Publikationen

Krieg und Menschenrechte

Auf Einladung des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge e. V. erarbeiteten Mitarbeiter des NMRZ Beiträge zu einer pädagogischen Handreichung. Sie hat drei Schwerpunkte: Kriegsverbrechen und Abkommen zur Begrenzung militärischer Gewalt,  Ahndung von Menschenrechtsverletzungen vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis heute und Kriegsgräberstätten als öffentlicher Erinnerungsort. Die Broschüre wurde vom Büro für Geschichtskommunikation (Hamburg) gestaltet.

Weitere Informationen zum Heft und zum Volksbund-Schwerpunkt für das Jahr 2017 “Krieg und Menschenrechte” finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sympathie Magazin: Menschenrechte Verstehen

Das Sympathie Magazin informiert unterhaltsam und möchte durch besseres Verständnis Sympathie für verschiedene Länder und Themen wecken.  Dabei stehen die Menschen und ihr Alltagsleben im Mittelpunkt.

In diesem Sinne hat sich im NMRZ ein Redaktionsteam  gebildet, das die Ausgabe Menschenrechte Verstehen gestaltete. Es wurde zu Themen wie gewaltsames Verschwindenlassen, das Recht auf Wasser, den internationalen Strafgerichtshof, sexuelle Selbstbestimmung,  Religionsfreiheit und Barrierefreiheit recherchiert, Artikel wurden verfasst, Interviews geführt und Beiträge zu den unterschiedlichen Themen von Vertretern verschiedener Organisationen eingeholt. Letztendlich ist ein in jeglicher Hinsicht buntes Magazin entstanden, das Leid nicht verschweigt, aber dennoch Mut macht. Es soll seine Leser anregen bei Menschenrechten genau hinzusehen und gut zuzuhören.

Menschenrechte Verstehen ist für 4,50 € beim Studienkreis für Tourismus e.V. erhältlich.

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Nürnberger Menschenrechtszentrum (Hrsg.), 2015: Das Internationale Militärtribunal von Nürnberg 1945/46. Die Reden der Hauptankläger – Neu gelesen und kommentiert

Im Saal 600 des Nürnberger Gerichtsgebäudes fand vor 70 Jahren erstmals auch eine systematische Strafverfolgung von Menschenrechtsverbrechen statt. Das wird durch die Rede von „Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen“ etwas überdeckt. Es lohnt sich, noch einmal genau darauf zu schauen, was die Ankläger 1945/46 vor Gericht brachten und wie sie das begründeten. Nicht nur die berühmte Eröffnungsrede von Robert Jackson, gerade auch die weit weniger bekannten Reden der übrigen Ankläger lohnen eine Lektüre und Analyse. Sie offenbaren Gemeinsamkeiten und Unterschiede in ihrem Bild von den NS-Verbrechen. Zugleich sind sie wichtige erste Schritte auf dem Weg zur völkerrechtlichen Klärung zentraler Begriffe des Völkerstrafrechts wie Angriffskrieg, Verbrechen gegen die Menschheit und schließlich auch Genozid. Deshalb haben wir die Reden aller vier Ankläger neu ediert und jede Rede mit einem ausführlichen Essay eingeleitet.

Zum Inhaltsverzeichnis…

Rainer Huhle hat den Band für das NMRZ herausgegeben, Mitautoren sind Lilia Antipow und die NMRZ-Mitglieder Otto Böhm und Matthias Gemählich. Das 500-seitige Buch (mit Personenregister) kostet im Buchhandel 38.00 €. Eine Studienausgabe ist auch bei der Bundeszentrale für politische Bildung erschienen.

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Kirchmeier, Felix/Krennerich, Michael (Hrsg.) 2015: Handbuch der Menschenrechtsarbeit

Das Handbuch der Menschenrechtsarbeit ist neu erschienen. Die aktuellen Herausgeber, Felix Kirchmeier (Friedrich-Ebert-Stiftung) und Michael Krennerich (FORUM MENSCHENRECHTE) legen nach gründlicher Aktualisierung und mit neuen Akzenten die siebte Auflage vor. Das Handbuch gibt den Leser_innen eine praktische Orientierung und einen Überblick über die Vielzahl der Institutionen und Organisationen des Menschenrechtsschutzes.

Wie arbeitet das FORUM MENSCHENRECHTE und welche Organisationen sind in dem Netzwerk aktiv? Was sind die Aufgaben des Deutschen Instituts für Menschenrechte, und wer ist im Bundestag und in der Regierung für Menschenrechte zuständig? Wie stellt sich die Menschenrechtsarbeit in Europa dar – und wie innerhalb der Vereinten Nationen? Und wie steht es eigentlich um den außereuropäischen regionalen Menschenrechtsschutz? Diese und viele weitere Fragen werden in dem Handbuch einführend geklärt.

Die einzelnen Kapitel, wie auch das gesamte Handbuch, stehen auf der folgenden Webseite zum freien Download zur Verfügung: http://www.fes.de/handbuchmenschenrechte/

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Grundkurs Menschenrechte – Die 30 Artikel kommentiert für die politische Bildung

Otto Böhm, Mitarbeiter im Bildungsbereich des Nürnberger Menschenrechtszentrums und Dr. Doris Katheder, Ressortleiterin an der Akademie CPH, Nürnberg, haben aus der Veranstaltungsreihe “Grundkurs Menschenrechte” ein fünfbändiges Buchprojekt entwickelt – drei Bände liegen derzeit bereits vor. Die Reihe bietet ein kompaktes Grundwissen über die Menschenrechte und ihre einzelnen Artikel und gibt viele Anregungen für weiterführende Auseinandersetzungen in pädagogischen und politischen Handlungsfeldern. Zusätzliche thematische Schwerpunkte in den Bänden setzt die Politikwissenschaftlerin Christine Burmann, die sich vertieft der Menschenrechtsaufgabe “Inklusion” als Querschnitt-Aufgabe und dem Thema “Asyl für LGBT-Personen” (Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender) widmet.

Weitere Informationen zu den einzelnen Bänden finden Sie hier:

Grundkurs Menschenrechte – Band 4

Grundkurs Menschenrechte – Band 3

Grundkurs Menschenrechte – Band 2

Grundkurs Menschenrechte – Band 1

Grundkurs Menschenrechte - Band 4

 

 

Krennerich, Michael (2013): Soziale Menschenrechte. Zwischen Recht und Politik

Die “vergessenen” sozialen Menschenrechte erlebten im vergangenen Jahrzehnt einen bemerkenswerten Aufschwung. Doch noch immer sind sie uns wenig vertraut. Wo sind die sozialen Menschenrechte rechtlich verankert? Wie lassen sich die einzelnen Rechte näher bestimmen und wen verpflichten sie auf welche Weise? Auf welche Weise lassen sie sich einfordern und umsetzen? Welche Rolle spielen dabei die Staaten, die Staatengemeinschaft und die Zivilgesellschaft? Diese und weitere Fragen rund um die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechten (kurz: soziale Menschenrechte) behandelt die Studie. Sie nimmt das Verbot der Sklaverei und der Zwangsarbeit ebenso in den Blick wie die Rechte auf Arbeit, auf gerechte Arbeitsbedingungen, auf soziale Sicherheit, auf Gesundheit, auf angemessene Unterkunft, auf Nahrung, auf Trinkwasser und Sanitärversorgung sowie das Recht auf kulturelle Teilhabe. Eine Vielzahl an Anwendungsbeispielen veranschaulicht, wie die jeweiligen Rechte konkretisiert werden (können) und welch große Bedeutung dem sozialen Menschenrechtsschutz weltweit zukommt.

Der Autor Michael Krennerich ist Vorsitzender des Nürnberger Menschenrechtszentrums und Privatdozent am Lehrstuhl für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik der Universität Erlangen-Nürnberg.

Krennerich, Michael (2013): Soziale Menschenrechte. Zwischen Recht und Politik, Schwalbach (Wochenschau Verlag), 526 S., 29,90 €.

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Von Nürnberg nach Den Haag – der lange Weg zum Internationalen Strafgerichtshof

Die Publikation „Von Nürnberg nach Den Haag – Der lange Weg zum Internationalen Strafgerichtshof / From Nuremberg to The Hague – The Road to the International Criminal Court“ stellt auf 92 illustrierten Seiten auf Deutsch und Englisch die wesentlichen Stationen dieser langen Geschichte in kompakter und präziser Form dar. Das schmale Buch ist vor allem für die Bildungsarbeit gedacht, bietet aber auch für Alle am Thema Interessierten eine solide gut verständliche Einführung in ein komplexes Thema. Es kann im Nürnberger Menschenrechtszentrum gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro bezogen werden und ist im Memorium Nürnberger Prozesse erhältlich.

Der Inhalt des Buches ist auch online zugänglich. Dort finden Sie die Entwicklungen bei den internationalen Strafgerichtshöfen auch immer wieder auf den neusten Stand gebracht.

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Huhle, Rainer (Hrsg.) 2010: Human Rights and History. A Challenge for Education

Im Auftrag der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) hat Rainer Huhle vom Nürnberger Menschenrechtszentrum diesen Band herausgegeben, in dem zahlreiche Autoren sich mit der Entstehungsgeschichte von Menschenrechten, deren Bedeutung für die Formulierung der Menschenrechte heute und schließlich für die Menschenrechtsbildung beschäftigen. Der Band geht auf eine gemeinsame Tagung von EVZ und NMRZ im Jahr 2008 in Nürnberg zurück, enthält aber auch neue Beiträge.

Das Buch (in englischer Sprache) kann kostenlos bei der Stiftung EVZ angefordert (publikation@stiftung-evz.de) oder auch als pdf heruntergeladen werden: Human Rights and History.

Huhle, Rainer (Hrsg.) 2011: Human Rights and History. A Challenge for Education. Berlin (“Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft”), 196 S.

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Zeitschrift für Menschenrechte

Die zfmr versteht sich als Forum, in dem aktuelle und offene Menschenrechtsfragen der sozialwissenschaftlichen Analyse und Reflexion zugeführt werden. Die Zeitschrift vertieft die Debatte um die Menschenrechte und die Menschenrechtspolitik in der Politikwissenschaft und in benachbarten Disziplinen. Die zfmr umfasst theoretisch wie empirisch fundierte Beiträge zur historisch-systematischen Entwicklung, zur Legitimation, Interpretation und Umsetzung sowohl der bürgerlich-politischen als auch der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte und schließt damit an den internationalen Menschenrechtsdiskurs an.

Aktuelle Ausgabe: 2017/ 1
Thema: Menschenrechtsabkommen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorherige Ausgaben: