Menschenrechte verstehen

Ausstellung “Verdrängte Bilder” im Heilig-Geist-Haus

23. März 2015 | Von

Die Ausstellung “Verdrängte Bilder: Jüdische Neubürger Nürnbergs erinnern sich an Krieg und Holocaust” erzählt von Juden aus der ehemaligen Sowjetunion, die seit Anfang der 1990er Jahre in Nürnberg leben. Ihre Grundlage bilden Recherchen und Interviews von Wera und Iossif Jessakow. 2012 bis 2014 befragten sie etwa 100 jüdische Menschen in der fränkischen Metropole, die Krieg und Holocaust auf dem Territorium der Sowjetunion erlebt hatten. Dieses ehrenamtliche Erinnerungsprojekt betrat Neuland; ein vergleichbares Vorhaben, das sich den Juden aus der ehemaligen Sowjetunion widmet, gab es in Nürnberg vorher nicht.
Die Ausstellung ist noch bis 31. März im Foyer des Internationalen Hauses Nürnberg (Heilig-Geist-Haus, Hans-Sachs-Pl. 2) kostenlos zu besichtigen.



Gewaltsames Verschwindenlassen in Mexico: Empfehlungen zu Schutzmaßnahmen durch UN-Ausschuss

20. Februar 2015 | Von

Am 13. Februar hat der UN-Ausschuss über das Verschwindenlassen seine Empfehlungen an Mexiko veröffentlicht. Darin räumen die UN-Experten drei ihrer Empfehlungen besondere Priorität ein. Diese betreffen die Datenerhebung und Datenabgleich, den Schutz der Migrantinnen und Migranten sowie die Suche und der Lokalisierung von verschwundenen Personen.



Die Ausstellung der preisgekrönten Bilder des Fotowettbewerbs möchte auf Reisen gehen

9. Dezember 2014 | Von

Nach dem Ende der Ausstellung in der Nürnberger Kreisgalerie möchten die Fotografien nun in Öffentlichen Räumen, Schulen, Jugendinstitutionen und anderen Bildungseinrichtungen zur Auseinandersetzung mit der Thematik der Menschenrechte einladen. Haben Sie Interesse? Dann sprechen Sie uns an!



Verleihung des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2014

3. Dezember 2014 | Von

Am 6. Dezember wird in der Nürnberger Tafelhalle ab 19 Uhr zum 9. Mal der Deutsche Menschenrechstfilmpreis verliehen. Aus über 400 eingereichten Beiträgen werden die Gewinner in den sechs verschiedenen Kategorien vor großem Publikum geehrt.



GEWALTSAMES VERSCHWINDENLASSEN IN PERU

15. November 2014 | Von

Peru gehört heute nicht mehr zu den Ländern, in denen zahlreiche Menschen „verschwunden werden.“ Die vielen Tausend Verschwundenen aus den achtzigern und neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts belasten die peruanische Gesellschaft aber immer noch schwer. Zu viele Schicksale sind noch immer nicht aufgeklärt, zu viele Opfer rufen noch immer vergeblich nach Gerechtigkeit und Anerkennung. Carmen Rosa Cardoza war als forensische Expertin und Aktivistin von Amnesty International intensiv an der Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit in Peru beteiligt. Sie berichtet hier von den großenSchwierigkeiten bei der Suche und Identifizierung von „Verschwundenen“.



Die Bedeutung und Umsetzung einer Opferorientierung in den Vertragsausschüssen der Vereinten Nationen

16. Oktober 2014 | Von

45 internationale Expertinnen und Experten diskutierten am 29./30. September 2014 in der Landesvertretung Bremen in Berlin über die „Opferorientierung“ im Menschenrechtsschutzsystem der Vereinten Nationen



Die Vereinten Nationen im Kampf gegen das “Verschwindenlassen”

27. August 2014 | Von

Am 21. Dezember 2010 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 30. August zum weltweiten Tag der Opfer des Verschwindenlassens. Anlass war die Verabschiedung am gleichen Tag des jüngsten der 10 großen Menschenrechtsverträge, des „Übereinkommens zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen“. Dieser Vertrag, dem bis heute 43 Staaten beigetreten sind, ist der vorläufige Schlussstein eines Schutzsystems, mit dem die UNO seit den siebziger Jahren versucht, dieses Verbrechen zu verhüten und zu bekämpfen.



¿Dónde están? – Wo sind sie?

27. August 2014 | Von

Am 30. August wird seit 2010 in der Welt an das Schicksal von Zehntausenden gewaltsam Verschwundener in aller Welt gedacht. Rainer Huhle, Mitglied des UN-Ausschusses gegen das gewaltsame Verschwindenlassen erinnert an den Jahrzehnte langen Kampf der Angehörigen der Verschwundenen, bis dieses Verbrechen international geächtet wurde. Patricia Granados de Fröhlich, Rechtsanwältin aus El Salvador, zeigt, wie

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Menschenrechte (real)politisch denken!

23. Juli 2014 | Von

Michael Krennerich
Kommentar zur Review-Veranstaltung “Menschenrechte und Realpolitik – ein Widerspruch?” Menschenrechtspolitik ist weder ein lästiges Pflichtthema noch Ausdruck eines “Gut-Menschentums”, sondern trägt immer auch realpolitische Züge. Deutschland muss gegenüber Partnerländern, ob demokratisch oder undemokratisch, aufmerksam und hartnäckig bleiben.



PRO BÚSQUEDA: Auf der Suche nach den verschwundenen Kindern El Salvadors

13. Juni 2014 | Von

Das gewaltsame Verschwindenlassen von Personen vor und während des Bürgerkrieges in El Salvador ist ein besonders trauriges Kapitel in der Geschichte des Landes. Resultat dieser systematisch und massiv betriebenen Menschenrechtsverletzung sind mehr als 5000 Verschwundene.