{"id":1298,"date":"2025-09-15T11:01:11","date_gmt":"2025-09-15T09:01:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/?p=1298"},"modified":"2025-09-15T11:01:12","modified_gmt":"2025-09-15T09:01:12","slug":"yanette-rosa-und-ruth-zur-erinnerung-an-drei-aussergewohnliche-menschenrechtsverteidigerinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/yanette-rosa-und-ruth-zur-erinnerung-an-drei-aussergewohnliche-menschenrechtsverteidigerinnen\/","title":{"rendered":"Yanette, Rosa und Ruth"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zur Erinnerung an drei au\u00dfergew\u00f6hnliche Menschenrechtsverteidigerinnen<\/h3>\n\n\n\n<p>Innerhalb weniger Tage starben im September drei au\u00dfergew\u00f6hnliche Menschen, drei Frauen, die auf ihre je eigene Weise die Idee der Menschenrechte hochgehalten haben. Im NMRZ hatten wir die Ehre und Freude, sie alle drei zu Gast zu haben. In unserer Erinnerung leben sie weiter.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Yanette<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Am 1. September erlag in Bogot\u00e1 Yanette Bautista im Alter von 79 Jahren ihrer Krankheit, die sie schon l\u00e4nger begleitete. Zum ersten Mal begegnete ich Yanette 1991 in Bogot\u00e1. Das gewaltsame Verschwinden ihrer Schwester Nydia Erika lag da vier Jahre zur\u00fcck, und erst vor kurzem hatte sie nach beharrlicher Suche deren Leichnam gefunden. Aber ihr Kampf um die Aufkl\u00e4rung der Verantwortlichen \u2013 wie sich sp\u00e4ter erwies, h\u00f6chste Milit\u00e4rs \u2013 hatte da l\u00e4ngst begonnen und Yanette bereits zu einer bekannten Menschenrechtsverteidigerin des Landes gemacht. Als ich in den sp\u00e4ten Neunzigerjahren dann f\u00fcr den UN-Hochkommissar f\u00fcr Menschenrechte in Kolumbien arbeitete und Yanette mehrfach begegnete, wurde die Gef\u00e4hrdung, die dieses Engagement f\u00fcr sie und ihre Mitstreiterinnen bedeutete, immer sichtbarer. Morddrohungen, Bespitzelungen, Verfolgungen geh\u00f6rten zu ihrem Alltag, dem ihrer Familie und aller, die Aufkl\u00e4rung des Schicksals der vielen Verschwundenen forderten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenige Monate nach meiner Ankunft musste Yanette schlie\u00dflich ins Exil gehen \u2013 nach Deutschland. Es waren sieben lange Jahre, traurige Jahre, aber auch Jahre intensiven Lernens \u00fcber das komplizierte System des internationalen Menschenrechtsschutzes. Das erm\u00f6glichte ihr, gleich nach ihrer R\u00fcckkehr die <em>Stiftung Erika Nydia Bautista<\/em> zu gr\u00fcnden, die bis heute eine der aktivsten Menschenrechtsorganisationen Kolumbiens ist.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1_FNEB.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1315\" width=\"562\" height=\"291\" srcset=\"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1_FNEB.jpg 770w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1_FNEB-300x156.jpg 300w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1_FNEB-768x399.jpg 768w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1_FNEB-640x332.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 562px) 100vw, 562px\" \/><figcaption>Foto: Fundaci\u00f3n Nydia Erika Bautista<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Noch w\u00e4hrend ihres Exils war sie auch zur Pr\u00e4sidentin von <em>FEDEFAM<\/em>, des lateinamerikanischen Dachverbands der Angeh\u00f6rigen von \u201eVerschwundenen\u201c, gew\u00e4hlt. Seither hatte Yanette immer ein Bein auf internationaler Ebene, z.B. als Beobachterin am Menschenrechtsrat in Genf, und ein anderes, sehr solides bei ihren Mitstreiterinnen in der Stiftung und \u00fcberhaupt in der kolumbianischen Menschenrechtsbewegung. W\u00e4hrend des Friedensprozesses mit der FARC-Guerrilla 2015 wurde sie als eine Vertreterin der Opfer des B\u00fcrgerkriegs in die kleine Delegation von Frauen gew\u00e4hlt, die erstmals die Sicht von Frauen in solche Verhandlungen einf\u00fchrten.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Juli 2018 kam Yanette auf Einladung des \u201eWeltgebetstags der Frauen\u201c auch nach N\u00fcrnberg. Ihr Besuch bei uns im NMRZ war bewegend und eine nicht verblassende Erinnerung. Aus ihrem Gesicht sprach damals und wann immer ich sie sp\u00e4ter noch in Kolumbien traf, eine ganz eigene M\u00e9lange aus Trauer und Lebensfrohheit. Beides braucht es wohl, um aus dem Schmerz um die verlorene Schwester die Kraft f\u00fcr ein solche Engagement f\u00fcr die Menschenrechte, also f\u00fcr ein gutes Leben zu sch\u00f6pfen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2_BlogRainer.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1316\" width=\"518\" height=\"389\" srcset=\"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2_BlogRainer.jpg 990w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2_BlogRainer-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2_BlogRainer-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2_BlogRainer-640x480.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 518px) 100vw, 518px\" \/><figcaption>Foto: Weltgebetstag<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Rosa<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Am 6. September verstarb in Buenos Aires Rosa Tarlovsky de Roisinblit. Rosa wurde 106 Jahre alt, und fast das letzte halbe Jahrhundert ihres Lebens widmete sie der Suche nach ihrer von der Milit\u00e4rdiktatur \u201everschwundenen\u201c Tochter Patricia und deren ungeborenem Kind. Patricia war im achten Monat schwanger, als sie 1978 entf\u00fchrt wurde. Im Jahr zuvor hatte sich eine Gruppe von Gro\u00dfm\u00fcttern mit dem gleichen Schicksal zur <em>Vereinigung der Gro\u00dfm\u00fctter (Abuelas) der Plaza de Mayo<\/em> zusammengefunden, nach dem Vorbild der M\u00fctter, die dort schon l\u00e4nger ihre Runden um den Platz vor dem Pr\u00e4sidentenpalast drehten. Und Rosa z\u00f6gerte nicht, sich ihnen anzuschlie\u00dfen, wurde bald stellvertretende Vorsitzende und sp\u00e4ter dann Ehrenvorsitzende bis zu ihrem Tod.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2000 erfuhr Rosa \u00fcber das inzwischen weite Netz an Quellen der Abuelas von einem bei der Luftwaffe angestellten Ehepaar, das sich wenige Tage nach dem erwarteten Geburtstermin ihrer Tochter ein Kind angeeignet habe. So erfuhr auch Rosas Enkelin Mariana, die bei der Entf\u00fchrung 15 Monate alt war und, sei es aus Ratlosigkeit oder in einem Anfall von Menschlichkeit, von einem Polizisten den Gro\u00dfeltern zur\u00fcckgebracht wurde, von diesem m\u00f6glichen Bruder. Sie suchte und fand ihn tats\u00e4chlich. Er lie\u00df sich \u00fcberzeugen, einen DNA-Test zu machen, und so hatte Mariana einen Bruder und Rosa noch einen Enkel. Er war das achtundsechzigste von inzwischen 140 wiedergefundenen Kindern. Die Suche geht weiter, denn die Abuelas sch\u00e4tzen die Gesamtzahl an in Haft von verschwundenen und dann ermordeten M\u00fcttern geborener Kinder auf \u00fcber 400.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/3_Rosa2-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1318\" width=\"428\" height=\"321\" srcset=\"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/3_Rosa2-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/3_Rosa2-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/3_Rosa2-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/3_Rosa2-1040x780.jpg 1040w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/3_Rosa2-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/3_Rosa2-1320x990.jpg 1320w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/3_Rosa2.jpg 1386w\" sizes=\"auto, (max-width: 428px) 100vw, 428px\" \/><figcaption>Fotos: NMRZ<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Unsere erste Begegnung mit Rosa fand im Juni 2011 im Rahmen einer Rundreise durch Deutschland im B\u00fcro des NMRZ statt. Aufgrund der langj\u00e4hrigen Arbeit des NMRZ in der <em>Koalition gegen die Straflosigkeit<\/em> der argentinischen Diktaturverbrecher war uns die Arbeit der Abuelas gut bekannt. Doch die Begegnung mit Rosa war einfach umwerfend. Keine Spur von Opfermiene, im Gegenteil, Rosa strahlte eine solche Energie und ein solches Gef\u00fchl aus, auf der richtigen Seite der Geschichte, also DIESER Geschichte Argentiniens zu stehen, dass wir einigerma\u00dfen sprachlos blieben. An Gespr\u00e4chsmoderation war nicht zu denken. Rosa war damals schon fast 92 Jahre alt, nur war davon nichts zu merken \u2013 sicher einer der eindrucksvollsten Besuche in unseren bescheidenen R\u00e4umlichkeiten. Ein Zugest\u00e4ndnis an ihr Alter machte sie aber, sie trat die Rundreise in Begleitung ihrer Enkelin Mariana an. Und sie wollte keine qu\u00e4lende Zugreise zu ihrer n\u00e4chsten Station Berlin machen, sondern bestand auf einem Auto. So besorgte ich also einen Wagen und fuhr Oma und Enkelin nach Berlin, sorgsam Rosas Anweisungen bez\u00fcglich Pausen und in Berlin dann Zwischenstopps zu befolgen. Ich habe es nicht bereut, es war sicher eine der unterhaltsamsten Autofahrten, die ich je unternehmen durfte. Rosas bissiger Humor und scharfsinnige Beobachtungen, die durchaus auch mal ihren Chauffeur betreffen konnten, waren gelegentlich geradezu verkehrsgef\u00e4hrdend.<\/p>\n\n\n\n<p>2015 besuchte ich dann das B\u00fcro der Abuelas im Zentrum von Buenos Aires. Im Raum sa\u00df, neben der international bekannteren Pr\u00e4sidentin Estela de Carloto, mit Stock und verschmitztem L\u00e4cheln, kein bisschen gealtert, die inzwischen 96-j\u00e4hrige Rosa. Ein freudiges Wiedersehen, leider das letzte. Als ich von ihrem Tod h\u00f6rte, war mein Gedanke: Sie muss ein gl\u00fcckliches Leben gehabt haben.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/3_Rosa4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1320\" width=\"568\" height=\"378\" srcset=\"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/3_Rosa4.jpg 1024w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/3_Rosa4-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/3_Rosa4-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/3_Rosa4-640x427.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 568px) 100vw, 568px\" \/><figcaption>Foto: Gaby Franger<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ruth<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Am 5. September starb Ruth Weiss im Alter von 101 Jahren in \u00c5lborg (D\u00e4nemark), wo sie ihre letzten Lebensjahre mit ihrem Sohn verbracht hatte. 101 Jahre zwischen R\u00fcckersdorf bei N\u00fcrnberg, F\u00fcrth, Johannesburg, London, Harare, K\u00f6ln, der Isle of Wight, wo sie einmal den Versuch machte, sich zur Ruhe zu setzen, sp\u00e4ter L\u00fcdenscheid und zuletzt eben \u00c5lborg, eine lange Reise mit einem klaren Kompass: f\u00fcr Menschlichkeit und Menschenrechte, gegen Hass und Ausgrenzung.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Erinnerungen an den Evangelischen Kirchentag 1979 in N\u00fcrnberg sind etwas verblasst. Aber an zwei Personen erinnere ich mich: An einen afrikanischen Geistlichen, der mit breitem Lachen im Gesicht die Stra\u00dfe von der Lorenzkirche hinunter zur Museumsbr\u00fccke ging &#8211; sp\u00e4ter erfuhr ich, dass es ein gewisser Desmond Tutu war, noch kein Bischof und noch kein Vorsitzender der s\u00fcdafrikanischen Wahrheitskommission. Und an eine weitere K\u00e4mpferin gegen das Apartheidsystem, Ruth Weiss. Denn als solche wurde sie am Kirchentag vorgestellt, als sie vor Tausenden junger Deutscher sprach, nicht als vor den Nazis mit ihrer Familie 1936 aus F\u00fcrth nach S\u00fcdafrika entkommene deutsche J\u00fcdin. Wie f\u00fcr sie die Diskriminierungserfahrungen mit dem Apartheidsystem (und auch dem Antisemitismus) in S\u00fcdafrika und dem Schicksal ihrer Familie und der europ\u00e4ischen Juden zusammengeh\u00f6rten und doch verschieden waren, das beschrieb Ruth Weiss sehr eindrucksvoll in ihrer \u201ePolitischen Autobiografie\u201c mit dem Titel \u201eEin Lied ohne Musik\u201c, das schon zwei Jahre nach ihrem Auftritt auf dem N\u00fcrnberger Kirchentag erschien (Burckhardhaus\/Laetare-Verlag 1981, 336 Seiten; verschiedene Neuauflagen).<\/p>\n\n\n\n<p>Ruth war nach langen beruflichen Lebensabschnitten als Journalistin in S\u00fcdafrika, Rhodesien und immer wieder London 1975 erstmals f\u00fcr l\u00e4nger Zeit nach Deutschland zur\u00fcckgekehrt, ins B\u00fcro der Deutschen Welle nach K\u00f6ln. Wie fremd sie sich dort f\u00fchlte, nicht weil sie J\u00fcdin war, sondern weil sie eine andere Auffassung von guter journalistischer Arbeit hatte, beschreibt sie ausf\u00fchrlich in ihrer Autobiografie. Sie ging wieder ins Ausland, u.a. in das Land, das jetzt nicht mehr Rhodesien, sondern Zimbabwe hie\u00df. Inzwischen war Ruth aber in Deutschland durch ihre Afrikaexpertise, ihren Kampf gegen Apartheid und f\u00fcr die Befreiung bekannt geworden, und die Stadt F\u00fcrth begann sie als eine prominente ehemalige B\u00fcrgerin zu w\u00fcrdigen. Ihre Besuche in F\u00fcrth und auch N\u00fcrnberg wurden h\u00e4ufiger, und damit r\u00fcckte langsam auch ihre j\u00fcdische Familiengeschichte in den Vordergrund.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade diese Verbindung von deutsch-j\u00fcdischer Vergangenheit und dem Kampf gegen Antisemitismus mit ihrem Kampf f\u00fcr Gerechtigkeit und Wahrheit in S\u00fcdafrika machte sie zu einem idealen Gast auf der Tagung \u201eVon N\u00fcrnberg nach Den Haag\u201c, die das NMRZ mit anderen 1995 in N\u00fcrnberg organisierte. Ruth sprach \u00fcber die Aufarbeitung des gerade erst beendeten Apartheidregimes in S\u00fcdafrika, der israelische Psychologe Dan Bar-On \u00fcber seine Arbeit mit Nachfahren von NS-T\u00e4tern \u2013 sie hatten sich viel zu sagen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/4_Ruth1-1024x700.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1321\" width=\"551\" height=\"376\" srcset=\"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/4_Ruth1-1024x700.jpg 1024w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/4_Ruth1-300x205.jpg 300w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/4_Ruth1-768x525.jpg 768w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/4_Ruth1-1040x711.jpg 1040w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/4_Ruth1-640x437.jpg 640w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/4_Ruth1-1320x902.jpg 1320w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/4_Ruth1.jpg 1333w\" sizes=\"auto, (max-width: 551px) 100vw, 551px\" \/><figcaption>Foto: Rainer Huhle<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Hier wie bei vielen weiteren Veranstaltungen, ob vor gro\u00dfem Publikum im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgel\u00e4nde oder in einem kleinen Gemeindehaus, und in wunderbaren pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4chen lernten wir immer besser Ruths so gro\u00dfen wie einfachen Sinn f\u00fcr Gerechtigkeit, aber auch f\u00fcr den rechten Ton zur rechten Zeit kennen. Das machte Ruth zu einer geradezu magischen Kommunikatorin. Vor allem mit Jugendlichen, bei ihren vielen Besuchen in Schulklassen, sprang vom ersten Moment an ein Funke in ihr Publikum \u00fcber. So empfand Ruth es gewiss als die gr\u00f6\u00dfte unter ihren vielen Ehrungen, dass 2010 in Aschaffenburg eine Realschule zur \u201eRuth-Weiss-Realschule\u201c umbenannt wurde. Dort hat sie, im Rahmen eines gro\u00dfen Fests der gesamten Schule, im Juli 2024 ihren hundertsten Geburtstag gefeiert. Wer dabei sein durfte, war \u00fcberw\u00e4ltigt von so viel Zuneigung. Ruth genoss alles still, dankte in wenigen Worten und schnitt die riesige Geburtstagstorte an.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/4_Ruth2-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1322\" width=\"410\" height=\"308\" srcset=\"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/4_Ruth2-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/4_Ruth2-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/4_Ruth2-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/4_Ruth2-1040x780.jpg 1040w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/4_Ruth2-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/4_Ruth2-1320x990.jpg 1320w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/4_Ruth2.jpg 1387w\" sizes=\"auto, (max-width: 410px) 100vw, 410px\" \/><figcaption>Foto: Rainer Huhle<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Ruth war ihr Leben lang Journalistin, und immer mehr auch Schriftstellerin. Die Liste ihrer B\u00fccher reicht von vielen Sachb\u00fcchern zu Afrika bis zuletzt Romanen \u00fcber j\u00fcdisches Leben in Deutschland, ehe dieses Leben zerst\u00f6rt wurde. Wenige Tage vor ihrem Tod erschien im Herder-Verlag eine zweite Autobiografie, in der Ruth auf ihr pers\u00f6nliches Jahrhundert zur\u00fcckblickt: \u201eErinnern hei\u00dft Handeln: Mein Jahrhundertleben f\u00fcr Demokratie und Menschlichkeit\u201c. Dieses Buch, schreibt Ruth, \u201esoll vor allem Mut machen. Mut zum Handeln.\u201c Die Erinnerungen aus ihrem langen Leben auf zwei Kontinenten, die sie in dem Buch aufruft, m\u00fcssten aber mehr sein als das. \u201eDenn aus dem Erinnern kann \u2013 oder besser gesagt: muss \u2013 Handeln erwachsen.\u201c Ruth Weiss hat es uns exemplarisch vorgelebt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Erinnerung an drei au\u00dfergew\u00f6hnliche Menschenrechtsverteidigerinnen Innerhalb weniger Tage starben im September drei au\u00dfergew\u00f6hnliche Menschen, drei Frauen, die auf ihre&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":1323,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[91,137],"coauthors":[29],"class_list":["post-1298","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles","tag-menschenrechte","tag-verschwindenlassen","post-archive"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.5 - 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