Menschenrechte verstehen

Eine menschenrechtliche Auseinandersetzung mit der Waffenmesse in Nürnberg

Weltweit leiden Millionen Menschen unter den Folgen bewaffneter Konflikte, wie beispielsweise Vertreibung und Zerstörung ziviler Infrastruktur. In den Regionen, die von Konflikten und politischem Umbruch geprägt sind, wird Militärausrüstung besonders stark nachgefragt. Waffenmessen fördern dabei den nationalen wie internationalen Handel mit Ausrüstung zur Strafverfolgung und Waffen. Beispielhaft kann hier die NürnbergMesse angeführt werden.

Huellas de la Memoria: Auf den Spuren von César

Mexiko: Über 60 000 Personen gelten nach offiziellen Angaben als verschwunden. Das Projekt „Huellas de la Memoria“ versucht, das systematische Verschwindenlassen von Personen sichtbar zu machen und erzählt die Geschichten von Familien auf der Suche nach ihren Liebsten. Eine dieser Geschichten ist die von Maricela Alvarado González. Sie sucht mit dem heutigen Tag seit neun Jahren ihren Sohn César.

Bewerbungsaufforderung für den M.A. Human Rights der FAU

Noch bis zum 30. Juni können sich Interessierte für den M.A. Human Rights der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg bewerben. Der englischsprachige M.A. Human Rights ist ein internationaler, interdisziplinärer Studiengang, in dem Menschenrechte von einer legalen, politischen und philosophischen Perspektive vermittelt werden.

Soziale Menschenrechte

Das Menschenrecht auf Wasser – wichtiger denn je!

Was ist unter dem Menschenrecht auf Wasser zu verstehen, und welche menschenrechtlichen Probleme sind mit der Wasserprivatisierung in Chile verbunden? Darüber informiert die Keynote, die Michael Krennerich auf der Konferenz “Wasser – ein Menschenrecht!” hielt. Die Konferenz fand am 20. September im Caritas -Pirckheimer-Haus anlässlich der Verleihung des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises an den Chilenen Rodrigo Mundaca statt.

Strafgerichtsbarkeit

Otto Böhm „Die Suche nach Schuld und Gerechtigkeit – Eine politische Fachdidaktik des Internationalen Militärtribunals von Nürnberg“

Mit seiner Dissertation „Die Suche nach Schuld und Gerechtigkeit – Eine politische Fachdidaktik des Internationalen Militärtribunals von Nürnberg“ erstellt Otto Böhm ein erstes didaktisches Konzept für die politische Bildungsarbeit zu der juristischen Zuschreibung von Schuld an schwersten Menschenrechtsverbrechen.

Weltregionen

Menschenrechtsverletzungen im Israelisch-Palästinensischen Konflikt

Anfang März 2019 kam es nach vorerst seit Ende des Jahres 2018 bestehender Waffenruhe zu Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen, worauf Israel mit Luftangriffen reagierte. Dieser Artikel analysiert den UN-Report einer Untersuchungskommission des Menschenrechtsrates zu den “Great March of Return”-Protesten in den Palästinensischen Gebieten 2018.

Vergangenheitspolitik

Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg – die Erinnerungen in Deutschland

Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Zahllose Städte in Europa und Japan waren zerstört, ihre Bewohner auf der Flucht, verwundet an Leib und Seele oder tot. Viele Überlebende haben den Schock ihr Leben lang in sich getragen. Das Erinnern und Gedenken an die Luftangriffe nimmt nicht nur in der deutschen Vergangenheitspolitik eine besondere Stellung ein. Der Artikel von Rainer Huhle erklärt, warum die Erinnerung an den Bombenkrieg gerade in Deutschland so schwierig zu verorten ist zwischen Tabuisierung und Revanchismus.

Menschenrechtsbildung

Interview mit Prof. Dr. Armin Scherb

Professor Dr. Armin Scherb war bis vor kurzem als Politikwissenschaftler an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg tätig. Wir interviewten ihn zu seiner langjährigen Beschäftigung mit der Theorie und Praxis der Menschenrechtsbildung. Die Fragen stellte Otto Böhm.