Tag der Menschenrechte 2025: Unsere Beteiligung an den Aide-Mémoires 2025 des Forum Menschenrechte

10. Dezember 2025 | Von | Kategorie: Aktuelles, Kooperationen

Zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember veröffentlicht das Forum Menschenrechte seine jährlichen Aide-Mémoires – zentrale Analysen und Empfehlungen zur menschenrechtlichen Außenpolitik Deutschlands. In diesem Jahr wurden 93 Aide-Mémoires erstellt, darunter Länderberichte und thematische Papiere. Sie bilden gemeinsam einen umfassenden menschenrechtlichen Kompass für Bundesregierung, Bundestag, Auswärtiges Amt und deutsche Auslandsvertretungen.

Mit sechs Beiträgen war das Nürnberger Menschenrechtszentrum (NMRZ) 2025 so sichtbar vertreten wie nie zuvor. Zudem nahm unser Vorstandsvorsitzender Felix Krauß beim zentralen Gespräch mit Außenminister Wadephul am 19. November in Berlin teil. Zu diesem Anlass wurden die Aide-Mémoires auch offiziell überreicht.

Gruppenfoto der Vertreter*innen der über 50 Menschenrechtsorganisationen, Außenminister Johan Wadephul, Referatsleiter*innen und Mitarbeitende des Auswärtigen Amts sowie Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung, Lars Castelucci. © Phototek/Amrei Schulz.

 

Unsere Beiträge zu den Aide-Mémoires 2025 im Überblick

Das Treffen im Auswärtigen Amt zum Nachlesen: Von Nürnberg nach Berlin: Für Menschenrechte in der Außenpolitik

Parallel engagiert sich das NMRZ weiterhin aktiv u.a. in der AG Flucht & Migration des Forum Menschenrechte, etwa durch Beiträge, Hintergrundgespräche und Initiativen. Unter anderem war Felix Krauß an der Erarbeitung eines kommunalpolitischen Aufrufs für eine konstruktive Migrationspolitik beteiligt, der ebenfalls am Tag der Menschenrechte veröffentlicht wurde. Als NMRZ haben wir uns dafür stark gemacht, dass auch aus der Region heraus kommunalpolitische Entscheidungsträger:innen den Aufruf unterstützen. In dem Aufruf heißt es unter anderem:

„Wir appellieren an die Bundesregierung, Flucht und Migration als große Chance für die Zukunft unseres Landes zu sehen. Wir sind Sichere Häfen und wir fordern, dass unsere Arbeit durch eine vernünftige und menschliche Flucht- und Migrationspolitik unterstützt wird.“

Damit wird von den Kommunen vor Ort eine andere, menschenrechtsorientierte Perspektive auf Migration eingefordert. Gerade in diesen Zeiten ein wichtiges und starkes Zeichen!

 

 

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