Menschenrechte verstehen

Menschenrechtskongress – Die universellen Menschenrechte im digitalen Zeitalter

9. November 2018 | Von

Wie wichtig die universellen Menschenrechte im digitalen Zeitalter sind und welche Herausforderungen und Möglichkeiten sich dadurch ergeben, war am 5. November Thema eines Menschenrechtskongresses in Nürnberg, der von der Friedrich-Naumann-Stiftung organisiert wurde.



Broschüre anlässlich 25 Jahre Straße der Menschenrechte

8. November 2018 | Von

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Straße der Menschenrechte hat das Nürnberger Menschenrechtszentrum eine Broschüre zu verschiedenen menschenrechtlich relevanten Themen erstellt. Lesen Sie hier die Beiträge von Rainer Huhle, Helga Riedl, Otto Böhm und Michael Krennerich.



Das Prinzip der Unschuldsvermutung

10. Oktober 2018 | Von

Gerade im Landtagswahlkampf, wie derzeit in Bayern und Hessen, haben populistische Äußerungen wieder Hochkonjunktur. Wie der gewaltsame Tod einer 14-jährigen im März dieses Jahres mal wieder zeigte, neigen besonders rechtspopulistische Gruppierungen häufig dazu, vermeintlich Verdächtigte als Schuldige zu diffamieren und Kriminalfälle zu instrumentalisieren. Das in den Menschenrechten verankerte Prinzip der Unschuldsvermutung wird hier wissentlich über Bord geworfen.



Die Suche nach Verschwundenen verbessern

30. August 2018 | Von

Jedes Jahr verschwinden weltweit Menschen, weil sie im Auftrag oder mit Duldung von Regierungen entführt und gefoltert werden. Die Verantwortlichen verwischen die Spuren der Taten und verheimlichen den Verbleib der Opfer. Anlässlich des Internationalen Tags der Opfer des Verschwindenlassens am 30. August hat das Deutsche Institut für Menschenrechte mit Rainer Huhle, dem deutschen Mitglied des UN-Ausschusses gegen das Verschwindenlassen, darüber gesprochen, wie die Suche nach Verschwundenen verbessert werden kann. Mit freundlicher Genehmigung des Instituts bringen wir das Interview mit unserm Gründungsmitglied auch hier.



Der Fall Molina Theissen

20. August 2018 | Von

Guatemala ist das lateinamerikanische Land mit der höchsten Anzahl von Opfern des gewaltsamen Verschwindenlassens. Gretel Mejía berichtet in ihrem Artikel von der bemerkenswerten Geschichte der Familie Molina Theissen und ihrer Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit.

Guatemala is the country with the highest number of victims of enforced disappearance in Latin America. In her article Gretel Alexandra Mejía Bonifazi reports the remarkable example of the Molina Theissen family in the search for truth and justice.



Das Shelter City Projekt

20. März 2018 | Von

In vielen Ländern der Welt werden MenschenrechtlerInnen aufgrund ihrer Arbeit und Überzeugungen verfolgt. Sie werden überwacht, bedroht, eingeschüchtert oder willkürlich verhaftet; oftmals drohen ihnen gewaltsames Verschwinden, Folter und sogar der Tod. Eine der Organisationen, die sich mit dem Schutz von MenschenrechtlerInnen befassen, ist die niederländische NGO Justice & Peace. Sie rief im Jahr 2012 das Projekt Shelter City ins Leben. Unter dem Programm wird verfolgten MenschenrechtlerInnen drei Monate lang Schutz in einer niederländischen Stadt geboten. Dort können sie sich erholen und ihre Arbeit in Sicherheit fortsetzen.



Schutzprogramme für gefährdete Personen

20. März 2018 | Von

Was tun, wenn engagierte Menschen in ihrem Land nicht hinreichend geschützt werden können? Unabhängig von den herkömmlichen Verfahren des Asyl- und Flüchtlingsschutzes bestehen national wie international etliche Schutzprogramme, die gefährdeten Einzelpersonen einen Aufenthalt in sicheren Staaten ermöglichen, auch hier in Deutschland. Der Beitrag gibt einen kurzen Einblick.



Asma Jahangir, 1952 – 11. Februar 2018

16. Februar 2018 | Von
Asma Jahangir

Ein Nachruf von Heiner Bielefeldt, der 2010 Asma Jahangir als Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit nachfolgte.



Das Recht, Rechte zu haben

22. Januar 2018 | Von

Artikel 15 Absatz 1 Allgemeine Erklärung der Menschenrechte: „Jeder hat das Recht auf eine Staatsangehörigkeit.“ Wie kann es sein, dass trotz dieses klar formulierten Artikels der AEMR weltweit 10-15 Millionen Menschen im 21. Jahrhundert staatenlos sind? Was ist Staatenlosigkeit überhaupt und wie wird ein Mensch staatenlos?
Staatenlose besitzen schlicht und ergreifend keine Staatsangehörigkeit. Sie sind wie jeder andere Mensch auf diese Welt gekommen. Demzufolge sind auch sie Träger von Rechten und Pflichten, die sich aus den verschiedensten Rechtsquellen ergeben.

„Jeder hat das Recht auf eine Staatsangehörigkeit“

Rechtlich gesehen wird zwischen de facto und de jure Staatenlosen unterschieden.
De facto Staatenlose besitzen formell gesehen eine Staatsangehörigkeit, diese wird ihnen jedoch durch ihren Heimatstaat verwehrt.
De jure Staatenlose besitzen tatsächlich keine Staatsangehörigkeit, weil die in Betracht kommenden Staaten eine solche aufgrund ihrer nationalen Gesetzgebungen oder anderer Faktoren verneinen.



Alternativer Menschenrechtsbericht 2017

12. Januar 2018 | Von

Seit 2007 veröffentlicht das Bündnis Aktiv für Menschenrechte Nürnberg im Zweijahresrhythmus einen Alternativen Menschenrechtsbericht. Er stellt ein Gegenstück zu offiziellen Berichten deutscher Behörden dar, da er aus den Reihen der Zivilgesellschaft kommt. Der Alternative Menschenrechtsbericht 2017 übt scharfe Kritik an der Bundesregierung sowie der Europäischen Union. Das immer wiederkehrende Thema dabei ist die Abkehr der Politik von fundamentalen Werten wie der Menschenwürde und Menschenrechtsnormen innerhalb Deutschlands und auch EU-weit. Mithilfe von individuellen Fallschilderungen und persönlichen Erfahrungen von Geflüchteten und HelferInnen wird vor allem die menschliche Seite der Flüchtlingskrise betont.