frage gegeben; damals war das Argument: <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eWenn Vertreter von Organisationen wie dem Khalil Sakakini Cultural Center eingebunden werden &#8211; und also die Sache mitpr\u00e4gen -, wird es unsch\u00f6n. Entweder ist es Absicht oder Blau\u00e4ugigkeit. Al-Sakakini (1878-1953) war ein arabischer Nationalist und Nazi-Sympathisant. Er rief schon fr\u00fch zum Kampf gegen die Juden auf und ist heute ein pal\u00e4stinensischer S\u00e4ulenheiliger.\u201c <\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Charakterisierung stimmt soweit mit dem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Khalil_as-Sakakini\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wikipedia-Eintrag<\/a> \u00fcberein; es f\u00fchrte aber in der Konsequenz dazu, dass das Grau im Schwarz-Wei\u00df des Antisemitismusvorwurfes zu schnell verschwindet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tom Segevs Zeitzeuge<\/h2>\n\n\n\n<p>Meine Quelle ist der bekannte israelische Historiker Tom Segev (\u201eDie siebte Million &#8211; Der Holocaust und Israels Politik der Erinnerung&#8220;, Reinbek 1995). Wer sich mit der Entstehungsgeschichte des Konfliktes Juden und Pal\u00e4stinensern besch\u00e4ftigt, ist gut beraten, auch sein Werk \u201eEs war einmal ein Pal\u00e4stina\u201c (Landeszentrale f\u00fcr politische Bildung Bayern, 2005, urspr\u00fcnglich im Siedler-Verlag erschienen) zu lesen. Sakakinis Tageb\u00fccher (von Segev Khalil al-Sakakini) waren eine wichtige Quelle f\u00fcr diese Forschung. \u201eOne Palestine\u201c so der Titel der internationalen Ausgabe (im Jahr 2000 bei Metropolitan Books, New York, erschienen), beginnt mit einer Szene in Jerusalem im Haus des Sakakini, des christlichen Arabers und Reformp\u00e4dagogen, der in Jerusalem \u00fcberall bekannt war. Es ist der 28. November 1917, Pal\u00e4stina also noch unter t\u00fcrkischer Herrschaft: \u201eIm Morgengrauen klopfte es an seiner Haust\u00fcr, er ging hinunter und \u00f6ffnete. Vor ihm stand Alter Levine, ein j\u00fcdischer Versicherungsagent, den er fl\u00fcchtig kannte. Levine bat Sakakini, im Unterschlupf zu gew\u00e4hren, da er von der t\u00fcrkischen Polizei gesucht werde.\u201c Levine wurde als Spion gesucht; er war als amerikanischer Staatsangeh\u00f6riger mit dem Kriegseintritt zum Feind geworden. Z\u00e4hneknirschend und beunruhigt nahm ihn Sakakini auf. Prompt wurden beide auch einige Tage sp\u00e4ter verhaftet, aneinander gefesselt und \u00fcber Jericho und Amman nach Damaskus ins Gef\u00e4ngnis gebracht. Die Bem\u00fchungen um Freilassung waren bei beiden erfolgreich; beide schlossen sich mit dem Ende der t\u00fcrkischen Herrschaft und dem Beginn des britischen Mandats der jeweiligen j\u00fcdischen bzw. arabischen Nationalbewegung an.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bildung und Propaganda<\/h2>\n\n\n\n<p>Unter den Briten wurde Sakakini Leiter des Jerusalemer Lehrerkollegs, war dann aber immer weniger mit der Mandatspolitik einverstanden und arbeitete immer entschiedener in der arabischen Nationalbewegung und der Begr\u00fcndung einer neuen nationalen Schule mit. Er wurde trotz seiner christlichen Glaubenszugeh\u00f6rigkeit eingeladen, von der Kanzel der Al-Aksa-Moschee gegen den Besuch Lord Balfours in Pal\u00e4stina zu protestieren (im Jahr 1927).<\/p>\n\n\n\n<p>1935 beantragte Sakakini einen Waffenschein. Segev zitiert aus den Tageb\u00fcchern und Briefen an den in Kairo studierenden Sohn Sari eine Notiz, in der sich Sakakini bewundernd \u00fcber einen Mordanschlag, dem drei Juden in Jerusalem zum Opfer fielen (16. Mai 1936) \u00e4u\u00dfert. Segev charakterisiert die Situation: <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eDer Konflikt zwischen den beiden V\u00f6lkern entwickelte sich von nun an zu einer Gefahr f\u00fcr die Sicherheit jedes Einzelnen und dies an jedem Tag der Woche und zu jeder Stunde des Tages. Man gew\u00f6hnt sich an ein Leben des absoluten Terrors.\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"264\" src=\"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Khalil_Sakakini.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1091\"\/><figcaption>Khalil Sakakini<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Sakakini hat aber sein \u201aWeltb\u00fcrgertum\u2018, das er auch einem USA-Aufenthalt verdankte, noch nicht ganz vergessen. \u201eJedes Mal, wenn ich hier bin, habe ich das Gef\u00fchl, in das Mittelalter zur\u00fcckversetzt worden zu sein. Es kommt mir vor, als habe Nablus von Elektrizit\u00e4t und Kino, Theater, Konzerten, Tennispl\u00e4tzen noch nie etwas geh\u00f6rt\u201c schreibt er an Sari, den er auch lieber an einer Universit\u00e4t in den Vereinigten Staaten studieren s\u00e4he. Neben seinem Eintreten f\u00fcr eine St\u00e4rkung des Nationalbewusstseins in den Schulen setzte er sich daher auch f\u00fcr die Einf\u00fchrung der Erziehungsprinzipien ein, die er sich schon lange zu eigen gemacht hatte: die geistige Befreiung der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, sexuelle Aufkl\u00e4rung, humanistische und sozialistische Ideen. Da musste ihn nat\u00fcrlich immer wieder auch der Terrorismus beunruhigen: \u201eFrag mich nicht, wie sehr ich unter der Situation leide. Die Anschl\u00e4ge verursachen mir gro\u00dfe Pein, gleichg\u00fcltig, ob sie Araber, Engl\u00e4nder oder Juden treffen. Aus diesem Grund wirst du mich manchmal auf der Seite der Araber, andere Male auf der Seite der Engl\u00e4nder, wieder andere Male auf der Seite der Juden finden.\u201c schreibt er nach Kairo an den Sohn.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kein Lebensrecht f\u00fcr Juden in Pal\u00e4stina<\/h2>\n\n\n\n<p>Segev sucht in seiner Darstellung des Lebenslaufes keine Erkl\u00e4rung der widerspr\u00fcchlichen \u00c4u\u00dferungen, sondern stellt einfach abschie\u00dfend fest: <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eSakakini nahm den Briten gegen\u00fcber eine ebenso unvers\u00f6hnliche Haltung ein wie gegen\u00fcber den Juden. Daran \u00e4nderten \u2026. die Nachrichten von der Ermordung der Juden durch die Nationalsozialisten nichts. Nach wie vor fand er, dass Juden zwar nach Pal\u00e4stina kommen k\u00f6nnten, um dort zu sterben, wie sie es unter t\u00fcrkischer Herrschaft getan hatten, aber nicht, um dort unter britischem Schutz zu leben. Nazifreundliche und antij\u00fcdische Gef\u00fchle kommen gegen Ende des Tagebuches deutlich zum Ausdruck.\u201c <\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Sakakini wollte das Entstehen einer j\u00fcdischen Heimst\u00e4tte mit aller Gewalt verhindern.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus meiner wie aus der Sicht vieler Menschen in Deutschland und Europa ist das sp\u00e4testens im Anblick der Shoah inakzeptabel. Aber dennoch: in der Vorgeschichte der Staatsgr\u00fcndung Israels gibt es eine Entwicklung von Personen, die man nicht mit dem Antisemitismus-Verdikt erledigen kann. Sie wurden im Lauf ihres Lebens zu arabischen Nationalisten und Judenfeinden. Sie k\u00e4mpften \u2013 nach eigenem Selbstverst\u00e4ndnis \u2013 gegen die Ansiedlung eines zweiten Volkes in Pal\u00e4stina. Wenn man zugesteht, dass es heute in Pal\u00e4stina Kulturzentren geben soll, und wenn man zugesteht, dass sie nach einer kulturellen Tradition suchen, wird es schwerlich ein Vorwurf sein, dass es in Ramallah ein Kulturzentrum mit dem Namen diesen Mannes gibt. Den Blick auf die Entwicklung des Konfliktes mit dem Argument, er sei ja ein Antisemit gewesen, zu unterbinden, ist unproduktiv.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zwei Narrative<\/h2>\n\n\n\n<p>Die documenta-Macherinnen und -Macher vermasselten ihr Anliegen, die Narrative des Globalen S\u00fcdens zur Sprache zu bringen, selbst. Das f\u00e4llt nicht in die Verantwortung der Journalisten, die das Stichwort \u201aAntisemit Sakakini\u2018 in Umlauf brachten. Aber das unreflektierte und uninformierte Einrasten von Teilen der \u00d6ffentlichkeit auf das Schlagwort ist \u00e4rgerlich, wenn nicht gar typisch. Schlie\u00dflich ginge es darum \u2013 zumindest f\u00fcr eine historisch-politische Menschenrechtsbildung \u2013, beide Perspektiven, die j\u00fcdisch-israelische und das arabisch-pal\u00e4stinensische, darzustellen (wie es zum Beispiel auch die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus <a href=\"https:\/\/www.kiga-berlin.org\/uploads\/KIgA_Widerspruchstoleranz_2013.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">KIGA <\/a>tut). Sakakini war, wenn ich Tom Segev folge, ein pal\u00e4stinensischer Nationalist, aber kein Antisemit. Das hat so weit niemand richtig gestellt, au\u00dfer der Nahost-Historiker <a href=\"https:\/\/geschichtedergegenwart.ch\/wer-war-khalil-sakakini-eine-tagebuchreise-nach-palaestina\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Jens Hanssen<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Historiker Segev schreibt im Dankeswort seines Buches \u00fcbrigens: <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Hala und Dumia Sakakini aus Ramallah gestatteten es mir, das Tagebuch ihres Vaters, des bekannten P\u00e4dagogen und Publizisten Khalil-al-Sakakini, zu lesen.&nbsp;<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Randnotiz zur Frage, was man bei der Documenta h\u00e4tte lernen k\u00f6nnen. 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