{"id":686,"date":"2020-12-04T11:30:59","date_gmt":"2020-12-04T10:30:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/?p=686"},"modified":"2020-12-04T11:31:01","modified_gmt":"2020-12-04T10:31:01","slug":"recht-auf-stadt-recht-auf-freiraum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/recht-auf-stadt-recht-auf-freiraum\/","title":{"rendered":"Recht auf Stadt \u2013 Recht auf Freiraum?"},"content":{"rendered":"\n<p>by Theresa Braun &#8211; <\/p>\n\n\n\n<p>Gibt es ein Recht auf Stadt? Im Idealfall, ja. In der Realit\u00e4t nicht. Bei knappem Wohnraum fallen Orte, die kein Geld bringen, als erstes weg. Dazu z\u00e4hlen oft auch Freir\u00e4ume, in denen Subkulturen gelebt werden. Die Stadtpolitik richtet sich in erster Linie nach den meist leeren Haushaltskassen. Agiert sie unternehmerisch und schafft Anreize f\u00fcr eine lebenswerte Stadt, sorgt das f\u00fcr mehr Zuzug. Allerdings sind dabei Unternehmen, Wohlhabende und Touristen meist profitabler als die Durchschnittsb\u00fcrger*in. W\u00e4hrend also immer mehr nutzbarer Raum an Immobilienunternehmen vergeben wird, werden selbstorganisierte Freir\u00e4ume und alternative Kulturstandorte aufgegeben. Da sie rein kommerziell gesehen, wenig wert f\u00fcr St\u00e4dte besitzen, gelten sie in der Regel nicht als erhaltens- und f\u00f6rdernswert. Dabei wird \u00fcbersehen, welchen Mehrwert sie f\u00fcr die Gesellschaft eigentlich besitzen. F\u00fcr jeden zug\u00e4ngliche Kulturangebote sind eine M\u00f6glichkeit, auch sozial schw\u00e4chere Gruppen zu integrieren. Und nicht umsonst gilt das Recht auf soziale und kulturelle Teilhabe als ein Menschenrecht. Gemeinsamkeiten, die in Kultur Ausdruck finden, haben einen identit\u00e4tsstiftenden Wert f\u00fcr Gruppen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu beobachten ist diese Entwicklung auch in N\u00fcrnberg. Besonders im Winter f\u00e4llt dies auf, wenn es drau\u00dfen kalt wird und ein fehlendes Wohnzimmer zuhause einen Alternativen suchen l\u00e4sst. Ich sitze im <strong>Projekt 31<\/strong>, einer der wenigen Orte hier, an dem man zwangsfrei miteinander Zeit verbringen kann, ohne zu konsumieren. Gegr\u00fcndet wurde das Projekt von dem Verein Alternative Kultur N\u00fcrnberg e.V. und befindet sich im zentralen Stadtviertel Steinb\u00fchl.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Projekt-31_1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-689\" width=\"612\" height=\"474\" srcset=\"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Projekt-31_1.jpg 946w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Projekt-31_1-300x232.jpg 300w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Projekt-31_1-768x595.jpg 768w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Projekt-31_1-640x496.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 612px) 100vw, 612px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"501\" height=\"731\" src=\"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Projekt-31_2-1-rotated.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-691\" srcset=\"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Projekt-31_2-1-rotated.jpg 501w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Projekt-31_2-1-206x300.jpg 206w\" sizes=\"auto, (max-width: 501px) 100vw, 501px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Zu Besuch im Projekt 3<\/strong>1<\/h2>\n\n\n\n<p>Bereits der Innenhof hinterl\u00e4sst Eindruck: viele Farben, viel gr\u00fcn, viel Kunst und viele politische Statements. Es wirkt laut und ungeordnet. Im Vergleich zur hinf\u00fchrenden Stra\u00dfe lebendig. Leider nicht mehr lange, denn in absehbarer Zeit soll hier ein neuer Block Eigentumswohnungen mit Parkpl\u00e4tzen entstehen. Das selbstverwaltete Jugend- und Kulturzentrum an den Rampen 31 wurde in diesem Jahr von einer Investmentfirma aus Erfurt aufgekauft. F\u00fcr 630.000 Euro stand es zum Verkauf auf einem Immobilienportal, wurde letztendlich jedoch um einiges g\u00fcnstiger verkauft. Seit kurzem steht es nun f\u00fcr satte 970.000 Euro zum Weiterverkauf. Eine Investor*in verk\u00fcndet bereits Interesse. Die Spekulation mit Immobilien wird seit Jahren kritisiert, da sie Geb\u00e4udewerte vervielfachen und somit auch die Mietpreise steigen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"456\" height=\"302\" src=\"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Projekt-31_3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-692\" srcset=\"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Projekt-31_3.jpg 456w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Projekt-31_3-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 456px) 100vw, 456px\" \/><figcaption><strong>\u201cDon\u2019t go breaking my heart\u201d<\/strong><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Unter diesem Motto k\u00e4mpfen die Mitglieder des Vereins <em>Alternative Kultur N\u00fcrnberg e.V.<\/em>, Bewohner*innen und Besucher*innen seit \u00fcber einem Jahr f\u00fcr den Erhalt des Geb\u00e4udes. H\u00f6hepunkt war unter anderem ein aufwendig organisiertes Stra\u00dfenfest anl\u00e4sslich des f\u00fcnf-j\u00e4hrigen Bestehens letztes Jahr mit etwa 1.000 Besucher*innen. An den W\u00e4nden h\u00e4ngt noch der sorgsam geplante Jahresplan mit Veranstaltungen, um auf die Notlage aufmerksam zu machen. Wegen der Corona-Ma\u00dfnahmen konnten viele Veranstaltungen der Kampagne dieses Jahr nicht stattfinden. Die Hoffnung liegt nun vor allem auf einem Optionsrecht, welches den Anw\u00e4lt*innen zufolge im Sinne des Mietrechts weitere f\u00fcnf Jahre in der Unterkunft sichern sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrenddessen suchen die Unterst\u00fctzer*innen des Projekts weiterhin nach neuen Unterk\u00fcnften. In Absprache mit verschiedenen Vertreter*innen des Stadtrats und der Verwaltung wurde bereits nach geeigneten leerstehenden Geb\u00e4uden gesucht, allerdings ohne Erfolg. Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion Claudia Arabackyj im Stadtrat N\u00fcrnberg, die ebenfalls jugendpolitische Sprecherin ist, unterst\u00fctzt die Erhaltung des Projekts. Weitere Unterst\u00fctzer sind die Politbande und die Gr\u00fcnen N\u00fcrnberg. Nach eigenen Recherchen und Informationen durch die Stadt, seien die meisten bereits von Investmentfirmen aufgekauft oder zu teuer. Und dass obwohl dieselben Areale oft \u00fcber Jahre hinweg leer stehen. Bisher konnte das Projekt haupts\u00e4chlich \u00fcber die Mieteinnahmen der Wohnung dar\u00fcber finanziert werden, die von zwei Mitgliedern des Vereins bewohnt wird, sowie durch die Einnahmen der Getr\u00e4nke. Obwohl der Verkauf auf Spendenbasis angeboten wird, reicht es meistens f\u00fcr die Miete. Der Sinn dahinter ist es, einen Raum zu schaffen, zu dem jeder Zugang hat \u2013 egal ob mit oder ohne Geld. <strong>Der soziale Status solle nicht \u00fcber die Teilhabe an Kultur entscheiden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts der Tatsache, dass das <em>Projekt 31<\/em> erst im Jahr 2014 nach jahrelanger Planung realisiert werden konnte, ist es f\u00fcr die Mitglieder nun umso ern\u00fcchternder das Projekt so bedroht zu sehen. Den Entschluss ein selbstverwaltetes Zentrum zu gr\u00fcnden gab es zwar schon l\u00e4nger, jedoch dauerte allein die Suche nach einer geeigneten Unterkunft in N\u00fcrnberg bereits \u00fcber zehn Jahre. Unterst\u00fctzt wird der seit 2001 bestehende Verein vom <em>Kreisjugendring N\u00fcrnberg<\/em>, der sich f\u00fcr die Interessen junger Menschen einsetzt. \u00a0<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><strong>\u201eWir wollen einen Raum, in dem Abende ohne Zw\u00e4nge und Diskriminierung gelebt werden k\u00f6nnen\u201c<\/strong><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Ein Raum, der von sozialen Zw\u00e4ngen und Normen befreit? Dass das nicht ganz m\u00f6glich ist, ist ihnen trotzdem bewusst, erkl\u00e4rt mir Nico, einer der Mitglieder. Trotzdem sei es wichtig, dass junge Menschen ein Miteinander kennenlernen, in dem materieller Besitz, die Herkunft oder sozialer Status keine Rolle spielen, und welches so frei wie m\u00f6glich von hierarchischem Denken ist. Also auch mal eine Kultur kennenlernen, die abseits des Mainstreams und unseres t\u00e4glichen Erlebens ist. Einfach hingehen k\u00f6nnen und teilzuhaben an einer Gemeinschaft, wirkt der Vereinsamung durch zunehmenden Individualismus in unserer Gesellschaft entgegen. Nischen wie diese schaffen au\u00dferdem Raum f\u00fcr kleine und unkommerzielle K\u00fcnstler und Bands, die dort kostenlos proben k\u00f6nnen. Hier hat Kultur, die auch hobbym\u00e4\u00dfig und abseits des Mainstreams ausgelebt wird, einen Platz. Gleichzeitig wird jungen Menschen die M\u00f6glichkeit gegeben, mitzugestalten und auszuprobieren. Denn obwohl wir heute zahlreiche M\u00f6glichkeiten in unserer Lebensgestaltung haben, f\u00fchlt es sich oft an, als w\u00e4re es unm\u00f6glich, eigens in der immer komplexer werdenden Welt etwas zu ver\u00e4ndern und zu gestalten. Dies liegt zum einen daran, dass sich unsere Gestaltungsm\u00f6glichkeiten durch Prozesse der Globalisierung und einer marktorientierten, durchorganisierten Welt geradezu reglementiert anf\u00fchlen. Gleichzeitig wird das Potenzial, auf kleiner Ebene Einfluss zu nehmen, weniger wahrgenommen. Bereits in der Schule werden kreative Freir\u00e4ume, um eigene St\u00e4rken zu entdecken und auszubauen, als nicht ausreichend wahrgenommen. Zus\u00e4tzlich erschwert sozialer Druck vielen Kindern, diese Freir\u00e4ume f\u00fcr sich zu nutzen. Sp\u00e4ter nehmen dann mehr soziale und zeitliche Faktoren Einfluss auf die Entscheidung, sich diesen Raum in jeglicher M\u00f6glichkeit selbst zu nehmen. Und obwohl wir heute mehr Entscheidungsfreiheit besitzen, Selbstbestimmung wie auch Verwirklichung mehr denn je gefragt sind, f\u00e4llt es oft schwer aus alten Mustern auszubrechen.&nbsp; Anregungen, sich auszuprobieren und Ideen alleine oder in der Gruppe zu verwirklichen gibt es hier genug.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kultur braucht Luft zum Atmen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Immer mehr kulturelle Freir\u00e4ume sind zudem institutionalisiert und funktionalisiert. Sie dienen einem bestimmten Zweck und sind nur innerhalb eines vorgegebenen Rahmens nutzbar. Meistens zus\u00e4tzlich mit finanziellem Aufwand verbunden. Beispiel hierf\u00fcr ist auch das ehemalige selbstverwaltete <em>Kultur- und<\/em> <em>KOMMunikationszentrum<\/em> in N\u00fcrnberg. Fr\u00fcher ein Treffpunkt f\u00fcr junge Leute, die sich nach einem Ort zum Austausch sehnten, den sie nach eigenen Vorstellungen gestalten konnten. Heute eine kulturelle Anlaufstelle f\u00fcr die breite Bev\u00f6lkerung N\u00fcrnbergs. Zwar erhielten somit verschiedene kulturelle Initiativen und Vereine einen Ausstellungsort, allerdings alles im Rahmen und somit unter Vorstellung einer st\u00e4dtischen Verwaltung. Die geplanten Freir\u00e4ume der Stadt unterliegen dabei Autorit\u00e4tsvorstellungen und Fremdregulationen, von denen sich besonders junge Menschen oft distanzieren wollen. Dabei ist eigentlich klar, dass mit einem Blick auf Gentrifizierungsprozesse gerade Stadtteile mit unkommerziellen Projekten einen wichtigen Teil zu deren Aufwertung und Prestige beitragen \u2013 siehe Berlin oder Leipzig. Wenn junge Menschen Subkultur suchen, bleiben sie in den meisten F\u00e4llen nicht in Bayern. Und auch die Stadt N\u00fcrnberg hat in dieser Hinsicht keinen bemerkenswerten Ruf und erschien f\u00fcr mich und meine Freunde als Personen von au\u00dferhalb als kultureller Standort weniger attraktiv f\u00fcr junge Menschen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kultur kommt von unten<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Das Projekt 31 ist ein Ort, der deutlich macht, was f\u00fcr uns Menschen als kulturelle und soziale Wesen wichtig ist. Der Innenhof des Gel\u00e4ndes zeigt bereits W\u00fcnsche und Narrative der jungen Menschen, die hier aktiv mitgestalten. Es wirkt wie ein Mikrokosmos f\u00fcr zahlreiche Vorstellungen, die auf der gesellschaftlichen Ebene f\u00fcr einen gro\u00dfen Teil der jungen Generation w\u00fcnschenswert sind: So gibt es ein Gem\u00fcsebeet und einen Foodsharing-Verteiler, die regelm\u00e4\u00dfig zum gemeinsamen veganen Kochen genutzt werden, Plakate gegen Sexismus, Gewalt und Faschismus, und bunte Sitzm\u00f6glichkeiten, die in der hauseigenen Werkstatt gebaut wurden.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"537\" height=\"356\" src=\"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Projekt-31_4.jpg\" alt=\"Ein Bild, das drinnen, bedeckt, Geb\u00e4ude, Foto enth\u00e4lt.\n\nAutomatisch generierte Beschreibung\" class=\"wp-image-694\" srcset=\"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Projekt-31_4.jpg 537w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Projekt-31_4-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 537px) 100vw, 537px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"591\" height=\"359\" src=\"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Projekt-31_5.jpg\" alt=\"Ein Bild, das drinnen, Kleiderschrank, Gestell, Kleidung enth\u00e4lt.\n\nAutomatisch generierte Beschreibung\" class=\"wp-image-695\" srcset=\"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Projekt-31_5.jpg 591w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Projekt-31_5-300x182.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 591px) 100vw, 591px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"470\" height=\"355\" src=\"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Projekt-31_6.jpg\" alt=\"Ein Bild, das Geb\u00e4ude, bemalt, farbig, Regenschirm enth\u00e4lt.\n\nAutomatisch generierte Beschreibung\" class=\"wp-image-693\" srcset=\"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Projekt-31_6.jpg 470w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Projekt-31_6-300x227.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 470px) 100vw, 470px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Im Keller findet sich neben dem Bandraum ein kleiner Umsonstladen, der f\u00fcr jeden offen steht. F\u00fcr politische und gesellschaftliche Arbeit gibt es einen Seminarraum, in dem regelm\u00e4\u00dfige Workshops veranstaltet werden. Es geht eben nicht nur darum Ideen und Werthaltungen zu diskutieren und ausdr\u00fccken zu k\u00f6nnen, sondern auch um die aktiven Mitgestaltungsm\u00f6glichkeiten in der Gesellschaft. Wie wir politische Prozesse auf verschiedenen Ebenen beeinflussen k\u00f6nnen. Wie werden Demonstrationen organisiert? Wie bringe ich mich au\u00dferhalb von staatlichen Institutionen und Parteien in Politik mit ein? Wie setzen wir uns weiterhin f\u00fcr Geschlechtergerechtigkeit und soziale Gleichheit ein? Fragen, die die Gestaltung unserer Lebenswelt betreffen und eine Selbstpositionierung verlangen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><strong>\u201eFreiraum verlangt die Suche nach einer klaren Position und hat trotzdem Platz f\u00fcr ein vielleicht.\u201c<\/strong><\/p><cite>Mim Schneider, <a href=\"https:\/\/www.bkj.de\/fileadmin\/BKJ\/10_Publikationen\/BKJ-Publikationen\/kubi_Magazin\/kubi_12-2014_Freiraum_BKJ.pdf\" target=\"_blank\" aria-label=\"undefined (opens in a new tab)\" rel=\"noreferrer noopener\">Kulturelle Bildung<\/a><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>&nbsp;\u201e<em>Bayern ist ein Kulturstaat<\/em>\u201c hei\u00dft es in der bayerischen Verfassung. Dass Kultur nicht nur von oben gef\u00f6rdert werden kann, weil sie besonders durch die Vielfalt in der Gesellschaft gebildet wird, f\u00e4llt hierbei kaum noch ins Gewicht. Das verankerte Gesetz ist bewusst knapp gehalten, der Kulturbegriff weit definiert. Die Randbereiche fallen somit in entsprechenden Handlungs- und Krisensituationen nicht automatisch unter die Verantwortung des bayerischen Staates. Bekannt ist Bayern bundesweit vor allem f\u00fcr die Bierzelt- und Oktoberfestkultur. Dass es hier auch zahlreiche andere kulturelle Projekte gibt, findet kaum Raum in der gegenw\u00e4rtigen Kulturpolitik. Die meisten dieser selbstgestalteten Nischen verschwinden langsam, wie sich in N\u00fcrnberg seit Jahren zeigt. Das ist schade, denn genau diese tragen unmittelbar zum Bildungsauftrag, der im \u00f6ffentlichen Kulturauftrag Bayerns quasi mitschwingt, bei. Willensbildung und auch die Weiterentwicklung der eigenen Pers\u00f6nlichkeit au\u00dferhalb der geformten Institutionen steht insbesondere in selbstgestalteten Projekten von jungen Menschen im Vordergrund. Die Verdr\u00e4ngung der kulturellen, unkommerziellen Freir\u00e4ume zeigt, dass Kultur, die andere politische Perspektiven er\u00f6ffnet und vertritt, nicht gerne gesehen wird. Dabei erm\u00f6glicht der niedrigschwellige Zugang zu solchen Angeboten die kulturelle Teilhabe f\u00fcr jede einzelne Person. Damit werden explizit Menschen aus sozial schwachen Milieus angesprochen, die sonst nicht denselben Zugang zu Kultur erhalten. Stichwort Chancengleichheit &#8211; die soziale und kulturelle Teilhabe f\u00fcr jeden Einzelnen ist ein Menschenrecht, welches durch die Verwirklichung des bayerischen Staates, unterst\u00fctzt werden sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Das <em>Projekt 31<\/em> kann als eine Chance gesehen werden, Prozesse der sozialen Ungleichheit und der zunehmenden Spaltung der Gesellschaft entgegen zu wirken. Angesichts zunehmend knapperen Wohnraums, Gentrifizierungsprozessen und der Privatisierung von Raum und \u00f6ffentlichen G\u00fctern, werden kulturelle Freir\u00e4ume wie diese aktuell mehr ben\u00f6tigt denn je.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Am Samstag, den 12.12.2020 findet um 14 Uhr am Aufse\u00dfplatz in N\u00fcrnberg eine Demonstration f\u00fcr den Erhalt des Projekts 31 statt. Mit dem Motto \u201eKultur braucht Freir\u00e4ume &#8211; Projekt 31 erhalten\u201c wird der Verein <em>Alternative Kultur N\u00fcrnberg e.V.<\/em> bereits von \u00fcber 50 Initiativen unterst\u00fctzt.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>by Theresa Braun &#8211; Gibt es ein Recht auf Stadt? Im Idealfall, ja. In der Realit\u00e4t nicht. 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