{"id":669,"date":"2020-11-15T18:13:58","date_gmt":"2020-11-15T17:13:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/?p=669"},"modified":"2020-11-16T15:13:21","modified_gmt":"2020-11-16T14:13:21","slug":"jugendrechte-trotz-freiheitsentzug-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/jugendrechte-trotz-freiheitsentzug-teil-1\/","title":{"rendered":"Jugendrechte trotz Freiheitsentzug? (Teil 1)"},"content":{"rendered":"\n<p>by Theresa Braun &#8211; <\/p>\n\n\n\n<p>Schon im r\u00f6mischen Recht gab es die <em>Furiosi<\/em> \u2013 die Wahnsinnigen \u2013 die wegen unzureichender Schuldhaftigkeit mangels eigenen Willens nicht bestraft werden durften. Meist galten sie als unheilbar, weswegen sie in ihrer Gefangenschaft sich selbst \u00fcberlassen wurden. Mit der Gr\u00fcndung des Deutschen Kaiserreichs im Jahr 1871 wurde im Strafgesetz erstmals die Unterscheidung zwischen voll schuldf\u00e4higen und nicht schuldf\u00e4higen T\u00e4tern festgelegt. Aufgrund ihrer Geisteskrankheit konnten sie nun in eine Irren- und Heilanstalt eingewiesen werden. Im Vordergrund stand die Sicherung der Allgemeinheit vor den <em>Irren <\/em>der Gesellschaft, deren Verhalten enorm von der sozialen Norm abwich. <\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Strafrechtsreform im Jahr 1933 wurde das duale System von <em>Strafe<\/em> und <em>Ma\u00dfregel<\/em> endg\u00fcltig festgelegt. <strong>Damit entstand der erste offizielle Ma\u00dfregelvollzug in Deutschland. <\/strong>Zwar existiert die realisierte Einrichtung als solche bereits l\u00e4nger, jedoch fand der Ma\u00dfregelvollzug bislang wenig Beachtung in Deutschland. Besonders der Umgang mit psychisch kranken Kindern und Jugendlichen, die aufgrund einer Straftat nach \u00a763 Strafgesetzbuch in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen wurden, fand hingegen erst seit der Jahrtausendwende zus\u00e4tzliches Geh\u00f6r. Sogenannte <a aria-label=\"undefined (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=yaj1zttGqIc\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Systemsprenger<\/em><\/a>, die <em>Unerziehbaren<\/em> der Gesellschaft, die oft schon s\u00e4mtliche Einrichtungen der Jugend- und Kinderf\u00fcrsorge erfolglos durchlaufen haben, landeten mit erwachsenen psychisch kranken Straft\u00e4ter*innen im Ma\u00dfregelvollzug. <strong>F\u00fcr sie bedeutete dies zwangsl\u00e4ufig die Verweigerung des Rechts auf Erziehung und Bildung.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Von der Irrenanstalt zur Sozialpsychiatrie<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Das Bezirksklinikum Regensburg, fr\u00fcher <em>K\u00f6nigliche Kreisirrenanstalt Karthaus-Pr\u00fcll <\/em>genannt, welche bereits im Januar 1852 gegr\u00fcndet wurde, besitzt den ersten Jugendma\u00dfregelvollzug in Bayern f\u00fcr Patient*innen die nach \u00a763 verurteilt werden \u2013 <strong>er\u00f6ffnet im Jahr 2017.<\/strong> Das neue Geb\u00e4ude hat gr\u00fcne gestrichene W\u00e4nde und wirkt farbenfroh. Unter den Nationalsozialisten wurden hier hunderte Menschenleben als nicht lebenswert eingestuft und im Rahmen der dezentralen Vernichtung der <em>Aktion T4<\/em> in KZ\u2019s deportiert und vergast beziehungsweise auch gleich vor Ort ermordet! <\/p>\n\n\n\n<p>Knapp 30 Jahre sp\u00e4ter zeigt sich ein ver\u00e4nderter Umgang mit psychischem Leiden. Aufgrund eines Berichtes \u00fcber die auffallend miserable Lage von psychiatrischen Kliniken veranlasste der Bundestag den Versorgungsbereich auszubauen. Es wurden neue Unterbringungsm\u00f6glichkeiten und Arbeitspl\u00e4tze geschaffen. Die Entwicklungen lassen sich unter dem Stichwort <em>sozialpsychiatrische Reformbewegung<\/em> zusammenfassen, die vor allem auch die Ver\u00e4nderung im sozialen und therapeutischen Umgang mit psychisch kranken Straft\u00e4ter*innen meint und bis heute andauert. <strong>Im europ\u00e4ischen Vergleich galt Deutschland lange als eines der Schlusslichter der europaweiten Reformbewegung.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/WhatsApp-Image-2020-10-12-at-11.27.30-1-999x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-671\" width=\"287\" height=\"294\"\/><figcaption>Felix Bock, &#8222;Gebrochen&#8220; 2020<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Der ver\u00e4nderte Umgang mit seelischen Erkrankungen l\u00e4sst sich auch durch die geographische Lage vieler Psychiatrien nachvollziehen. Wurden in vergangenen Zeiten Irrenh\u00e4user und Anstalten an den Rand der St\u00e4dte gebaut, so werden diese heute immer mehr von neuen Wohngegenden umschlossen. Alles was von der gesellschaftlichen Norm abwich, wurde kurz gesagt an den Rand der Gesellschaft verbannt. <strong>Heute wird der Ma\u00dfregelvollzug als eine Institution betrachtet, die die Wiedereingliederung in die Gesellschaft m\u00f6glich machen soll, und den Anspruch der Besserung vor der Sicherung vertritt.<\/strong> Wir betrachten psychisch kranke T\u00e4ter*innen nicht mehr als Auss\u00e4tzige, sondern als Teile unserer Gesellschaft, die auch weiterhin ein Anrecht haben in Kontakt zur Au\u00dfenwelt zu stehen und in ihrer Lebensqualit\u00e4t eine Chance auf Besserung haben. <\/p>\n\n\n\n<p>Stand zuvor der Sicherungsgedanke psychisch Kranker im Vordergrund, so ist es heute vor allem auch die therapeutische Behandlung, die die Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t des Einzelnen bewirken soll. Zwar erfordert die Behandlung den Freiheitsentzug, jedoch steht jedem Insassen, der in seiner Behandlung Fortschritte macht, auch ein zeitlich begrenzter oder begleiteter Ausgang zu. Ein Stufenkonzept entscheidet schlie\u00dflich \u00fcber die Lockerungen der Ma\u00dfregeln f\u00fcr die Patient*innen. Die Inhaftierung ist au\u00dferdem zun\u00e4chst zeitlich unbefristet &#8211; in der Regel so lange, bis eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben wieder gefahrlos m\u00f6glich ist. Die Entscheidung dar\u00fcber treffen die behandelnden Psychiater*innen oder Psycholog*innen der Einrichtung.&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<p>Bereits seit Jahren werden allerdings immer wieder Stimmen der \u00d6ffentlichkeit laut, die dieses Verfahren kritisieren. Zuletzt sprach sich auch die Psychiatrische Fachgesellschaft <em>DGPPN<\/em> f\u00fcr eine einheitliche Regelung und Reform f\u00fcr die Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit der Ma\u00dfregel und die Dauer des Aufenthaltes in einer forensischen Psychiatrie aus. Hintergrund ist, dass die Patient*innen heutzutage wesentlich l\u00e4nger im Ma\u00dfregelvollzug eingesperrt sind und die Einrichtungen zum Teil \u00fcberf\u00fcllt sind.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><em>\u00bbWenn die T\u00fcr zur Aufnahmestation zugefallen und der Weg zur\u00fcck versperrt ist, vollzieht sich ein Bruch in der Lebensgeschichte des Patienten.\u00ab<\/em><\/p><cite>Der Spiegel, 1971<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Im System der traditionellen Psychiatrie und des alten Ma\u00dfregelvollzugs wurde Jugendlichen die Wiedereingliederung in die Gesellschaft deutlich erschwert. Da repressive und strafende Ma\u00dfnahmen im Vordergrund standen und durch den Freiheitsentzug der Kontakt zur Au\u00dfenwelt weitgehend unterbunden wurde, litt insbesondere der Aufbau sozialer Kompetenzen und Beziehungen darunter. Den Jugendlichen wurde durch die Unterbringung in Erwachsenenforensiken das Recht auf erzieherische Begleitung verweigert. <strong>Privatsph\u00e4re, die Jugendliche dringend n\u00f6tig haben, wurde durch die jahrelange Unterbringung in Mehrbettzimmern unm\u00f6glich.<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p>Dass dabei auf zus\u00e4tzliche Bed\u00fcrfnisse wie Integrationsf\u00f6rderung oder auch der produktive Umgang mit eigenen Lebenskrisen, ausreichend eingegangen wurde, ist dahingehend wenig vorstellbar. Der Gedanke, die Stunden an verf\u00fcgbarer Psychotherapie f\u00fcr den Einzelnen seien f\u00fcr die pers\u00f6nliche Entwicklung ausreichend, zieht hier nicht. Wie soziale Beziehungen gef\u00fchrt werden oder mit Konflikten umgegangen werden kann, wird in den situativen Momenten erlernt. Entscheidend ist dabei der t\u00e4gliche Umgang miteinander. Das Pflegepersonal kann hier eine unterst\u00fctzende Rolle und beispielsweise selbst eine Vorbildfunktion einnehmen. Doch wie sieht die Versorgungssituation heute im Ma\u00dfregelvollzug aus? <\/p>\n\n\n\n<p><em>Einen Einblick aus der Sichtweise eines Pflegenden erhaltet ihr im zweiten Teil des Artikels.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>by Theresa Braun &#8211; Schon im r\u00f6mischen Recht gab es die Furiosi \u2013 die Wahnsinnigen \u2013 die wegen unzureichender Schuldhaftigkeit&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":670,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[102,97,101,100,98,96,99],"coauthors":[21],"class_list":["post-669","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","tag-freiheit","tag-jugendliche","tag-jugendrechte","tag-massregelvollzug","tag-privatsphaere","tag-psychatrie","tag-strafgesetz","post-archive"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.5 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Jugendrechte trotz Freiheitsentzug? 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