{"id":673,"date":"2020-11-24T10:08:00","date_gmt":"2020-11-24T09:08:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/?p=673"},"modified":"2020-11-24T10:07:53","modified_gmt":"2020-11-24T09:07:53","slug":"jugendrechte-trotz-freiheitsentzug-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/jugendrechte-trotz-freiheitsentzug-teil-2\/","title":{"rendered":"Jugendrechte trotz Freiheitsentzug? (Teil 2)"},"content":{"rendered":"\n<p>By Theresa Braun &#8211;<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend es im <a aria-label=\"undefined (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/jugendrechte-trotz-freiheitsentzug-teil-1\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">ersten Teil<\/a> um die Entwicklung der Irrenanstalt zur Sozialpsychiatrie insbesondere f\u00fcr Jugendliche ging, zeigt der zweite Teil einen praktischen Einblick in die Arbeit vor Ort.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Aufwachsen im jugendgerechten Ma\u00dfregelvollzug als Ziel<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Nach wie vor bleibt eine bundeseinheitliche Regelung \u00fcber die Unterbringung von Jugendlichen und Kindern in spezialisierten Einrichtungen aus.<\/strong> Das Land Th\u00fcringen legte als Erstes der Bundesl\u00e4nder im Jahr 2002 die spezifische Unterbringung fest, besitzt jedoch selbst keinen Jugendma\u00dfregelvollzug, weswegen die Patient*innen im Regelfall in ein anderes Bundesland verlegt werden. In manchen F\u00e4llen jedoch kann die Unterbringung in einem Erwachsenenvollzug aufgrund der N\u00e4he zu dem Wohnort der Eltern und den damit verbleibenden Kontaktm\u00f6glichkeiten ebenso sinnvoll sein. Hier ist ein Abw\u00e4gen der individuellen Situation notwendig. Weitere Bundesl\u00e4nder, die sich anschlie\u00dfen waren Hessen und Rheinland-Pfalz. Im bayerischen Landesrecht ist mittlerweile das Recht auf erzieherische Begleitung und die Wahrnehmung von <a aria-label=\"undefined (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/www.gesetze-bayern.de\/Content\/Document\/BayMRVG-44\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201ealtersgem\u00e4\u00dfen Besch\u00e4ftigungs-, Bildungs- und Freizeitm\u00f6glichkeiten sowie entwicklungsf\u00f6rdernde[n] Hilfestellungen\u201c<\/a> festgelegt. <strong>Jugendliche werden jedoch nur bedingt nach M\u00f6glichkeit im Jugendma\u00dfregelvollzug versorgt. Die M\u00f6glichkeiten sind in Bayern ausgesch\u00f6pft, wenn die zwanzig Pl\u00e4tze auf der Station im Bezirkskrankenhaus in Regensburg belegt sind.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Gesundheits- und Krankenpfleger Frederik L. (Name anonymisiert) gew\u00e4hrte mir durch seine Erz\u00e4hlungen einen Einblick in seinen aktuellen Arbeitsalltag im Ma\u00dfregelvollzug f\u00fcr Heranwachsende. Er ist nun seit zwei Jahren im Bezirksklinikum Regensburg in der Abteilung der Forensischen Jugendpsychiatrie und Psychotherapie t\u00e4tig und kennt durch seine langj\u00e4hrige Erfahrung in diesem Berufsfeld die besonderen Herausforderungen des Arbeitens in psychiatrischen Einrichtungen. Besonders die lange Aufenthaltsdauer macht die Arbeit im Vergleich zu anderen psychiatrischen Stationen so spezifisch. <strong>Das Berufsbild des Pflegers konzentriert sich heute nicht mehr nur auf Ziele wie \u00dcberwachung und Sicherheit, sondern vor allem auf die erzieherische und therapeutische F\u00fcrsorge<\/strong> und unterliegt somit einem enormen Wandel.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Pflegender, der in einer 1:1 Betreuung mit den Heranwachsenden arbeitet, steht Frederik L. jeden Tag in engem Kontakt zu ihnen: \u201eManche von ihnen kenne ich l\u00e4nger als eigene Freunde.\u201c Die Insassen leiden an unterschiedlichen Krankheitsbildern: Psychosen und Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rungen, sexuellen Verhaltensabweichungen oder Intelligenzminderung und Minderbegabung. Die meisten sind zwischen 14 und 24 Jahren alt und somit in einer Phase, die f\u00fcr die Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung besonders wichtig ist. Manche von ihnen bezogen ihr Zimmer bereits mit der Gr\u00fcndung der Abteilung im Jahr 2017 und werden nach wie vor dort behandelt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Beziehungsarbeit als Grundlage pflegerischen Handelns<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Wie Frederik L. erkl\u00e4rt, erm\u00f6glicht der lange Aufenthalt aber auch den Aufbau einer Beziehung: \u201eDurch eine vertraute Atmosph\u00e4re wird die therapeutische Arbeit erst m\u00f6glich\u201c. <strong>Durch eine wertsch\u00e4tzende und vertrauensvolle Umgebung lernen die psychisch gest\u00f6rten Jugendlichen soziale Beziehungen und Kompetenzen aufzubauen.<\/strong> Dabei m\u00fcsse der Pflegende sein eigenes Verhalten auch reflektieren: Einerseits, um die Beziehung nicht zu pers\u00f6nlich werden zu lassen. Andererseits, um seine eigene Art und Weise der Erziehungs- und Therapiearbeit mit den Jugendlichen immer wieder zu hinterfragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn er die Jugendlichen in ihrem Alltag begleitet, mit ihnen Fifa spielt, gemeinsam Sport macht und sie unterst\u00fctzt, muss er sich immer wieder distanzieren. Die Pfleger*innen begleiten im Alltag und wirken hier oft wie ein Elternersatz oder Freunde, die den fehlenden sozialen Bezug schlie\u00dflich mit ersetzen. Das macht es schwierig, dabei eine professionelle Beziehung und die n\u00f6tige Distanz zu wahren. Nicht nur f\u00fcr das Krankenhaus, das sich vor Interessensvereinnahmung sch\u00fctzen muss, sondern auch f\u00fcr sich selbst: \u201eEs gibt nat\u00fcrlich Tage, wo man Sachen mit nach Hause nimmt, wo man auch von Situationen tr\u00e4umt. Oder wo man sich schlechter regulieren kann oder wo man einfach ein paar Tage braucht, bis man wieder auf einem normalen Entspannungslevel ist\u201c<em>, <\/em>erz\u00e4hlt Frederik.Sich abzugrenzen von Geschehenem oder den eigenen Emotionen ist Teil seines Jobs. Die Pflegenden erleben, wie die Jugendlichen Erfolge oder auch Misserfolge haben. Wenn sie gewaltt\u00e4tig werden oder Konflikte provozieren, passiert es schnell, dass man sich mit der Situation \u00fcberidentifiziere. Man f\u00fchle mit, ob gekr\u00e4nkt, w\u00fctend oder traurig, oft m\u00fcsse man die eigenen Emotionen verdr\u00e4ngen, um nach au\u00dfen hin die Rolle des Pflegenden zu wahren. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Um die Arbeit leisten zu k\u00f6nnen, betreibt Frederik L. aktiv Psychohygiene, um sich von dem f\u00fcr ihn sehr fordernden Arbeitsalltag abzugrenzen.<\/strong> Er versuche einfach gesund zu bleiben, Freundschaften zu pflegen und arbeite aufgrund der psychischen Belastung nur noch Teilzeit. Auch der Austausch mit seinem Team hilft ihm dabei. In der multiprofessionellen Zusammenarbeit finden verschiedene Fachrichtungen zusammen, die allesamt f\u00fcr den Patienten zust\u00e4ndig sind. In Gruppenstunden oder gemeinsamen Aktivit\u00e4ten gibt es f\u00fcr die Patienten die M\u00f6glichkeit zum Austausch. Neben den Therapiezeiten haben die Jugendlichen die M\u00f6glichkeit in die Schule zu gehen oder erste berufliche Erfahrungen zu machen. Es gibt f\u00fcr jeden Einzelnen einen festgelegten Wochenplan, der eine Besch\u00e4ftigung von 9 Uhr morgens bis 17 Uhr abends vorsieht. Neben der Gespr\u00e4chstherapie gibt es ein unterschiedliches Besch\u00e4ftigungs- und Betreuungsangebot wie etwa Sporttherapie. Jede*r Patient*in besitzt sein eigenes Zimmer, welches selbst gestaltet werden kann. <strong>Wird sichtbar, dass Erfolge in der Therapie eintreten, diskutiert das multiprofessionelle Team gemeinsam \u00fcber Lockerungsschritte<\/strong>, die beispielsweise einen zeitlich begrenzten oder auch begleiteten Ausgang in der Woche vorsehen. Im Vordergrund steht dabei vor allem <strong>die pers\u00f6nliche Entwicklung, zu der die Pflegenden einen gro\u00dfen Teil beitragen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die neue Jugendforensik ver\u00e4ndert sich dahingehend in den letzten Jahren hin zu einem offeneren und individuelleren Umgang und integriert dabei neue p\u00e4dagogische Ans\u00e4tze in ihre Arbeit, die so im Erwachsenenbereich nicht gefordert sind<strong>. Es gibt das Recht sich eine Stunde t\u00e4glich im Freien aufhalten zu d\u00fcrfen, das Recht auf berufliche Weiterbildungsma\u00dfnahmen oder auch das Recht an Deutsch- bzw. Integrationsunterricht teilzunehmen.<\/strong> Gleichzeitig bedeuten diese Entwicklungen neue Arbeitsverh\u00e4ltnisse und somit neue Herausforderungen f\u00fcr die Mitarbeiter*innen. Sch\u00f6n ist, dass den spezifischen Entwicklungsbed\u00fcrfnissen der Jugendlichen nun deutlich mehr Raum gegeben wird, indem bestimmte Mindestanforderungen f\u00fcr den Jugendma\u00dfregelvollzug festgelegt wurden<strong>. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Umsetzung von sozialen Menschenrechten im Freiheitsentzug \u00fcbernimmt einen wichtigen Part bei der Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung von Jugendlichen mit schweren psychischen Erkrankungen!<\/strong> Lockerungen erm\u00f6glichen ihnen Erfahrungen au\u00dferhalb eines Umfelds, in dem sie als kriminalisiert abgestempelt werden. Es verhindert im besten Fall das Gef\u00fchl des <em>Abgeh\u00e4ngt werdens<\/em> von gleichaltrigen Jugendlichen. Aktuelle Daten sprechen auch nach wie vor f\u00fcr die Trennung des Jugendma\u00dfregelvollzugs vom Erwachsenenbereich, denn wie die thematisierten F\u00e4lle zeigen, haben Kinder und Jugendliche, die heute eine spezifische Behandlung erhalten, deutlich h\u00f6here Chancen auf Besserung als noch vor 15 Jahren.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>By Theresa Braun &#8211; W\u00e4hrend es im ersten Teil um die Entwicklung der Irrenanstalt zur Sozialpsychiatrie insbesondere f\u00fcr Jugendliche ging,&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":676,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"coauthors":[21],"class_list":["post-673","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","post-archive"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.5 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Jugendrechte trotz Freiheitsentzug? 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