Sprachentwirrung
9. Oktober 2023 | Von NMRZMichael Krennerich erklärt, was es mit dem Center for Human Rights Erlangen-Nuremberg (CHREN) auf sich hat.
Michael Krennerich erklärt, was es mit dem Center for Human Rights Erlangen-Nuremberg (CHREN) auf sich hat.
Menschenrechte und Frieden gehören zusammen und stehen doch in einem komplexen Spannungsverhältnis. Fernab der tagespolitischen Aktualität widmet sich der Schwerpunkt dieses Heftes dem Thema auf grundlegende Weise.
Michael Krennerich ist einer von 10 Critical Friends, die kritisch-konstruktiv das Projekt „Mit Menschenrechten Brücken bauen. Politische Bildung in Transformationsprozessen“ des Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIMR) begleiten. Bei der Auftaktveranstaltung des Projektes am 23. Mai 2023 hielt er einen Impulsvortrag, der hier zu lesen ist.
Im vergangenen Jahr ist viel passiert: das NMRZ wurde mit dem Pirckheimer-Preis für Menschenrechte ausgezeichnet, wir waren bei der Verleihung des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises und beim Deutschen Menschenrechtsfilmpreis dabei; wir waren Teil der Boykottbewegung gegen die Fußball-WM und haben im Rahmen unserer Menschenrechtsmontage über die Menschenrechtslage in China, den NSU-Komplex oder feministische Außenpolitik informiert und diskutiert. Unser Jahresbericht 2022 gewährt einen Rückblick auf die Projekte und Aktivitäten des NMRZ im vergangenen Jahr.
Um „Menschenrechte in Professionen“ geht es in der jüngsten Nummer der „Zeitschrift für Menschenrechte“. Der Themenschwerpunkt umfasst sowohl Erfahrungsberichte aus der praktischen Menschenrechtsarbeit also auch wissenschaftliche Beiträge von Autor*innen, die sich mit Menschenrechten in ihren Berufen auseinandersetzen.
Am Sonntag, dem 4. Dezember, wurde in Hamburg der Marion-Dönhoff-Preis von Kanzler Olaf Scholz an Irina Scherbakowa überreicht. Sie steht für die russische Menschenrechtsorganisation memorial, die am 10. Dezember auch den Friedensnobelpreis erhält. Otto Böhm ordnet ihre kritische Arbeit in die russische Vergangenheitspolitik ein.
Der Bundestag hat einen Gesetzesentwurf zur lange überfälligen Ratifikation des Fakultativprotokolls zum UN-Sozialpakt angenommen. Das NMRZ hat sich im Rahmen des bundesweiten Netzwerks “Forum Menschenrechte” seit vielen Jahren dafür eingesetzt. Hier die Pressemitteilung des Forums.
Vom 20. November bis zum 18. Dezember 2022 findet die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in Katar statt, die als menschenrechtlich besonders problematisch einzustufen ist. Insbesondere die katastrophalen Arbeitsbedingungen vor Ort, das ausbeuterische System der Gastarbeiter:innen, unzureichende Frauenrechte, mangelhafte Presse- und Meinungsfreiheit, Unterstützung von extremistischen Organisationen und die diskriminierende LGBTIQ+ Gesetzgebung (z.B. Verbot von homosexueller Partnerschaft) in
[ … ]
Das Nürnberger Menschenrechtszentrum e.V. (NMRZ) spricht sich aufgrund der massiven Menschenrechtsverletzungen gegen die diesjährige Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in Katar aus. In einem weiteren Schritt soll nun der Austausch mit Nürnberger Unternehmen, Multiplikatoren, Vereinen und der Zivilgesellschaft erfolgen, um dann gemeinsam unter dem Hashtag #NichtUnsereWM ein Zeichen zu setzen.
Selten findet sich in einer Liste der Menschenrechtsverletzungen in Deutschland der sogenannte Missbrauchsskandal, obwohl er da immer weit oben stehen müsste. Der folgende Text von Otto Böhm rückt die Verbrechen und den Umgang mit ihnen vor allem in der Katholischen Kirche Deutschlands in den Zusammenhang der Menschenrechte.