Menschenrechtsschutz durch die Vereinten Nationen – wie funktioniert das?

Nov 13th, 2012 | By | Category: Aktuelles

Am Dienstag, den 20. November 2012 von 19 bis 21 Uhr findet im Caritas-Pirckheimer-Haus eine Podiumsdiskussion zum Thema „Menschenrechtsschutz durch die Vereinten Nationen – wie funktioniert das?“ statt.

Referenten: Prof. Dr. Heiner Bielefeldt, UN-Sonderberichterstatter über Religions- und Weltanschauungsfreiheit und Dr. Rainer Huhle, Mitglied im UN-Ausschuss zur Konvention gegen das gewaltame Verschwindenlassen von Personen.

Geleitet wird die Diskussion von Dr. Doris Katheder und Christine Burmann.

Der Schutz der Menschenrechte aller Menschen ist eines der Hauptziele der Vereinten Nationen. So steht es schon in der Gründungscharta von 1945 und in der für alle Mitgliedstaaten verbindlichen Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948. Auf dieser Grundlage hat die UNO seither viele Instrumente zum Schutz der Menschenrechte entwickelt. Dazu gehören vor allem auch die “Sonderberichterstatter”.

Eine zweite Säule des Menschenrechtsschutzes basiert auf den zahlreichen speziellen Menschenrechtsverträgen, in denen sich die Staaten nochmals in besonderer Weise zum Schutz und der Förderung bestimmter Menschenrechte verpflichten, insbesondere die beiden großen Pakte von 1966. Diese Verträge werden von unabhängigen Ausschüssen überwacht, den sogenannten “Vertragsorganen”, denen die Staaten Rechenschaft ablegen müssen. Wie arbeiten Sonderberichterstatter und Vertragsorgane? Was können sie bewirken?

Eine Gemeinschaftsveranstaltung des Nürnberger Menschenrechtszentrums (NMRZ) und der Akademie CPH.

Die Referenten:

Prof. Dr. Heiner Bielefeldt, Lehrstuhl für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik an der Universität Erlangen-Nürnberg, UN-Sonderberichterstatter über Religions- und Weltanschauungsfreiheit

Dr. Rainer Huhle, Mitbegründer und Vorstandsmitglied des Nürnberger Menschenrechtszentrums, Mitglied im UN-Ausschuss zur Konvention gegen das gewaltame Verschwindenlassen von Personen

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