Aktuelles

Leitprinzipien für die Suche nach verschwundenen Personen jetzt auch auf Deutsch

12. November 2019 | Von

Im April 2019 hat der UN-Ausschuss gegen das Verschwindenlassen nach mehrjähriger Vorarbeit „Leitprinzipien für die Suche nach verschwundenen Personen“ verabschiedet. Rainer Huhle vom Nürnberger Menschenrechtszentrum war zusammen mit seiner kolumbianischen Kollegin Maria Clara Galvis Autor dieser Prinzipien. Inzwischen steht das Dokument auch für die Suche nach Verschwundenen in den deutschsprachigen Ländern zur Verfügung.



Internationaler Nürnberger Menschenrechtspreis an Rodrigo Mundaca verliehen

15. Oktober 2019 | Von

Zum dreizehnten Mal verlieh die Stadt Nürnberg am Sonntag, den 22. September 2019 den Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis. Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr der chilenische Agraringenieur Rodrigo Mundaca, der sich für das Menschenrecht auf Wasser einsetzt. 



Interview mit Alfredo López

30. September 2019 | Von

Alfredo López Casanova ist ein mexikanischer Bildhauer. Zugleich ist er ein engagierter Menschenrechtsverteidiger, und so schafft er immer wieder auch Werke in direkter Zusammenarbeit mit der Menschenrechtsbewegung Mexikos, insbesondere mit den Familienangehörigen von Verschwundenen. Camila Chaudron hat den Künstler im Auftrag des Nürnberger Menschenrechtszentrums über seine Arbeit und seine Gedanken zum Verhältnis von Kunst und sozialem Engagement für die Menschenrechte befragt.



Bäume für die Menschenrechte 2019: Talk am Baum

17. Juni 2019 | Von

Im Rahmen des Projekts „Bäume für die Menschenrechte“ hat sich das Nürnberger Menschenrechtszentrum dieses Jahr mit einer Aktion zum Recht auf Wasser beteiligt.



Vortrag “‘Trostfrauen’ in Asien” von Mina Watanabe

27. Mai 2019 | Von

Am 03. Mai hielt Mina Watanabe, Direktorin des Women’s Active Museum on War and Peace in Tokio, einen englischen Vortrag zum Kampf um die Opferrechte der sogenannten “Trostfrauen” in Asien. Schätzungen zufolge wurden zwischen 50.000 und 200.000 Mädchen und Frauen während des Zweiten Weltkriegs Opfer systematischer sexueller Gewalt durch Angehörige der japanischen Armee. Eindrucksvoll beschrieb Mina Watanabe den bis heute fortdauernden Kampf um die Anerkennung der damaligen staatlichen Beteiligung durch die japanische Regierung, sowie das Recht der Opfer auf Entschädigung. Den gesamten Vortrag können Sie hier lesen.



Kinderrechte im Grundgesetz

23. Mai 2019 | Von

Zusammen mit dem Forum Menschenrechte unterstützt das Nürnberger Menschenrechtszentrum die Initiative „Kinderrechte ins Grundgesetz“ mit ihrer Forderung, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern – so wie es der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD aktuell vorsieht. Die Initiative besteht aus über 50 Organisationen, darunter das Deutsche Kinderhilfswerk, der Bundeselternrat und das internationale Kinderhilfswerk UNICEF.



Michael Krennerich in der Sendung „demokratie“

15. Mai 2019 | Von

„Meinungsvielfalt“ lautete das Thema der Sendung „demokratie“ am 14. Mai 2019 auf ARD-alpha. Michael Krennerich war Studiogast und sprach über die Meinungsäußerungsfreiheit und ihre Schranken.



Einladung zur Veranstaltung “Städte statt Camps: Migration als Entwicklungschance?”

28. März 2019 | Von

Das NMRZ lädt als Mitveranstalter zu der Veranstaltung “Städte statt Camps: Migration als Entwicklungschance?” am 10. April ein. Vorgestellt wird unter anderem das Konzept der “Sustainable Development Zones” durch Dr. Joachim Rücker (Berater für den privaten und öffentlichen Bereich, zuvor Sonderbeauftragter der Bundesregierung für die Stabilitätspartnerschaft Mittlerer Osten und Präsident des UN-Menschenrechtsrates). Die darauf folgende

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Einladung zu Vortrag und Podiumsdiskussion – Sind die Menschenrechte in Europa in Gefahr?

21. März 2019 | Von

“Sind die Menschenrechte in Gefahr”, diskutiert unsere Kooperationsveranstaltung am 27. März im Eckstein mit der ehemaligen Präsidentin des Europarats, Anne Brasseur, dem Europapolitiker und MdB Thomas Hacker, dem Menschenrechtsexperten Professor Heiner Bielefeldt und András Kádár, Anwalt und Vorsitzender des ungarischen Helsinki-Komitees. Dr. Rainer Huhle wird seitens des NMRZ in den Abend einführen.   Die Veranstaltung

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Auf dem Weg zu einer Wahrheits-und Versöhnungskommission für das ehemalige Jugoslawien

19. Februar 2019 | Von

Ziel dieses Artikels ist es, auf die Notwendigkeit und die Aussichten auf die Errichtung einer Wahrheits- und Versöhnungskommission für das ehemalige Jugoslawien einzugehen. Der Gedanke hinter einer solchen Kommission hat viel mit den Mängeln des Internationalen Gerichtshofs für das ehemalige Jugoslawien zu tun, der seinen didaktischen Zweck nie ganz erreichen konnte. Gründe dafür waren gegen den Gerichtshof gerichtete Propaganda und die Unmöglichkeit, eine Form der Wahrheit zu generieren, die als angemessene Grundlage für Versöhnung dienen könnte. Im Anschluss an das Aufzeigen dieser Mängel wird der Artikel einige der vergangenen und neueren Versuche analysieren, eine solche Wahrheits- und Versöhnungskomission zu errichten.