Pressemitteilung: Sophie von der Tann übernimmt Patenschaft

24. August 2026 | Von | Kategorie: Aktuelles, Deutscher Menschenrechts-Filmpreis

Journalistin unterstützt den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis und übernimmt die Patronage für den aktuellen Wettbewerb | als langjährige ARD-Korrespondentin für Israel und die Palästinensischen Gebiete steht sie vor allem für Medien- und Meinungsfreiheit als essentielle Dimension von Menschenrechten ein | Sophie von der Tann zu Gast bei der Preisverleihung am 5.Dezember in Nürnberg

Nürnberg, 18.08.2026 – Sophie von der Tann, Journalistin und bis Juli 2026 ARD-Korrespondentin für
das Berichtsgebiet Israel und die Palästinensischen Gebiete, hat die Patronage für den Deutschen
Menschenrechts-Filmpreis (DMFP) 2026 übernommen. Von der Tann verweist einerseits immer wieder
auf die Bedeutung von uneingeschränkter Medien- und Meinungsfreiheit – fordert andererseits einen
verantwortungsvollen Umgang mit diesen menschenrechtlich hoch relevanten Freiheiten ein.

Sophie von der Tann lässt in ihrer journalistischen Arbeit alle beteiligte Seiten zu Wort kommen und
hinterfragt deren Positionen. Für diese ausgewogene und faire Berichterstattung war sie immer wieder
auch Anfeindungen wegen angeblicher Parteinahme aus den verschiedensten politischen Lagern
ausgesetzt, denen sie sich entschlossen entgegenstellt.

Sophie von der Tann: „Menschenrechte, die universell gelten, sind an vielen Orten der Welt
heute so bedroht wie seit Langem nicht. Gleichzeitig wird die internationale Rechtsordnung
infrage gestellt und ihre Institutionen geschwächt – auch von Staaten, die selbst an der
Entstehung dieser Rechtsordnung mitgewirkt haben. Umso wichtiger ist eine freie Presse, die
Missstände aufdeckt und Menschen ermöglicht, sich eine eigene Meinung zu bilden. Genau dazu
leisten auch die Filme, die der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis auszeichnet, einen wichtigen
Beitrag: Sie geben denjenigen eine Stimme, deren Rechte verletzt werden, und machen
Menschenrechtsfragen sichtbar und erfahrbar.“

Sophie von der Tann hatte Theologie und Orientalistik sowie International and World History in
München, Oxford, New York und London studiert, bevor sie 2018 als Volontärin zum Bayerischen
Rundfunk kam. Gemeinsam mit Kolleg*innen gründete sie dort im gleichen Jahr den Instagram-
Nachrichtenkanal News-WG, für den sie 2019 vom Medium Magazin als eine der Top-30-
Nachwuchsjournalisten unter 30 Jahren ausgezeichnet wurde. Weitere Ehrungen folgten, darunter der
Förderpreis des Deutschen Fernsehpreises, der Blaue Panther oder der Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis.
Übereinstimmend wurde dabei immer wieder von den Preisstifter*innen ihre „Gabe, komplexe
Zusammenhänge in klugen, verständlichen Sätzen zu transportieren“ hervorgehoben.

Der Veranstalterkreis des Filmwettbewerbs freut sich außerordentlich, mit Sophie von der Tann eine
starke Persönlichkeit, engagierte Journalistin und überzeugende Stimme der demokratisch verfassten
Zivilgesellschaft als Patin gewonnen zu haben. Sophie von der Tann wird bei der Preisverleihung des
DMFP am 5. Dezember 2026 in der Nürnberger Tafelhalle zu Gast sein.

Weitere Informationen: www.menschenrechts-filmpreis.de
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Pressekontakt
Deutscher Menschenrechts-Filmpreis
Marko Junghänel
Mobil: 0170.495 17 47
junghaenel@menschenrechts-filmpreis.de

Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis ist ein unabhängiger Medienwettbewerb und wird im Rhythmus von zwei Jahren vergeben. Der Preis und wird aktuell von 20 Organisationen der Zivilgesellschaft gestaltet, finanziert und durchgeführt. Zu den Trägern gehören Organisationen der Menschenrechts-, Bildungs-, Kultur- und Medienarbeit, konfessionell geprägte Organisationen, Gewerkschaften sowie Wohlfahrtsverbände und kommunale Einrichtungen. Sie sind geeint im Ziel der Achtung und Wahrung der Menschenrechte. Zudem unterstützen Verbände und Einzelpersonen den Filmwettbewerb.
Die Geschäftsführung liegt beim Nürnberger Menschenrechtszentrum e.V. (NMRZ).

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