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    „Menschenrechte – Meine Rechte. Deine Rechte. Ausgelöst!“ heißt ein Fotowettbewerb, den das Nürnberger Menschenrechtszentrum (NMRZ) anlässlich seines 25jährigen Bestehens ausschreibt. Bis zum 1. Juni 2014 können Schüler/innen, Auszubildende und Studierende im Fachbereich Fotografie/Fotodesign und besonders interessierte junge Fotograf/innen unter 28 Jahren aus Deutschland ihre Arbeiten einreichen.

    Thema sind die Menschenrechte und ihre Bedeutung im Alltag. Die Teilnehmer/innen sind aufgerufen, jeweils drei Artikel aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte aussuchen und mit je drei Fotografien kreativ darstellen.


Menschenrechtschutz durch kommunale Friedhofssatzung

Die Stadt Nürnberg will, wie einige andere Kommunen, internationale Menschenrechtsstandards auch auf kommunaler Ebene zur Geltung bringen. Mit ihrer Friedhofssatzung, die Grabsteine aus ausbeuterischer Kinderarbeit von städtischen Friedhöfen fernzuhalten sucht, ist die Stadt nach etlichen Instanzen nun beim Bundesverwaltungsgericht gescheitert (zur Vorgeschichte s. den Beitrag von Ralf Gutmann)

Human Rights in Healthcare Kick-Off Workshop

Die Emerging Fields Initiative (EFI) „Human Rights in Healthcare“ der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg führt am
26. April 2014 im Nürnberger Menschenrechtszentrum ihren Kick-Off-Workshop durch.

Die Vorträge und Diskussion sind öffentlich.

‚No quiero ser lo que soy‘ – Straßenkinder und Kinderarbeit in Venezuela

Straßenkinder und Kinderarbeit sind traurige Realität in den Großstädten Venezuelas. Viele Kinder leben unter der Armutsgrenze und müssen ihre Familien finanziell unterstützen. Obwohl die Zahl der arbeitenden Kinder in den letzten Jahren zurückgegangen ist, verdienen schätzungsweise 90.000 bis 3,5 Millionen Kinder ihr Geld auf der Straße. Bemühungen der Regierung und verschiedener Nichtregierunngsorganisationen helfen den Kindern […]

Die Hölle vor Gericht

Vor 50 Jahren begann der Auschwitz-Prozess

von Otto Böhm

Die wenigen schlimmen Nazis sind verurteilt, die vielen weniger schlimmen müssen wir integrieren und damit einen Schlussstrich ziehen: Diese populäre Maxime Adenauers wurde Ende der 50er Jahre brüchig. 1958 richteten die Innenminister die Ludwigsburger „Zentralstelle zur Aufklärung von NS-Verbrechen“ ein. Damit dann am 20. Dezember 1963 im Frankfurter Römer der erste große NS-Prozess beginnen konnte, bedurfte es jedoch der Zielstrebigkeit zweier Männer – und des Zufalls.

Wissenswertes über Menschenrechtsbildung

von Michael Krennerich

Warum ist Menschenrechtsbildung wichtig? Im Rahmen des lokalen Aktionsplans des Bundesprogramms “Toleranz fördern, Kompetenzen stärken” bot das Nürnberger Menschenrechtszentrum drei kostenlose Workshops an. Eine kurze Einführung zur Menschenrechtsbildung, angelegt als ein Katalog häufig gestellter Fragen (Frequently Asked Questions), finden sie hier. [...]

Justiz und Vergangenheitspolitik in Spanien

Tamarit Sumalla, Josep M.: Historical Memory and Criminal Justice in Spain. A Case of Late Transitional Justice, Cambridge/Antwerpen/Portland (Intersentia) 2013, 209 Seiten
Die Suche nach den Massengräbern, die Bemühungen, so etwas wie eine offizielle Wahrheitssuche oder auch Strafverfahren in Gang zu bringen, zahlreiche persönliche Memoiren und zuletzt der Skandal der Tausenden von verschleppten Kindern scheinen die spanische Öffentlichkeit zu bewegen. Josep Tamarit, Strafrechtler und Kriminologe an der Universität Barcelona, sieht darin Zeichen einer späten Phase von „transitional justice“. In seinem Buch durchmisst er in konziser und systematischer Weise, was auf der Ebene von Politik, Justiz und öffentlicher Erinnerungskultur seit dem Ende der Franco-Diktatur mit Blick auf das Erbe dieser Zeit geschehen ist – und was noch zu tun ist.