Aktuelles

Zeitschrift für Menschenrechte

„Menschenrechte und das Volk“ lautet der – zugegebenermaßen reißerische Titel – der neu erschienen Nummer 2/2018 der „Zeitschrift für Menschenrechte“. Anlass für die Themenwahl sind aktuelle Bemühungen von Autokraten und Rechtspopulisten ,sich als Vertreter des „echten Volkswillens“ zu gerieren und im Namen des Volkes demokratische und menschenrechtliche Prinzipien außer Kraft zu setzen. Die Zeitschrift ist über den Wochenschau-Verlag beziehbar.

Menschenrechte verstehen

Podcast “Allgemeine Erklärung der Menschenrechte”

Zum 70-jährigen Geburtstag der Allgemeine Erklärung der Menschenrechte hat die Heinrich-Böll-Stiftung einen Podcast erstellt. Daran mitgewirkt hat auch Michael Krennerich. Hier können Sie ihn kostenlos anhören.

Neue Leitlinien für die Suche nach Verschwundenen

Am 21.11. veröffentlichte der UN-Ausschuss gegen das Verschwindenlassen (CED) „Leitlinien für die Suche nach Verschwundenen“. Unser Mitglied Rainer Huhle ist seit acht Jahren Mitglied des CED und war maßgeblich an der Ausarbeitung dieser Leitlinien beteiligt. Wir haben uns mit Rainer getroffen und mit ihm über dieses neue Tool gesprochen.

Künstliche Intelligenz und Menschenrechte

In den letzten fünf Jahren wurden mehr technische Fortschritte auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI) erzielt als in den vorherigen 50 Jahren und es kann davon ausgegangen werden, dass wir uns erst am Anfang dieser Entwicklungsphase befinden. Aus diesem Grund überrascht es, dass es noch keinen breiten gesellschaftlichen Diskurs über die Potentiale und Risiken dieser Entwicklung gibt. Die KI ist bereits dabei, unser aller Leben zu ändern und es gilt zu beobachten, welche Konsequenzen dies aus einer menschenrechtlichen Perspektive mit sich bringt. Auf die Gefahren und Potentiale der KI für die Menschenrechte geht Felix Krauß in seinem Artikel ausführlich ein.

Soziale Menschenrechte

Ein Recht auf menschenwürdiges Wohnen

Das Recht auf Wohnen ist ein Menschenrecht. Michael Krennerich legt dar, was das Recht umfasst und welcher Handlungsbedarf daraus sich in Deutschland ergibt. Als wichtiger Maßstab dient dabei der offene, diskriminierungsfreie und bezahlbare Zugang zu angemessenem Wohnraum, dessen Verfügbarkeit und Nutzung zu gewährleisten und zu schützen ist. Der Beitrag ist Teil der aktuellen Ausgabe von

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Strafgerichtsbarkeit

Sexuelle Sklaverei in japanischen Kriegsbordellen während des Zweiten Weltkriegs

Die japanische Menschenrechtsaktivistin und Gründerin des Women’s Active Museum of War and Peace in Tokio, Mina Watanabe, setzt sich seit 25 Jahren für ein Ende der Straflosigkeit der Kriegsverbrechen des japanischen Militärs im Zweiten Weltkrieg ein. Im Gespräch mit Mitgliedern des Nürnberger Menschenrechtszentrums (NMRZ) berichtet sie von ihrer Forschung zu sexueller Sklaverei und den Schwierigkeiten, mit denen sie sich als Verteidigerin von Frauenrechten im heutigen Japan konfrontiert sieht.

Weltregionen

Brazil’s clandestine mass grave in Perus (São Paulo)

In 1990, a clandestine mass grave with 1.049 unidentified mortal remains was found at the Dom Bosco Cemetery located in Perus, a suburban district of the city of São Paulo. It represents one of the innumerous crimes committed by the Brazilian dictatorial regime, which emerged with the military coup d’état in 1964 and lasted until 1985. The discovery of the Vala Clandestina de Perus (Perus illegal ditch), as it came to be known, was possible due to the courage and perseverance of a few individual persons. Lanaís de Castro recounts the story of the concealment and discovery of the crimes committed at this illegal burial site.

Projekte

Film uns Deine Meinung!

Bundesweiter Wettbewerb: Bis zum 15. Februar 2019 können Jugendliche bis 19 Jahre einen Film für den neuen Wettbewerb »Film uns Deine Meinung!« auf der sozialen Videoplattform Bettermakers hochladen. Gesucht werden Kurzfilme bis maximal 4 Minuten, in denen Jugendliche gesellschaftliche Probleme wie zum Beispiel Umweltschutz, Klimawandel, soziale Gerechtigkeit, Generationenvertrag, Diskriminierung oder Altersarmut thematisieren und ihre Vorstellungen von einem besseren gesellschaftlichen Miteinander sichtbar machen. Die soziale Videoplattform www.better-makers.de ist ein Projekt der Hamburger Initiative für Menschenrechte. Das NMRZ ist Kooperationspartner und stellt ein Jury-Mitglied.