{"id":910,"date":"2021-07-06T15:03:50","date_gmt":"2021-07-06T13:03:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/?p=910"},"modified":"2022-06-26T23:44:12","modified_gmt":"2022-06-26T21:44:12","slug":"the-reports-of-free-speechs-death-are-greatly-exaggerated","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/the-reports-of-free-speechs-death-are-greatly-exaggerated\/","title":{"rendered":"\u201cThe reports of free speech\u2019s death are greatly exaggerated.\u201d* (Teil 1 von 2)"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ein kritischer Blick auf beide Seiten der Cancel Culture (Teil 1 von 2)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Bei manchen Namen ist mittlerweile die zugeh\u00f6rige Kontroverse fast nicht mehr wegdenkbar: <a href=\"https:\/\/www.glamour.com\/story\/a-complete-breakdown-of-the-jk-rowling-transgender-comments-controversy\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">J.K. Rowling<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/kultur\/lisa-eckhart-von-festival-ausgeladen-dieter-nuhr-ubt-kritik-und-spricht-von-skandal-EJ2GSKH4Y6EBN4I2MJZ3NRWVG4.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Lisa Eckhart<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/bayern\/bayern-3-rassismus-matthias-matuschke-matuschik-bts-eklat-radio-moderator-twitter-90219862.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Matthias Matuschik<\/a>. In den vergangenen Jahren wurden sie alle Teil der Debatte um die sogenannte <em>Cancel Culture<\/em>. Wann immer eine ber\u00fchmte Person gegen die bestehende Meinung handelt oder spricht, wird die Aufforderung gro\u00df, sie solle doch <em>gecancelt<\/em> werden. Die H\u00e4ufigkeit dieser Aufrufe gegen Personen und Meinungen ist mittlerweile allt\u00e4glich geworden, sodass dem Leser bzw. der Leserin dieses Artikels vermutlich bereits ein Aufruf zum <em>Canceln<\/em> innerhalb der letzten zwei Wochen einf\u00e4llt. Je nach individueller Position gegen\u00fcber dem Thema und der pers\u00f6nlichen Meinung dar\u00fcber, wof\u00fcr denn eigentlich <em>gecancelt<\/em> werden darf und wof\u00fcr nicht, hat man das Thema vermutlich mittlerweile bereits satt.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch was exakt bedeutet der Begriff <em>Cancel Culture<\/em>? Auf eine lange Er\u00f6rterung des Begriffes wird hier verzichtet, stattdessen wird der Begriff im Folgenden Sinne verwendet: \u201eMan versucht einer Person durch \u00f6ffentlichen Aufruf die Unterst\u00fctzung zu entziehen, weil sie etwas getan oder gesagt hat, was man f\u00fcr falsch h\u00e4lt.\u201c Wird dieser Begriff w\u00f6rtlich \u00fcbersetzt, spr\u00e4che man von einer \u201eKultur der Ausl\u00f6schung\u201c. Die andere Person auszul\u00f6schen ist jedoch nicht das Ziel. Dieser eher raue Begriff stammt von den Gegnern der <em>Cancel Culture<\/em>, welche genau hiervor Angst haben: Der Ausl\u00f6schung der eigenen Meinung. Entsprechend wird gerne von einer <em>Meinungsdiktatur<\/em> gesprochen und das Ende von Meinungsfreiheit und -vielfalt verk\u00fcndet.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die enorme Pr\u00e4senz, die der Begriff in der Debattenkultur eingenommen hat, stellt sich die Frage, ob die Meinungsfreiheit hier tats\u00e4chlich gef\u00e4hrdet ist. Ob und wie stark jemand f\u00fcr oder gegen <em>Cancel Culture<\/em> ist, unterscheidet sich wahrscheinlich von Person zu Person \u2013 es findet sich jedoch vermutlich auf keiner der beiden Seiten jemanden, der kein Argument der Gegenseite nachvollziehen kann. Daher werden hier auch beide Seiten n\u00e4her betrachtet.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was spricht f\u00fcr <em>Cancel Culture<\/em>?<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Ob Rassismus, Sexismus, Homophobie, Transphobie oder andere Formen von Diskriminierung, unsere Gesellschaft ist gegen\u00fcber Ausgrenzung von marginalisierten Gruppen in den letzten Jahren sensibler geworden. Die Annahme, dass sich eine Gesellschaft von selbst weiterentwickelt, ist unrealistisch. Sollte eine Person nicht bereits von gewissen Dingen \u00fcberzeugt sein, wird sie selten von eigenem Denkansto\u00df, also ohne Einfluss von au\u00dfen, ihre Meinung \u00e4ndern. Heute werden beispielsweise Schwule und Lesben deutlich st\u00e4rker akzeptiert, als dies noch im letzten Jahrhundert der Fall war. Die Gesellschaft hat jedoch nicht spontan entschieden ihre \u00dcberzeugungen gegen Homosexuelle aus dem Fenster zu werfen, um mit der Zeit zu gehen. F\u00fcr die Benachteiligten war es ein langwieriger Kampf, der auch noch bis heute anh\u00e4lt. Aber nur konstanter Druck kann daf\u00fcr sorgen, dass Menschen auf Dauer die Rechte bekommen k\u00f6nnen, die ihnen zustehen. Daher kann es sich keine marginalisierte Gruppe leisten locker zu lassen. Dies ist sehr gut an den <em>BlackLivesMatter<\/em>-Protesten in den Vereinigten Staaten zu erkennen. Dort tragen Schwarze ein deutlich h\u00f6heres Risiko von der Polizei angehalten zu werden (\u201eRacial Profiling\u201c) als Wei\u00dfe und sind auch deutlich h\u00e4ufiger Opfer von Polizeigewalt. Die Proteste f\u00fcr Gleichberechtigung und eine Polizeireform sind daher sehr verst\u00e4ndlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch wie h\u00e4ngt das mit <em>Cancel Culture<\/em> zusammen? Proteste, Boykotte und <em>Canceln<\/em> sind alles Mittel und Wege, mit denen der \u201ekleine Mann\u201c sich Geh\u00f6r verschaffen kann. Beispielsweise eine Facebook-Gruppe f\u00fcr eine marginalisierte Gruppe l\u00e4sst sich leicht mobilisieren, falls ein Mitglied Opfer von Diskriminierung wird, weil Kommunikation und Verbreitung von Informationen nur einen Klick entfernt sind. Dann kann schnell \u00f6ffentliche Aufmerksamkeit auf den T\u00e4ter gezogen werden. Dies entspr\u00e4che der obigen Definition von <em>Cancel Culture<\/em>. Ziel ist jedoch nicht nur die Abstrafung der Person, die sich nach Ansicht der \u201ecancelnden\u201c Seite falsch verhalten hat, sondern gleichzeitig das \u00c4u\u00dfern einer generellen Warnung, dass dieses Verhalten nicht geduldet wird und andere Menschen bei gleichem Verhalten auch eine gleiche Antwort zu erwarten haben. Es wird so also Druck ausge\u00fcbt, durch den sich andere auf eine bestimmte Weise verhalten oder ausdr\u00fccken sollen. Sexistische, rassistische, homophobe oder transphobe Aussagen werden dann zunehmend seltener auf sozialen Medien, was an sich erstmal eine gute Sache ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Begriff wird jedoch einerseits nicht nur f\u00fcr Diskriminierung verwendet und andererseits hat er den Bereich der sozialen Medien bereits verlassen. Die Kabarettistin Lisa Eckhart wird als das Paradebeispiel f\u00fcr <em>Cancel Culture<\/em> in Deutschland verwendet. Kurz zusammengefasst wurde sie im Jahr 2020 vom Hamburger Literaturfestival Harbour Front ausgeladen, da andere G\u00e4ste nicht mit ihr auf einer B\u00fchne sein wollten und Angst vor gewaltt\u00e4tigen Protesten aufkam. Diese Angst war jedoch vollkommen unn\u00f6tig, denn es wurden nie Proteste angek\u00fcndigt. Der Ausladung folgte dann die Kritik an dieser <em>Cancel Culture<\/em>, woraufhin es zu einer Wieder-Einladung kam, die dann wiederum von Lisa Eckhart abgelehnt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Grund f\u00fcr dieses Debakel war ein Auftritt von 2018, bei dem sie sich \u00fcber die politische Korrektheit im Comedy-Bereich lustig macht. Dabei macht sie selbst Witze \u00fcber Schwarze, Behinderte und Juden. Hier ist ein <a href=\"https:\/\/youtu.be\/sbeRwNsgG54?t=3020\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Link<\/a> zum selbst anh\u00f6ren, der Auftritt geht bei 50:00 los und dauert etwa 4 Minuten.<\/p>\n\n\n\n<p>Da genau genommen von niemandem ein \u00f6ffentlicher Aufruf gegen ihren Auftritt aufkam, sondern rein aus angeblicher Angst vor gewaltsamen Protesten gehandelt wurde, fand im eigentlichen Sinne kein <em>Canceln<\/em> statt. Die exakten Gr\u00fcnde hinter der Ausladung sind von au\u00dfen nicht nachvollziehbar. Lag tats\u00e4chlich Angst vor Protesten vor? Waren die G\u00e4ste, die nicht zusammen mit Lisa Eckhart auftreten wollten, wichtiger f\u00fcr das Festival? Hatte jemand aus der Organisation hinter Harbour Front ein Problem mit Lisa Eckharts Witzen? Was auch immer der Fall war, Komiker*innen und Kabarettist*innen k\u00f6nnen nicht mehr das alte Repertoire an Witzen auff\u00fchren, bei dem sie gegen alles und jeden sticheln und witzeln, ohne mit Gegendruck zu rechen. Genauso muss auf sozialen Medien zweimal dar\u00fcber nachgedacht werden, ob man sagen kann, was man sagen will, sei es ein Witz (Kunstfreiheit) oder die tats\u00e4chliche Ansicht (Meinungsfreiheit). Darin sehen manche etwas Gutes und manche etwas Schlechtes.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/angry-1024x683.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-911\" width=\"592\" height=\"394\" srcset=\"https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/angry-1024x683.jpeg 1024w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/angry-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/angry-768x512.jpeg 768w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/angry-1536x1024.jpeg 1536w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/angry-2048x1365.jpeg 2048w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/angry-640x427.jpeg 640w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/angry-1040x693.jpeg 1040w, https:\/\/www.menschenrechte.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/angry-1320x880.jpeg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 592px) 100vw, 592px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Welche Kritik ist hier angebracht?<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Wenn die Schwelle zum <em>Canceln<\/em> gebrochen ist, wird die M\u00f6glichkeit f\u00fcr weiteres <em>Canceln<\/em> ge\u00f6ffnet. Wenn etabliert wurde, dass Verst\u00f6\u00dfe gegen eine bestimmte Meinung bestraft werden k\u00f6nnen, kann die Definition f\u00fcr Verst\u00f6\u00dfe ausgedehnt werden. W\u00e4hrend also die eigentliche Intention war, dass andere f\u00fcr problematische Meinungen zur Verantwortung gezogen werden, kann dann auch f\u00fcr jede Aussage, die einem selbst unliebsam ist, \u00f6ffentlich gegen andere vorgegangen werden. Am Beispiel Lisa Eckharts ist das erkenntlich: In ihrem umstrittenen Programm sagt sie, Juden ginge es entgegen des antisemitischen Klischees nicht um das Geld, sondern um die \u201eWeiber\u201c, wozu sie Geld ben\u00f6tigen w\u00fcrden. Dies leitet sie davon ab, dass T\u00e4ter der <em>#metoo<\/em>-Bewegung wie Harvey Weinstein vermeintlich h\u00e4ufiger j\u00fcdisch sind. Als Kabarettistin kann sie hier auf die Kunstfreiheit verweisen. Was ihre tats\u00e4chliche Meinung ist, kommt bei ihrem Auftritt nicht her\u00fcber und sollte f\u00fcr die Diskussion auch irrelevant sein, denn bei Kabarettisten darf nicht vergessen werden, dass es sich um eine humoristische Rolle handelt. Entsprechend sind die Aussagen, welche sie treffen, auch nicht als ernst zu interpretieren, sondern als das, wof\u00fcr sie gedacht sind: Witze. Ob man dar\u00fcber lachen kann, sei jeder Person freigestellt, die Kunstfreiheit selbst sollte jedoch jeder und jedem gestattet werden, unabh\u00e4ngig davon wie viele sich an dem Witz ansto\u00dfen. Wird <em>Cancel Culture<\/em> als eine kulturelle Weiterentwicklung betrachtet, gekennzeichnet davon, dass manche Dinge sich nun mal mit der Zeit \u00e4ndern und bestimmte Witze nicht mehr gemacht werden k\u00f6nnen oder sollten, dann wird stets ignoriert, dass diese Witze, die aus exakt diesem Grund aus der \u00d6ffentlichkeit gezogen werden sollen, gleichzeitig erz\u00e4hlt werden, weil sie noch immer auf ein Publikum sto\u00dfen. Nur weil gehandelt wird, als existiere das Publikum f\u00fcr anst\u00f6\u00dfigen Humor nicht mehr, verschwindet dieses nicht. Das bedeutet dann, dass man etwas als veraltet bezeichnet, was definitiv noch frisch gehalten wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn nun eine Lisa Eckhart ihre Witze gegen Juden erz\u00e4hlt, spalten sich die Geister bereits an der Frage, was dahintersteckt. Die erste Annahme w\u00e4re, ihr gefalle schwarzer Humor oder sie versuche aktiv mit anderen zu kollidieren. Dann ist es wohl keine \u00dcberraschung, wenn sie solche Witze erz\u00e4hlt. Ein Aufschrei aufgrund ihres Humors bedeutet dann einen Erfolg f\u00fcr sie. Die zweite Annahme w\u00e4re, sie richte ihren Humor strikt marktwirtschaftlich nach der \u201eAtmosph\u00e4re\u201c des deutschen Humors aus, biete also ein Angebot an Witzen an, das auf eine bestehende Nachfrage st\u00f6\u00dft. Wenn sie dann Witze macht, von denen sie wei\u00df, dass sich ein Publikum findet, dann f\u00e4llt ihre eigene Meinung zu den jeweiligen Themen, \u00fcber die sie spricht, aus der Diskussion heraus, denn nicht sie w\u00e4re das korrekte Ziel bei der Diskussion um Judenwitze, sondern die \u00f6ffentliche Akzeptanz dieser. Wird sie von einem Festival ausgeladen, dann beeinflusst dies die \u00f6ffentliche Akzeptanz solcher Witze keineswegs. Die dritte Annahme w\u00e4re, sie mache ihre Witze, weil sie selbst antisemitisch w\u00e4re und dies eine einfache Art darstellt die eigene Meinung hinter einem Charakter oder einem Schleier der Kunstfreiheit zu verstecken. Nimmt man dies an, so w\u00e4re der Aufschrei verst\u00e4ndlich. Es gibt jedoch keinen ersichtlichen Grund daf\u00fcr dies anzunehmen. Wie oben erw\u00e4hnt, machte sie im gleichen Auftritt auch Bemerkungen \u00fcber Schwarze und Behinderte. Die ersten beiden Annahmen \u00fcber ihre Intentionen wirken dann doch plausibler.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwei Begriffe, die an dieser Stelle von Relevanz sind: <em>Unschuldsvermutung <\/em>und<em> Hanlon\u2018s Razor<\/em>. <em>Hanlon\u2019s Razor<\/em> besagt, es solle bei Handlungen Anderer zun\u00e4chst auf Dummheit statt auf Bosheit geschlossen werden. Man k\u00f6nnte also <em>Dummheitsvermutung<\/em> sagen. Wird davon ausgegangen, dass die Aussagen einer anderen Person auf Bosheit beruhen, dann liegt der Wunsch des <em>Cancelns<\/em> nahe. <em>Hanlon\u2019s Razor<\/em> besagt jedoch, jeglicher Aussage einer anderen Person sollte zuerst die Chance einger\u00e4umt werden, dass sie von Dummheit beziehungsweise Unwissenheit stammen k\u00f6nnte. Grob gesagt: Es sollte der anderen Person eine Chance gegeben werden, ihre Aussage klarzustellen und bis zu diesem Zeitpunkt <em>Unschuld<\/em> angenommen werden. Bei Aussagen, die zweifelsohne diskriminierend sind, kann nat\u00fcrlich auch von Bosheit ausgegangen werden. Wenn ein Attila Hildmann Theorien \u00fcber eine j\u00fcdische Weltverschw\u00f6rung teilt, dann verschenkt er sein Recht darauf, nicht als b\u00f6sartig zu gelten. Zu schnell werden jedoch Aussagen in \u201eakzeptabel\u201c und \u201einakzeptabel\u201c eingeteilt, mit dem Wunsch letztere verstummen zu lassen. Die <em>Dummheitsvermutung<\/em> f\u00e4llt n\u00e4mlich oftmals aus.<\/p>\n\n\n\n<p><em>*Der Titel dieses Blogposts ist eine Referenz zu einem Zitat von Mark Twain (eigentlich \u201eThe report of my death was an exaggeration\u201c), welcher genau wie die Meinungsfreiheit fr\u00fchzeitig f\u00fcr tot erkl\u00e4rt wurde.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kritischer Blick auf beide Seiten der Cancel Culture (Teil 1 von 2) Bei manchen Namen ist mittlerweile die zugeh\u00f6rige&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":913,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15,1],"tags":[72,61],"coauthors":[173],"class_list":["post-910","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles","category-allgemein","tag-kultur","tag-meinungsfreiheit","post-archive"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.5 - 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