Posts Tagged ‘ Verschwindenlassen ’

Schutz vor dem Verschwindenlassen: Die Menschenrechts-Gerichtshöfe in Amerika und Europa

Jul 31st, 2017 | By

Die deutschsprachige rechtswissenschaftliche Literatur zu dem komplexen Verbrechen des „Verschwindenlassens“ ist noch immer spärlich. Mit „Das Verschwindenlassen von Personen in der Rechtsprechung internationaler Menschenrechtsgerichtshöfe“ leistet Nina Schniederjahn einen wichtigen Beitrag zum Thema, indem sie sich einem systematischen Vergleich der Rechtsprechung in den beiden effektiv existierenden regionalen Menschenrechtsschutzsystemen, dem europäischen (EMRG) und dem interamerikanischen (IAGMR), annimmt.



Gewaltsames Verschwindenlassen in Mexico: Empfehlungen zu Schutzmaßnahmen durch UN-Ausschuss

Feb 20th, 2015 | By

Am 13. Februar hat der UN-Ausschuss über das Verschwindenlassen seine Empfehlungen an Mexiko veröffentlicht. Darin räumen die UN-Experten drei ihrer Empfehlungen besondere Priorität ein. Diese betreffen die Datenerhebung und Datenabgleich, den Schutz der Migrantinnen und Migranten sowie die Suche und der Lokalisierung von verschwundenen Personen.



Ein Gedächtnisbuch für die Opfer des Kondors

Nov 16th, 2014 | By

Pina, João: Cóndor, Barcelona (Blume) 2014

Über die “Operación Cóndor”, diesen Verbund der Geheimdienste südamerikanischer Diktaturen, gibt es inzwischen viele wissenschaftliche und journalistische Publikationen. 1975 auf Initiative des chilenischen Geheimdienstchefs Contreras gegründet, verschleppte, folterte und ermordete dieses Netzwerk Oppositionelle in Brasilien, Bolivien, Uruguay, Argentinien, Chile und Paraguay. Mindestens in einem Fall waren auch peruanische Militärs beteiligt (s. den Artikel von Carmen Rosa Cardoza auf http://www.menschenrechte.org/lang/de/lateinamerika/a-desaparicion-forzada-en-el-peru). Der Fund eines Archivs in der paraguayischen Hauptstadt Asunción 1992 durch eines der Opfer der Operation Kondor, den Rechtsanwalt Martín Almada, brachte 1979 erstmals Licht in dieses düstere Netzwerk.



LA DESAPARICION FORZADA EN EL PERU – GEWALTSAMES VERSCHWINDENLASSEN IN PERU

Nov 15th, 2014 | By

Peru gehört heute nicht mehr zu den Ländern, in denen zahlreiche Menschen „verschwunden werden.“ Die vielen Tausend Verschwundenen aus den achtzigern und neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts belasten die peruanische Gesellschaft aber immer noch schwer. Zu viele Schicksale sind noch immer nicht aufgeklärt, zu viele Opfer rufen noch immer vergeblich nach Gerechtigkeit und Anerkennung. Carmen

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Ayotzinapa schmerzt – Offener Brief an die Zivilgesellschaft in Mexiko und in der Welt

Oct 31st, 2014 | By

Am 26. September wurden in Ayotzinapa im mexikanischen Bundesstaat Guerrero Dutzende Lehramtsstudenten von der Polizei ermordet und verschleppt. Bei den schleppenden Untersuchungen sind bisher zahlreiche Leichen gefunden worden, von 43 der Studenten weiß man noch immer nichts. Hinter dem Verbrechen wird ein Geflecht von politischer Korruption, staatlicher Gewalt und organisiertem Verbrechen sichtbar, das in Mexiko und darüber hinaus zu einem Aufschrei geführt hat. Erstmals gehen Hunderttausende in Mexiko auf die Straße um gegen eine politische Klasse zu demonstrieren, die solche Verbrechen zulässt. Ein Beispiel ist der Brief bekannter Intellektueller, den Sie unter dem nachstehenden Link lesen können. Das spanische Original finden Sie auf mexicoduele.wordpress.com.



Das Auswärtige Amt und die Ermordung Elisabeth Käsemanns in Argentinien 1977

Oct 22nd, 2014 | By

Der „Fall Käsemann“ ist der bekannteste Fall eines deutschen Opfers der argentinischen Militärdiktatur von 1976-83. Er führte zu einem der wenigen Verfahren, die ein deutsches Gericht, das Oberlandesgericht Nürnberg-Fürth, aufgrund der Recherchen und Anzeigen der „Koalition gegen die Straflosigkeit“ gegen die verantwortlichen Generäle Argentiniens eröffnete. […]



EL SALVADOR, UNA DEUDA PENDIENTE CON SUS NIÑOS Y NIÑAS

Aug 27th, 2014 | By

de Patricia Eugenia Granados de Fröhlich El presente trabajo es una recopilación histórica del fenómeno de Desaparición Forzada en El Salvador. De forma sintetizada se abordan el desarrollo de la protección jurídica, la desaparición forzada como una práctica sistemática durante el conflicto civil, con especial interés en el fenómeno de desaparición forzada de niños y niñas, y la labor que realiza la Asociación Pro-Búsqueda de niños y niñas desaparecidos en la búsqueda de la verdad, justicia y reparación de las víctimas. […]



Die Vereinten Nationen im Kampf gegen das “Verschwindenlassen”

Aug 27th, 2014 | By

Am 21. Dezember 2010 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 30. August zum weltweiten Tag der Opfer des Verschwindenlassens. Anlass war die Verabschiedung am gleichen Tag des jüngsten der 10 großen Menschenrechtsverträge, des „Übereinkommens zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen“. Dieser Vertrag, dem bis heute 43 Staaten beigetreten sind, ist der vorläufige Schlussstein eines Schutzsystems, mit dem die UNO seit den siebziger Jahren versucht, dieses Verbrechen zu verhüten und zu bekämpfen.



¿Dónde están? – Wo sind sie?

Aug 27th, 2014 | By

Am 30. August wird seit 2010 in der Welt an das Schicksal von Zehntausenden gewaltsam Verschwundener in aller Welt gedacht. Rainer Huhle, Mitglied des UN-Ausschusses gegen das gewaltsame Verschwindenlassen erinnert an den Jahrzehnte langen Kampf der Angehörigen der Verschwundenen, bis dieses Verbrechen international geächtet wurde. Patricia Granados de Fröhlich, Rechtsanwältin aus El Salvador, zeigt, wie

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PRO BÚSQUEDA

Jun 13th, 2014 | By

Buscando las niñas y los niños desaparecidos de El Salvador
Auf der Suche nach den verschwundenen Kindern El Salvadors

Das gewaltsame Verschwindenlassen von Personen vor und während des Bürgerkrieges in El Salvador ist ein besonders trauriges Kapitel in der Geschichte des Landes. Resultat dieser systematisch und massiv betriebenen Menschenrechtsverletzung sind mehr als 5000 Verschwundene.

La desaparición forzada de personas antes y durante de la guerra civil en El Salvador, es una de las más penosas páginas de la historia nacional, constituyó una práctica sistemática de violaciones a derechos humanos dejando un saldo de más de 5 mil casos de personas desaparecidas.