Alle Beiträge dieses Autors

Internationale Konferenz: Das Recht, das uns zu Menschen macht – Ein Überblick

7. Mai 2013 | Von

Im November 2008 veranstaltete die Stiftung “Erinnerung, Verantwortung und Zukunft” gemeinsam mit dem Nürnberger Menschenrechtszentrum eine internationale Konferenz mit dem Titel “Das Recht, das uns zu Menschen macht. Menschenrechte als Antwort auf historisches und aktuelles Unrecht”. Die Veranstalter wollten mit dieser Tagung ein Forum schaffen, um aktuelle Menschenrechtsfragen im Lichte jener Unrechtserfahrungen, die 1948 zur Erklärung der Menschenrechte geführt haben, zu diskutieren.[…]



Stellungnahme zum 10. Menschenrechtsbericht der Bundesregierung

22. April 2013 | Von

Der Menschenrechtsausschuss des Bundestages führte am 20. März 2013 eine Öffentliche Anhörung zum 10. Bericht der Bundesregierung über ihre Menschenrechtspolitik durch. Wie bereits zu den Öffentlichen Anhörungen zu den drei vorangegangenen Menschenrechtsberichten wurde der Vorsitzende des NMRZ als Sachverständiger eingeladen. Nachfolgend findet sich die schriftliche Stellungnahme von Michael Krennerich zum 10. Menschenrechtsbericht der Bundesregierung. […]

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Konferenz zum 20. Jahrestag der Wiener Weltmenschenrechtskonferenz 1993

13. April 2013 | Von

Die Wiener Weltmenschenrechtskonferenz 1993 war ein Meilenstein auf dem Weg zur Verbesserung des Menschenrechtsschutzes weltweit. Wichtigstes Ergebnis dieser Konferenz waren die Erklärung und das Aktionsprogramm von Wien, in deren Folge bei der 48. UN-Generalversammlung im Dezember 1993 das Amt des Hohen Kommissars für Menschenrechte eingerichtet wurde. 20 Jahre später ist es Zeit, den Blick zurück, vor allem aber auch nach vorn zu richten. […]



Fachtag: “Inklusion als Menschenrecht”

10. April 2013 | Von

Das Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg veranstaltet mit dem Nürnberger Menschenrechtszentrum, der Lebenshilfe Nürnberg und dem Deutschen Institut für Menschenrechte einen Fachtag zum Thema “Inklusion als Menschenrecht”. Die Veranstaltung findet statt am Samstag, 13. April 2013, von 10 bis 16.30 Uhr im Menschenrechtsbüro, Hans-Sachs-Platz 2, 3. Stock, Zimmer 306.

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei. Anmeldungen nimmt das Menschenrechtsbüro unter 09 11/2 31-50 15 oder per Mail entgegen.



Zum Tode von Stéphane Hessel

4. März 2013 | Von

95-jährig verstarb Ende Februar in Paris Stéphane Hessel. Wer ihn hat erleben dürfen, den wird dieser Tod nicht unberührt lassen. Der Tod mache ihm keine Angst, aber neugierig, pflegte Hessel zu sagen, wenn man ihn auf sein hohes Alter ansprach. Und angesprochen wurde er viel, seit 2010 sein Manifest „Empört Euch!“ erschien und weltweit ein publizistischer Erfolg ohnegleichen wurde. Für viele wird er der Autor dieses Aufrufs bleiben – doch das wäre schade und ungerecht. Hessels langes Leben hat ihn durch viele Stationen geführt, schreckliche wie die Aufenthalte in mehreren deutschen KZs, spannende im diplomatischen Dienst Frankreichs (seinem Hauptberuf) und vor allem in die Begegnung mit unzähligen Menschen in aller Welt. […]



Ana Lilia Pérez – der Preis der Unbestechlichkeit

1. Februar 2013 | Von

Ana Lilia Pérez ist eine der renommiertesten mexikanischen Journalistinnen. Ihre investigativen Recherchen in das Geflecht aus politischer Korruption, rücksichtlosen Interessen mexikanischer und internationaler Wirtschaftsunternehmen und organisierter Kriminalität haben ihr zahlreiche Preise, aber auch willkürliche Gerichtsverfahren, Verfolgung und Morddrohungen eingebracht. Mitte 2012 kam sie für ein Jahr mit einem Stipendium der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte nach Deutschland. Auf der Nürnberger Lateinamerikawoche hat sie eindrücklich von ihren Erfahrungen in Mexiko und Deutschland berichtet. Ein literarisches Zeugnis dieser Erfahrungen stellen wir hier auf spanisch und deutsch vor.



Lateinamerikawoche vom 26.01 – 03.02.2013

27. Januar 2013 | Von

Die längst zu einer Nürnberger Institution gewordene 36. Lateinamerikawoche findet vom 26. Januar bis zum 3. Februar 2013 statt. Die Lateinamerikawoche bietet eine interessante Mischung aus Musik, Kultur, Politik und sozialen Themen mit dem Ziel, diese der Öffentlichkeit in und um Nürnberg näher zu bringen. Von akademischen Vorträgen über Musik- und Tanzdarbietungen, ein lateinamerikanisches Spezialitätenbuffet und ein interkulturelles Karnevalsfest – die Lateinamerikawoche überzeugt auch in diesem Jahr wieder mit einem breit gefächerten Programm.



Die mexikanischen Drogenkartelle im Bündnis mit Staat und Wirtschaft

24. Januar 2013 | Von

Ana Lilia Pérez im Gespräch mit Rainer Huhle

Sonntagsmatinée im Rahmen der 36. Lateinamerikawoche
am Sonntag, den 27.01.2013, um 11:30 Uhr

Vor zehn Jahren begann die mexikanische Journalistin Ana Lilia Pérez allgegenwärtige Korruption in Mexiko zu thematisieren und deckte auf, wie stark höchste politische und wirtschaftliche Institutionen verwickelt waren. […]



Die Rechte der Opfer bei internationalen Strafgerichtshöfen

2. Januar 2013 | Von

McGonigle Leyh, Brianne: Procedural Justice? Victim Participation in International Criminal Proceedings. Cambridge / Antwerpen / Portland (Intersentia) 2012, 452 Seiten

Die Rechte von Opfern in internationalen Strafprozessen um Menschenrechtsverletzungen sind, wie die Rolle von Opfern in Strafprozessen überhaupt ein Thema, das erst in den letzten Jahren stärker in den Blick gerückt ist, oder besser gesagt, in den Blick gerückt worden ist, nämlich vor allem von den Opfern selbst. Waren sie noch in Nürnberg fast unsichtbar, allenfalls gelegentlich als Zeugen unter dem strengen Reglement dieser Rolle im Strafprozess auftretend, so haben sie in den neueren internationalen Gerichten allmählich mehr Bedeutung für die Verfahren erlangt.



Das Recht auf Wahrheit im internationalen Recht

10. Dezember 2012 | Von

von Simon Osladil

Ein Recht auf Wahrheit forderten bereits vor vielen Jahrzehnten die Angehörigen von Opfern schwerer Menschenrechtsverbrechen wie beispielsweise des gewaltsamen Verschwindenlassens von Personen, außergerichtlicher Hinrichtungen oder Folter. Bis heute ist die Forderung der Betroffenen und Hinterbliebenen nach Wahrheit und Gerechtigkeit nicht verstummt, da die Staaten ihrer vermeintlichen Verpflichtung nicht in ausreichendem Maße nachkommen. Mag wohl kaum jemand die Obliegenheit der Staaten anzweifeln, für Gerechtigkeit sorgen zu müssen, so herrscht doch Uneinigkeit über das Recht der Opfer und ihrer Angehörigen sowie der gesamten Gesellschaft, die Wahrheit über schwere Menschenrechtsverbrechen zu erfahren. […]