Aktuelles

Website zum Thema Gewaltsames Verschwindenlassen

13. Mai 2020 | Von

Auch im Jahr 2020 „verschwinden” in vielen Ländern der Welt Menschen. Waren es vor Jahrzehnten vor allem politische Gegner repressiver Regime, so werden inzwischen immer mehr Menschen auch in mehr oder weniger demokratisch regierten Ländern Opfer dieses Verbrechens, dessen Verantwortliche und Motive oft schwierig zu erfassen sind. „Verschwindenlassen” ist leider nach wie vor ein Thema, das unserer Aufmerksamkeit bedarf. Deswegen haben das NMRZ und eine Reihe von Menschenrechtsorganisationen und ForscherInnen eine eigene Website zum Thema aufgebaut: www.gewaltsames-verschwindenlassen.de.



“Es sollte uns beunruhigen, dass der Rechtsextremismus in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist” – Interview mit Stephan Doll

8. Mai 2020 | Von

In der „Allianz gegen Rechtsextremismus in der Europäischen Metropolregion Nürnberg“ haben sich über 150 Kommunen und mehr als 200 Institutionen und Initiativen aus ganz Nordbayern zusammengeschlossen, um sich gegen Rechtsextremismus einzusetzen. In unserem Interview spricht Stephan Doll, Vorsitzender der Allianz, über den Umgang mit der AfD, die Rolle der sozialen Netzwerken, und wie wir Rechtsextremismus durch Bildungsarbeit entgegenwirken können. 



Das NMRZ trauert um Volkmar Deile

16. April 2020 | Von

Am 2. April 2020 verstarb nach langer Krankheit in Berlin Volkmar Deile, eine der prägenden Persönlichkeiten der Menschenrechtsbewegung in Deutschland. Das NMRZ trauert mit dem Deutschen Institut für Menschenrechte, dem Forum Menschenrechte und den vielen langjährigen FreundInnen und WeggefährtInnen um Volkmar Deile. Sein Klarheit und Entschiedenheit im Einsatz für die Menschenrechte wird auch uns Vorbild bleiben.



Schließung des Büros

20. März 2020 | Von

Aufgrund der aktuellen Empfehlungen der Regierung zum Corona-Virus werden wir unser Büro am Hans-Sachs-Platz bis auf Weiteres schließen. Sie erreichen uns weiterhin per E-Mail unter buero@menschenrechte.org.



Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg – die Erinnerungen in Deutschland

10. März 2020 | Von

Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Zahllose Städte in Europa und Japan waren zerstört, ihre Bewohner auf der Flucht, verwundet an Leib und Seele oder tot. Viele Überlebende haben den Schock ihr Leben lang in sich getragen. Das Erinnern und Gedenken an die Luftangriffe nimmt nicht nur in der deutschen Vergangenheitspolitik eine besondere Stellung ein. Der Artikel von Rainer Huhle erklärt, warum die Erinnerung an den Bombenkrieg gerade in Deutschland so schwierig zu verorten ist zwischen Tabuisierung und Revanchismus.



Internationaler Nürnberger Menschenrechtspreis an Rodrigo Mundaca verliehen

15. Oktober 2019 | Von

Zum dreizehnten Mal verlieh die Stadt Nürnberg am Sonntag, den 22. September 2019 den Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis. Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr der chilenische Agraringenieur Rodrigo Mundaca, der sich für das Menschenrecht auf Wasser einsetzt. 



Interview mit Alfredo López

30. September 2019 | Von

Alfredo López Casanova ist ein mexikanischer Bildhauer. Zugleich ist er ein engagierter Menschenrechtsverteidiger, und so schafft er immer wieder auch Werke in direkter Zusammenarbeit mit der Menschenrechtsbewegung Mexikos, insbesondere mit den Familienangehörigen von Verschwundenen. Camila Chaudron hat den Künstler im Auftrag des Nürnberger Menschenrechtszentrums über seine Arbeit und seine Gedanken zum Verhältnis von Kunst und sozialem Engagement für die Menschenrechte befragt.



Bäume für die Menschenrechte 2019: Talk am Baum

17. Juni 2019 | Von

Im Rahmen des Projekts „Bäume für die Menschenrechte“ hat sich das Nürnberger Menschenrechtszentrum dieses Jahr mit einer Aktion zum Recht auf Wasser beteiligt.



Vortrag “‘Trostfrauen’ in Asien” von Mina Watanabe

27. Mai 2019 | Von

Am 03. Mai hielt Mina Watanabe, Direktorin des Women’s Active Museum on War and Peace in Tokio, einen englischen Vortrag zum Kampf um die Opferrechte der sogenannten “Trostfrauen” in Asien. Schätzungen zufolge wurden zwischen 50.000 und 200.000 Mädchen und Frauen während des Zweiten Weltkriegs Opfer systematischer sexueller Gewalt durch Angehörige der japanischen Armee. Eindrucksvoll beschrieb Mina Watanabe den bis heute fortdauernden Kampf um die Anerkennung der damaligen staatlichen Beteiligung durch die japanische Regierung, sowie das Recht der Opfer auf Entschädigung. Den gesamten Vortrag können Sie hier lesen.



Kinderrechte im Grundgesetz

23. Mai 2019 | Von

Zusammen mit dem Forum Menschenrechte unterstützt das Nürnberger Menschenrechtszentrum die Initiative „Kinderrechte ins Grundgesetz“ mit ihrer Forderung, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern – so wie es der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD aktuell vorsieht. Die Initiative besteht aus über 50 Organisationen, darunter das Deutsche Kinderhilfswerk, der Bundeselternrat und das internationale Kinderhilfswerk UNICEF.