Verleihung des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises
27. September 2017 | Von NMRZ
Am Sonntag, den 24. September 2017 wurde zum zwölften Mal der Internationale Menschenrechtspreis der Stadt Nürnberg in festlichem Rahmen verliehen.
Am Sonntag, den 24. September 2017 wurde zum zwölften Mal der Internationale Menschenrechtspreis der Stadt Nürnberg in festlichem Rahmen verliehen.
Dr. Rainer Huhle wird am Montag, den 25.09.2017 um 18 Uhr im Caritas-Pirckheimer-Haus im Rahmen des Begleitprogramms des Nürnberger Menschenrechtspreises über das Thema “Der Kampf gegen das Verschwindenlassen” sprechen.
Die ursprünglich für diesen Termin angekündigte Veranstaltung “Der Kampf gegen die Folter“ kann aufgrund der Absage von Juan Méndez nicht stattfinden.
Am Sonntag, den 24. September 2017 wird der ehemalige syrische Militärfotograf, bekannt unter dem Decknamen “Caesar”, mit dem Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis 2017 ausgezeichnet. Das diesjährige Begleitprogramm bietet die Möglichkeit sich über die Situation in Syrien, den Kampf gegen die Folter und die Möglichkeit einer Strafverfolgung zu informieren.
Am Montag berichtete Gabriela Heinrich (SPD) in entspannter Atmosphäre von ihrer Arbeit und ihren Erfahrungen im Menschenrechtsausschuss des Bundestages wie auch in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates.
Im September 2017 wird der Nürnberger Menschenrechtspreis an die Gruppe Caesar verliehen. Hinter dem Decknamen „Caesar“ verbirgt sich ein ehemaliger syrischer Militärfotograf, der ab 2011 zwei Jahre lang Leichen von Ermordeten in syrischen Gefängnissen fotografiert und so für das Regime von Baschar al-Assad systematisch dokumentiert hat. Darunter viele Bilder von zu Tode gefolterten Oppositionellen. Mit Hilfe von Freunden floh er 2013 zusammen mit seiner Familie aus Syrien. Mit sich schmuggelte er 50.000 dieser grausamen Fotos.
Der 30. August erinnert jedes Jahr an das Schicksal der Zehntausenden von Verschwundenen in aller Welt und damit auch an das andauernde Leid der Angehörigen.
Die spanische Polizei nimmt den deutschen Schriftsteller und Menschenrechtsaktivisten Dogan Akhanli fest. Grund ist ein Haftbefehl der türkischen Justiz, den diese mit Hilfe von Interpol international durchzusetzen versucht. Am Sonntag 20. August wurde Dogan aus der Polizeihaft entlassen, allerdings unter der Auflage sich bis zur Entscheidung über seinen Fall in Madrid aufzuhalten. Das kann Monate dauern.
Zur Eröffnung der Ausstellung im “Fenster zur Stadt” in Nürnberg waren zahlreiche Menschen gekommen und hörten vom Initiator der Ausstellung, dem mexikanischen Künstler Alfredo López, Genaueres über die vielen schrecklichen Fälle von Verschwindenlassen in Mexiko. Die Ausstellung fand so große Resonanz, dass die Veranstalter spontan beschlossen, sie bis zum 17. August zu verlängern. Anschließend geht sie weiter nach Barcelona.
Unter Historikern ist es Mode geworden, die Entstehung der modernen Menschenrechtsbewegung auf die siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, oder gar auf noch spätere Jahre, zu datieren. Schon deshalb ist der von den beiden Wiener Historikern Wolfgang Schmale und Christopher Treiblmayr herausgegebene Band zu begrüßen, der die Geschichte der ältesten bis heute existierenden zivilen Menschenrechtsorganisation nachzeichnet.
Das Nürnberger Menschenrechtszentrum trauert über den Tod seines Mitglieds Heinz Dressel.
Der evangelische Theologe Heinz F. Dressel hat Hunderten von Menschen vor allem aus Lateinamerika das Leben gerettet. Nun ist er im Alter von 88 Jahren in Nürnberg nach längerer Krankheit gestorben.